Gespritzes Obst und Gemüse

Eigentlich vergeht fast kein Monat, in welchen von irgendeinem Lebensmittelskandal die Rede ist, der den Menschen auf den Magen schlägt.
Und so wird auch die gesunde Wirkung, welche frisches Gemüse und Obst auf den Organismus ausübt, immer wieder getrübt.
Denn so manches Obst und Gemüse weißt oftmals Reste an Pestiziden auf.

Vor allem Obst und Gemüse, welches aus fernen Ländern kommt, weißt Rückstände auf, welche oftmals den Ursprung in Blei oder Kadmium finden, da in diesen Ländern die Gesetzgebung für die Umwelt nicht so ernst genommen wird. Zusätzlich wird dieses Obst und Gemüse mit Pestiziden behandelt, damit es auf dem weiten Weg nicht verdirbt bzw. auch noch nach dem langen Transport für den Kunden frisch und ansehnlich wirkt.

Früchte, welche aus dem konventionellen Anbau kommen werden, zusätzlich noch mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, welches sich erfahrungsgemäß negativ auf das Erbgut auswirken kann, speziell hierfür seien Bananen genannt. Doch auch für den Transport der Bananen werden Konservierungsstoffe benutzt, jedoch besteht hierfür keine Deklarierungspflicht. Bananen sind bei der Ernte noch grün und um ein Nachreifen zu ermöglichen werden sie zusätzlich mit Ethylen begast.

Auch auf Erdbeer-Frühimporte trifft die Tatsache zu das Erdbeeren, welche aus Spanien, Israel oder Marokko den Weg in unsere Geschäfte finden stark mit Pestiziden belastet sind.
Eine genau so starke Pestizidbelastung wird von sämtlichen Gemüsesorten, welche aus dem Ausland importiert werden oft festgestellt.
Aber auch die Nitratbelastung von Salat ist besonders in den Wintermonaten sehr hoch, genannt sei hier als Beispiel Rucola.

Der Anteil an Pestiziden, der im Inland angebauten Obst- und Gemüsekulturen, hält sich laut der Lebensmittelüberwachung in grenzen, aber dennoch sind sie auch hier in geringen Maßen zu verzeichnen.

Wenn man dieses hört und liest, fragt man sich immer wieder, was kann man eigentlich überhaupt noch essen, wenn man sich gesund ernähren will.
Aber hierfür stehen dem Verbraucher auch einige sinnvolle Möglichkeiten zur Verfügung.
Eine dieser Möglichkeit findet man im Kauf von Produkten aus Bioanbau.

Zwar haben diese Produkte nicht immer mehr Vitamine wie man es von herkömmlich angebautem Gemüse und Obst kennt, aber diese Produkte haben dennoch einen sehr großen Vorteil, denn sie sind nicht mit Chemie behandelt und müssen sich mit ihrer eigenen Kraft gegen Schädlinge wehren. Was allerdings einen weiteren Vorteil mit sich bringt, denn hierdurch wird ein Inhaltsstoff produziert, welcher die Menschen vor Entzündungen schützt.
Produkte aus Bioanbau werden aber auch wesentlich umweltschonender hergestellt.
Bioprodukte sind nicht immer völlig frei von Schadstoffen aber doch weniger belastet, da für diese eine Vorschrift gilt, welche nur ein Zehntel der EU weit zugelassenen Zusatzstoffe erlaubt ist.

Wer jedoch nicht auf Bioprodukte zurückgreifen möchte, sollte auf jeden Fall alle Früchte gründlich waschen und schälen, bevor er sie konsumiert, denn auch so wird die Schadstoffbelastung von Gemüse und Obst wesentlich eingedämmt.
Erdbeeren sollten dagegen lieber erst im Mai/Juni gekauft werden, wenn sie aus deutschem Anbau kommen und weniger belastet sind, zudem auch erst dann richtig lecker schmecken. Im Winter sollte um Schadstoffbelastungen zu entgehen auf Treibhausgemüse größtenteils verzichtet oder zumindest Außenblätter und Strünke entfernt werden.

Wenn man dies alles berücksichtigt, kann man die Gefahr die, dass gespritztes Gemüse und Obst mit sich bringen, um ein Vielfaches eindämmen und auch die gesunde Ernährung ist gewährleistet.

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