Gesunde Suessigkeiten

Wer kennt ihn nicht, den Heißhunger auf etwas Süßes? Ob Schokolade, Gummibärchen, Kekse oder Chips. Egal, in welches Geschäft man geht. Die Regale mit den Süßigkeiten und Snacks sind meist die bestaufgefülltesten, prallsten, buntesten aber auch die Kalorienreichsten im ganzen Geschäft. Kaum jemand kann glauben, dass eine Tüte Chips so viel Kalorien wie eine ganze Pizza oder sogar mehr, als eine vollwertige Mahlzeit hat. Auch das eine Tafel Schokolade so viel Kalorien haben soll, wie ein Hamburger Mac beispielsweise möchte sich niemand wirklich eingestehen. Aber das ist die Wahrheit. Wenn man unter Stress steht oder Zeitdruck liegt es den Meisten fern, sich ausgewogen zu ernähren, Kalorien zu zählen oder gar auf etwas Süßes zwischendurch zu verzichten. Gummibärchen machen die Zähne kaputt, Schokolade steigert den Cholesterinwert, Chips machen süchtig und Fett. Wenn man es so sieht, muss man wirklich auf alles verzichten und im Supermarkt einen großen Bogen um diese Verführer machen. Dabei wird doch immer gesagt, dass Schokolade auch glücklich macht und einen schönen Film sieht man sich ja auch bekanntlich am liebsten mit etwas zu knabbern an. Besonders Kinder an der Kasse im Kaufhaus vorbeizuschmuggeln, ohne wenigstens einen Schokoriegel mitzubezahlen, scheint fast unmöglich. Und eine Zahnbüste hat man ja auch nicht immer zur Hand. Aber die Wissenschaft und Forschung schafft Abhilfe für unser schlechtes Gewissen. Denn nicht nur Diabetiker und Bio- fans sollen in der süßen Welt auf ihre Kosten kommen. Um mehr Umsatz zu machen, denken alle Konzerne um. Gesund nach Herzenslust Naschen ist die neue Devise. Ohne ein schlechtes Gewissen genießen. Die neuen Süßigkeiten enthalten nun keine Aromastoffe mehr, und auch auf Farb- und Konservierungsstoffe wird in Zukunft ganz verzichtet. Stattdessen werden die neuen Süßwaren durch bestimmte Verfahren aus reinen Früchten veredelt. Den Körper stärken und schützen sollen sie. Aber auch die ständig neuen und boomenden Bio- Süßwaren sind nicht zu unterschätzen, zumal der Marktanteil schon jetzt bei 2% liegt. Innerhalb der nächsten 5 Jahre, so wird geschätzt soll der Umsatz sich verzehnfachen. Längst sind auch Sie keine reine Modeerscheinung mehr, sondern haben sich auf dem internationalen Markt etabliert. Ob Bio-Schokolade, Biochips oder Biovollkornkekse. Auch Reiswaffeln mit z.B. Honig oder Marmelade sind lecker und gleichzeitig gesund. Eine riesige Auswahl an getrockneten Früchten oder ähnliche Snacks findet man heutzutage nicht mehr nur noch im Bio-Geschäft oder Reformhaus. Auch normale Discounter haben ihr Sortiment in Sachen gesunde Süßigkeiten erweitert. Im Preis stehen sie auch den übrigen Produkten nichts nach. Ganz nach dem Motto „Bio muss nicht teuer sein“. Und dank der deutschen Gütesiegel kann man auch sicher sein, dass wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Wenn man den großen Konzernen glauben schenkt, dann kann man sich in Zukunft auf weiteres Naschwerk freuen, dass im Geschmack wohl noch qualitativer werden und auch unserem Körper etwas Gutes tun. Sie alle schmecken und sind für zwischendurch auch ganz Nahrhaft, sollten aber trotzdem wie alle Süßigkeiten in Maßen genossen werden. Also nagen wir so lange, bis die neuen „Gesunden Süßigkeiten“ auf den Markt kommen weiter an den weniger gesunden oder probieren auch mal Bio-Süßigkeiten aus. Oder er greift einfach zu den Süßigkeiten der Natur, ein Apfel oder eine Mandarine befriedigen den Heisshunger nach was suessem ebenfalls gesund und günstig.

Alkohol und Diät – Schadet das ?

Sofern man die überflüssigen Pfunde, die man zugenommen hat, wieder loswerden möchte, beginnen viele Menschen eine Diät. Es gibt unzählige Diäten, mal ist das Trinken von Alkohol in geringen Mengen erlaubt und manchmal soll man den Alkoholgenuss komplett vermeiden. Von der rechnerischen Seite betrachtet kostet jedem der Alkohol nur ein paar unserer Kalorien, was allerdings auch von der Alkoholsorte abhängig ist.

Beispielsweise circa 90 Kalorien hat ein Glas von einem trockenen Sekt und ungefähr 100 Kalorien schon ein Glas Bier. Ohne sich zu sehr einzuschränken kann man während einer Diät ein Gläschen Sekt oder ein Bier trinken, wenn man 1200 bis 1400 Kalorien täglich zu sich nimmt. Schon bei einer Feier, kann man sich als Outsider fühlen, wenn man gerade eine Diät macht und deshalb nicht mit anstoßen darf. Auch ohne eine Feier haben einige Menschen die eine Diät machen, ab und zu den Wunsch, nach Getränken und Lebensmitteln, die sie nicht zu sich nehmen sollten. Deshalb ist ein Gläschen Alkohol während einer Diät auch erlaubt, bevor man immer mehr Appetit darauf bekommt und dann mehr zu sich nimmt, als man überhaupt sollte.

Allerdings sollte man nicht zu oft ein Glas davon trinken. Denn Alkohol regt den Appetit an und man isst mehr, als man eigentlich sollte. Alkohol verringert auch die Fettverbrennung. Wenn man zum Essen oder auch danach Alkohol trinkt, muss der Alkohol erst vom Körper abgebaut werden. Eine Zurückstellung der Fettverbrennung erfolgt dadurch und die Nahrungskalorien landen auf unseren Hüften. Je Stunde und pro kg Körpergewicht baut die Leber 0,1 g Alkohol ab. Wer sein Gewicht reduzieren möchte, sollte den Alkohol reduzieren.

Denn wer abnehmen möchte sollte seine Ess- und Trinkgewohnheiten ändern. Zwar ist es schwierig, wenn man nach einem stressigen Tag auf sein Glas Wein oder Bier zu verzichten, aber mit der nötigen Willenskraft schafft das jeder. Man könnte anstatt zwei Gläser Rotwein, auch eine Weißweinschorle trinken oder zu alkoholfreien Getränken greifen.
Abnehmen geht ohne Alkohol viel leichter und die Wirkung auf den Gesamtorganismus ist auch sehr positi

Kohlenhydrate in der Ernährung

Kohlenhydrate versorgen unsere Zellen mit Energie und dienen dem Aufbau von Zellmembranen, Bindegewebssubstanzen, Hormonen und Enzymen.
Sie teilen sich ja nach chemischer Zusammensetzung in Einfachzucker, Zweifachzucker und Mehrfachzucker auf, je nachdem ob sie aus einem, zwei oder mehreren Zuckerbausteinen bestehen. Während der Verdauung werden dann die Zweifach- und Mehrfachzucker in Einfachzucker aufgespalten. Nur Einfachzucker können von unserem Körper durch die Darmwand in das Blut aufgenommen werden.
Kohlenhydrate kommen in  Getreide, Kartoffeln, Naturreis, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse vor. Doch auch Süßwaren, Zucker, Mehl und daraus hergestellte Produkte enthalten Kohlenhydrate.
Deshalb ist es enorm wichtig auf die Kohlenhydratquellen und –mengen zu achten,welche wir zur Zubereitung unserer Speisen verwenden, da sie jeweils eine unterschiedliche Wirkung auf unseren Blutzuckerspiegel haben. Für eine gesunde Ernährung sollten Sie Kohlenhydraten verwenden, die nur nach und nach ins Blut gelangen und somit einen langsamen und geringen Anstieg des Blutzuckers bewirken.
Aus diesem Grund sind Kohlenhydrate in Form von ballaststoffreichen Stärkeprodukten wie z.B. Vollkornreis, Vollkornbrot und Vollkornnudeln, Hülsenfrüchten, Gemüse und Kartoffeln besonders empfehlenswert. Bei diesen Lebensmitteln wird die Stärke, eine lange Kette aus vielen Traubenzuckerteilchen, nur allmählich im Darm gespalten und der einzelne Traubenzucker langsam und gleichmäßig ins Blut aufgenommen. Sie erreichen ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und schonen Ihre Bauchspeicheldrüse. Der Fruchtzucker, welcher in Obst enthalten ist und ebenso der Milchzucker in Milch und Milchprodukten, lässt den Blutzucker nur langsam ansteigen. Deshalb sollten Sie diese vitamin- und mineralstoffreichen Lebensmittel reichlich in Ihren Speiseplan einbauen.

Kohlenhydrate in ihrer Aufteilung:

Einfachzucker (Monosaccharide)
Glucose (Traubenzucker) enthalten in Obst  und Gemüse
Fructose  (Fruchtzucker) enthalten in Obst und Honig
Galactose (Schleimzucker) enthalten in Milch

Doppelzucker (Disaccharide)
Saccharose (Rüben- und Rohrzucker) enthalten in  Zuckerrüben, Zuckerrohr, Haushaltszucker und Kandis
Lactose (Milchzucker) enthalten in Milch und Milchprodukten
Maltose (Malzzucker) enthalten in Gerste, Bier und Malzextrakt

Vielfachzucker (Polysaccharide)
Stärke enthalten in Getreide,  Kartoffeln und Hülsenfrüchten
Glykogen enthalten in Leber und Muskeln
Cellulose enthalten in allen Pflanzen

Suessstoffe machen Dick

Süßstoffe sind synthetische und natürliche Verbindungen, welche einen intensiven süßen Geschmack haben. Sie zählen zu den Lebensmittel-Zusatzstoffen. Im Gegensatz zu Zucker und Zuckeraustauschstoffen haben Süßstoffe wenige bis gar keine Kalorien und je nach Süßstoffart eine 10 bis 3000-fach stärkere Süßkraft.

Wirkung von Süßstoffen

Süßstoffe lösen bereits auf der Zunge eine Reflex aus. Sie signalisieren dem Körper die Zufuhr von Süßem, da dieser nicht zwischen Zucker und Süßstoff unterscheiden kann. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, welches zunächst ins Leere läuft und dann, mangels verwertbarem Süßem auf den vorhandenen Blutzucker zurückgreift. Damit sinkt der Blutzuckerspiegel und es entsteht ein sogenannter Heißhunger auf Süßes.

Weiterhin wirken Süßstoffe Appetit anregend. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass der Geschmackssinn dem Körper signalisiert, dass Speisen und Getränke süß sind. Deshalb wird vom Organismus eine größere Menge Kalorien erwartet. Wenn diese durch die Süßstoffe dann fehlt, bremst der Körper bei weiteren Mahlzeiten die Verdauung. Weiterhin verlangt der Körper nach mehr süßen Produkten als vorher. Die gedrosselte Verdauung bleibt auch bestehen, wenn es sich um kalorienreiche Lebensmittel handelt.

Somit ist eine Gewichtszunahme vorprogrammiert.

In anderen Forschungen wurde festgestellt, dass seit Einführung der Diät- Erfrischungsgetränke die Anzahl der fettleibigen Menschen deutlich gestiegen ist und das der vermehrte Genuss von Süßstoffen die Einlagerung von Fetten in der Bauchhöhle führt der Blutdruck steigt und eine Insulinresistenz eintritt, was wiederum zu Diabetes führen kann.

Ein weiterer Hinweis darauf, dass Süßstoffe zu einer Gewichtszunahme führen ist der Einsatz in der Tiermast. Sämtliche Arten von synthetischen und natürlichen Süßstoffen sind als Zusatz in Futtermitteln erlaubt. Sie würden sicherlich nicht in der Tiermast eingesetzt, wenn die Tiere davon abnehmen würden, zumal sie auch wesentlich teurer sind als Zucker. Ein Diätprodukt würde dem Ziel der schnellen und effektiven Mast eher im Wege stehen.

Fazit: Lieber wenig und gesund mit Zucker oder Fruchtzucker süssen als mit alles mit Suessstoff zu suessen.

Süßstoffarten

Acesulfam (E 950) ist ein chemisch synthetisierter Süßstoff und hat eine ca. 200-mal höhere Süßkraft als Haushaltszucker.

Aspartam (E 951) ist ein Süßstoff, welcher durch chemische Synthese hergestellt wird. Es besteht aus den chemisch miteinander verbundenen Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin und wird vom Körper wie Eiweiß abgebaut. Deshalb ist es nicht kalorienfrei, sondern liefert genauso viel Energie wie Eiweiß.

Unter Cyclamat (E 952) werden Cyclohexansulfamidsäure und deren Natrium- und Kaliumsalze zusammengefasst, welche ebenfalls durch chemische Synthese hergestellt werden. Cyclamat hat eine 35-mal höhere Süßkraft als Haushaltszucker.

Saccharin (E 954) ist der erste industriell gefertigte Süßstoff, welcher durch chemische Synthese hergestellt wir und auch Natrium-, Kalium- und Kalziumsalze des Saccharins umfasst.

Thaumatin (E 957) ist ein Süßstoff welche aus den Samenkapseln der westafrikanischen Staudenpflanze Thaumatococcus daniellii gewonnen oder aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wird.

Neohesperidin (E 959) ist ein durch chemische Synthese aus Flavonoiden (wie z.B. Zitrusschalen) hergestellter Süßstoff.

Proteine in der Ernährung

Proteine (Eiweiß) bestehen aus sehr großen Molekülen, welche wiederum aus verschiedenen Aminosäuren zusammengesetzt sind. Sie gehören ebenso wie Fette und Kohlenhydrate zu den Hauptnährstoffen und liefern die wichtigen Aminosäuren, welche im Körper als Grundbausteine für den Aufbau der Zellen, der Abwehrkörper, Enzyme und Hormone dienen. Eine weitere wichtige Rolle spielen Enzyme beim Aufbau der Muskulatur, der Haut und der Haare. So werden sie z.B. bei starker körperlicher Belastung als Energiequelle herangezogen.
Proteinquellen können tierischen oder auch pflanzlichen Ursprung haben. Während tierische Proteine meist auch gesättigte Fette und Cholesterin enthalten und somit dem Körper zugeführt werden, senken pflanzliche Proteine eine übermäßige Zufuhr an Fetten und Cholesterin und liefern dazu noch wichtige Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Pflanzliche Proteine haben allerdings eine wesentlich geringere biologische Wertigkeit, was bedeutet, das dem Körper zum Aufbau von Muskeln wesentlich mehr Protein zugeführt werden muss.

Wichtig ist nicht das Protein selbst, sondern die enthaltenen Aminosäuren.

Proteine und Sport

Für Sportler im Muskel-Aufbautraining ist es wichtig, dass sie biologisch wertvolle Eiweiße zu sich nehmen, welche gleichzeitig aber einen geringen Gehalt an Fetten und Cholesterin haben. Es ist nicht die Menge, sondern die Qualität der Proteine wichtig, da eine überhöhte Proteinzufuhr zur Belastung der Nieren führt.

Besonders wertvolle Eiweißquellen sind neben Eiern und Milchprodukten wie Quark, Joghurt, Molke, Käse oder Dickmilch, Hülsenfrüchte, Vollkorn, Samen, Sprossen und auch Nüsse. Auch in Fleisch und Fisch stecken selbstverständlich viele essentielle Aminosäuren. Doch würde mit einer großen Portion Fisch oder Fleisch bereits der gesamte Tagesbedarf an Eiweiß gedeckt werden. Besser und gesünder ist es, die Eiweißquellen aus verschiedenen Lebensmitteln zu kombinieren.

Wirkung von Proteinen

Unter anderem sind Molke-Protein, Milch-Proteine, Ei-Proteine und Soja-Proteine Proteine mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Sie wirken wie folgt:

Molke-Protein wirkt dem Proteinabbau entgegen. Da es sehr schnell vom Körper aufgenommen werden kann, sollte es dem Kraftsportler speziell vor und nach dem Training direkt zur Verfügung stehen.
Milch-Proteine können vom Körper fast vollständig verwertet werden. Da das Milcheiweiß an das in der Milch enthaltene Kalzium gebunden ist, werden die Milchproteine gegenüber den Molke-Proteinen langsamer aus dem Darm aufgenommen und halten so den Aminosäurepegel im Blut länger auf höherem Niveau.
Die Struktur der Ei-Proteine kommt dem körpereigenen Eiweiß am Nähesten und hat somit die höchste biologische Wertigkeit. Ein besonderer Vorteil ist, dass Ei-Proteine frei von Lactose, Cholesterin und Purin sind.
Ein pflanzliches Protein, welches durch eine sehr hohe biologische Wertigkeit als Ersatz für tierische Proteine dienen kann, ist Soja-Protein. Deshalb ist es sehr gut für Vegetarier und Menschen mit einer Lactose-Unverträglichkeit geeignet.

Übersicht

Hier eine Übersicht einiger Lebensmittel und ihrer biologischen Wertigkeit von Eiweiß:

  • Hühner-Vollei: 100
  • Schweinefleisch: 85
  • Magerquark: 81
  • Vollmilch: 81
  • Rinderfilet: 79
  • Kartoffeln: 76
  • Bohnen: 72
  • Thunfisch: 72
  • Putenbrust: 70
  • Vollkornbrot: 69

Sind Fette und Oele Gesund ?

Durch die massive Werbung und Beeinflussung durch die Presse und die Werbung wird uns immer mehr suggeriert das Fette schlecht sind und dazu führen das wir Dick werden. Es gibt jedoch neue Untersuchungen die ein anderes Ergebnis zur Folge haben.

Welche Fette und Oele sind eigentlich Gesund ?

Gesunde Fette werden innerhalb des Herstellungsprozesses extrem schonend behandelt. Alle Arbeitsvorgänge geschehen manuell ( Pressen, Entsteinen etc ). Da Öle sehr empfindlich sind wir der Pressvorgang grundsätzlich kalt durchgeführt. Eine Erwärmung der Öle über 45 Grad ist zu vermeiden. Durch diese Vorgehensweise bleibt die Dichte der Fette erhalten. Zu den Oelen und Fetten die zu empfehlen sind gehören beispielsweise: Sesamöl, Leinsamenöl, Leinöl, Weizenkeimöl, Mariendiestelöl.

Gesunde Fette und Oele benötigt der Körper für viele Vorgänge

  • Aufnahme der Vitamine A,E,D,K
  • Speicherung von Energie
  • Hormone und Enzyme benötigen Fette für die  Funktion
  • Gehirnleistung
  • Uvm.

Ungesunde Fette werden industriell hergestellt unter Zugabe von Lösungsmittel, Aromaträgern, Bleichen und Konservierungsstoffen. Die Herstellungstemperaturen überschreiten meist die 200 Grad Marke. Was dann noch übrig ist kann der Körper nicht mehr gebrauchen.

Die nachfolgenden Fette und Öle sollte man meiden

  • Gehärtete Fette
  • Fette und Öle ohne Geruch
  • Ranzige Fette
  • Margarine
  • Fette und Oele in Plastikbehältern
  • Raffinierte Öle

Daher meiden Sie alle Light Produkte und führen Sie ihrem Körper im Rahmen einer gesunden Ernährung auch genügend gesunde Oele und Fette zu. Und ein Salat mit echtem kaltgepressten Olivenöl schmeckt auch viel besser als einer der mit einem Industrieprodukt aus der Plastikflasche angemacht wurden !

Vitamine und die Wirkung auf den Körper

Es gibt 13 Vitamine die in zwei Kategorien eingeteilt werden. Auf der einen Seite gibt es die wasserlöslichen Vitamine auf der anderen die fettlöslichen Vitamine. Grundsätzlich sei gesagt, das entgegen der allgemeinen Behauptung, Vitamine KEINE Energie liefern. Dafür sind sie für den Stoffwechsel des menschlichen Körpers extrem wichtig. Vitamine beeinflussen fast alle Körperfunktionen. Daher sollte man immer auf eine ausgewogene Vitaminbilanz achten. Bis auf das Vitamin D müssen alle Vitamine mit der Nahrung aufgenommen werden. Vitamin D wird über die Haut bei Sonneneinstrahlung gebildet. Das ist auch einer der Gründe dafür das viele Menschen sich nach einen Solarienbesuch Fit und Gesund fühlen. Um die Vitamine voneinander einfach zu unterscheiden werden diese allgemein mit Buchstaben bezeichnet. Hier nun mal eine Aufstellung der Vitamine mit Namen und Kennbuchstaben:

Fettlösliche Vitamine:

Vitamin A  Retinol Knochen, Zähne, Haut, Haare, Augen, Schleimhäute, Nägel, gesunde Körperzellen, Blut, Immunsystem .
Vitamin D  Calciferol kräftige Zähne, Knochenbau, gute Nerven, Optimismus, Entspannung und Immunsystem.
Vitamin E  Tocopherol gesundes Blut, Blutgerinnung, Durchblutung, gesunde Augen, Vorbeugung vor Arteriosklerose und Entzündungen.
Vitamin K Pyllochion gesunde Zähne, Knochenbildung, Blutgerinnung, Wundheilung und Vitalität benötigt. Sehr Lichtinstabil. Wird gegen Vergiftungen durch Blutgerinnungshemmer gegeben.

Vitamine K 3+4 syntetische Vitamine

Wasserlösliche Vitamine:

Vitamin B1  Thiamin gute Nerven und geistige Frische, Appetit, Herz, Verdauung, Wundheilung, Kohlenhydratstoffwechsel ,Zellenergie
Vitamin B3     Niacin Hirnstoffwechsel, Stimmungslage, Zellatmung und -energie, Schlaf, Herztätigkeit, Muskeln und Bindegewebe
Vitamin B2  Riboflavin Haut, Haare, Nägel, Seeschärfe, Wachstum, Fitness, Zellatmung, Zellenergie, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel
Vitamin B5  Pantothensäure Energieproduktion, Vitalität und geistige Frische, Konzentration, Stressabwehr, Vorbeugung vor Entzündungen, Fettabbau, gesunde Haut, Durchblutung, Nerven
Vitamin B6  Pyridoxin Immunsystem, rote Blutkörperchen, Nerven, Herz- und Muskelleistung, Sehkraft, Haarwuchs, Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel
Vitamin B7       Biotin Haut, Haare, Fingernägel, Nerven, Blutzuckerspiegel, Muskeln, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.
Vitamin B9  Folsäure Blutbildung, Gehirn, Wachstum, Nerven, Appetit, Magen-Darm-Tätigkeit, Haare.
Vitamin B12 Cobalamin positive Stressreaktion, Stimmungslage, Lebensfreude und Optimismus, Gehirn und Nervensystem, Wachstum, rote Blutkörperchen, Knochenbau.
Vitamin   C Ascorbinsäure Immunsystem, Bindegewebe, Blutgefäßwände, Zahnfleisch, feste und glatte Haut, Sehstärke, gesunde Nerven, positive Stimmungslage, Konzentration, Schlaf und zur Stressbewältigung

Vitamine sind sehr instabil. Durch Erhitzen oder lange Lagerung verflüchtigen sie sich.

Alle diese Vitamine müssen grundsätzlich mit der Nahrung aufgenommen werden. Ausnahme ist das Vitamin D. Alle wichtigen Körperfunktionen werden von den Vitaminen beeinflusst. Trotz der Tatsache das Vitamine nicht in der Engergiebilanz des Körpers auftauchen brauchen wir sie um Fit und Ausgewogen zu sein. Das gilt besonders bei Diäten oder Fastenkuren. Von Vitaminen nimmt man nicht zu oder ab !

Diese Nahrungsmittel enthalten die entsprechenden Vitamine:

Vitamin A:
Grünes, gelbes und rotes Gemüse, Kalbsleber, Aprikosen, Zuckermelonen.

Vitamin D:
Fisch, Milch, Vollkorngetreide.

Vitamin E:
Nüsse, Butter, Vollkorngetreide, Sonnenblumen- und Sojaöl.

Vitamin K:
Grünes Blattgemüse, Salat, Milch, Joghurt, Fleisch.

Vitamin C:
Sojabohnen, rohes Obst und Gemüse.

Vitamin B1:
Nüsse, Sonnenblumenkerne, Weizenkeime, Kartoffeln, Naturreis, Kleie, Melasse, grüne Erbsen.

Vitamin B2:
Milch und Milchprodukte, Fisch, Vollkornprodukte, Salat, dunkles Blattgemüse.

Vitamin B3:
Fisch, Geflügel, Leber, Eier, Bierhefe.

Vitamin B6:
Bananen, Sojabohnen und -sprossen, Walnüsse, Müsli, Vollkornprodukten.

Vitamin B5
Eigelb, Vollkorngetreide, Leber, Bierhefe.

Vitamin B7:
Nüsse, Naturreis, Kleie, Hefe, Tomaten, Leber, Eigelb, Soja.

Vitamin B9:
Spinat, Salat, Weizenkeime, Leber.

Vitamin B12:
Fisch, Leber, Eigelb.

Das Magenband

Menschen, die an sehr starkem Übergewicht leiden und es aus eigener Kraft nicht schaffen, das Übergewicht zu reduzieren, sehen häufig keinen anderen Ausweg mehr als die operative „Installation“ eines Magenbandes.
Hierbei handelt es sich um eine Art Band, welches um den Magen geschnürt wird, damit dieser, für die Nahrungsaufnahme, verkleinert. Hierdurch wird automatisch weniger Nahrung aufgenommen, denn das Sättigungsgefühl ist deutlich schneller vorhanden, als vorher. Durch die Aufnahme von weniger Nahrung, wird automatisch überflüssiges Gewicht verloren gehen.
Wer bereits ein Magenband besitzt, der sollte, so schwer es auch fallen mag, versuchen, seine Ernährung umzustellen, um nach und nach weiter abnehmen zu können. Außerdem braucht der Körper gesunde Nahrungsmittel, damit sämtliche Organe ordentlich arbeiten können.
Wer in Betracht zieht, sich ein solches Magenband setzen zu lassen, der sollte zunächst wissen, dass es sich dabei um einen operativen Eingriff handelt, der mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Sofern Gutachten vorliegen, die belegen, dass der Betroffene aus eigener Kraft nicht in der Lage ist, abzunehmen, dies jedoch aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich wäre, ist es möglich, dass die Krankenkasse die für diesen Eingriff anfallenden Kosten zumindest teilweise, wenn nicht sogar komplett übernimmt. Jedoch treten diese Fälle nicht sehr oft ein, sodass der Großteil der Patienten die Kosten selbstständig übernehmen muss.
Dennoch ist das Magenband den meisten Betroffenen das Geld wert, denn es ist für Viele die letzte Hoffnung, doch noch an Gewicht zu verlieren. Allerdings sollten diese auch bereit dazu sein, sich sportlich zu betätigen, denn ganz von allein geht sicherlich nicht das komplette Übergewicht verloren. Das Magenband kann zwar eine sehr große Hilfe sein, den „Notschalter“ muss der Betroffene allerdings trotzdem selbst umlegen. Sofern jedoch eine erste Einsicht besteht, kann mit der Abnahme eigentlich nicht mehr viel schief laufen. Nach kurzer Zeit wird sich ein sichtbarer Erfolg einstellen.
Eine genaue Medizinische Beschreibung gibt es HIER KLICKEN

Der Apfel – ein Multifunktionsobst

In diesen Tagen lachen uns reife, saftige, rot-grüne Äpfel von den Bäumen entgegen. Der Herbst ist die Erntezeit unserer wichtigsten heimischen Obstsorte. Trotz starker Konkurrenz durch Kiwi, Orange und Co. ist in der Obstabteilung des Supermarkts der heimische Apfel immer noch der große Star. Er landet Tag für Tag, das ganze Jahr über, in fast jedem Einkaufskorb.
Weltweit gibt es 20.000 Apfelsorten, wobei interessanterweise leider nur 4 Apfelsorten rund 70 Prozent des europäischen Apfelmarktes abdecken.

Das besondere am Apfel ist, dass er sich problemlos zwischendurch und auch in größeren Mengen genießen lässt, gut schmeckt und einen extrem hohenGesundheitswert besitzt. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“.

Der Apfel ist eine wahre Vitaminbombe. Er enthält zwar bei keinem Vitamin einen besonders hohen Wert, dafür aber einen ausgewogenen Gehalt an allen notwendigen Vitaminen. Das gleiche gilt für die Spurenelemente und Mineralstoffe. Da sind vor allem Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Magnesium zu erwähnen. Zusätzlich sind im Apfel noch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe zu finden, darunterPhenole und Karotene. Dabei besteht ein Apfel aus 85 Prozent Wasser und hat nur ungefähr 60 Kilokalorien.

All diese Stoffe wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus:

Phenolverbindungen schützen den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen und Krebserkrankungen. Zusätzlich hemmen sie auch Viren und Bakterien.

Karotinverbindungen reinigen die Arterien, kurbeln das Immunsystem an, schützen das Gewebe vor Krebserkrankungen und die Haut vor UV-Strahlen.

Der Apfel enthält einen hohen Anteil an Fruchtzucker am Gesamtzuckergehalt. Diese Fruktose unterstützt auf der einen Seite die Konzentrationsfähigkeit und auf der anderen Seite einen gleichmäßigen Schlaf durch einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel.

Die im Apfel enthaltene Apfelsäure löst die Harnsäure auf. Dies schützt vor Rheuma und Gicht.

Das Spurenelement Fluor stärkt den Zahnaufbau, härtet den Zahnschmelz und beugt damit Karies vor. Beim Kauen des Apfels reibt das Fruchtfleisch an den Zähnen und wirkt wie eine natürliche Zahnbürste. Desweiteren werden durch die Fruchtsäure des Apfels die Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen, abgetötet.

Der Inhaltstoff Pektin senkt den Cholesterinspiegel, bindet Schadstoffe und schwemmt diese wieder aus.

Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Daher wirkt der Apfel entwässernd.

Das enthaltene Kalzium und Phosphor ist wichtig für den Aufbau der Knochen und Zähne.

Der Apfel reguliert die Verdauung und stabilisiert die Darmflora. Vor allem in der Schale stecken jede Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin. Das bindet im Darm Wasser und Giftstoffe. Daher werden Äpfel sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung eingesetzt.

Diesen ganzen Nutzen zieht man durch den Verzehr von Äpfel, jedoch nur wenn dieser nicht geschält wird. 70 Prozent der Vitamine sind in der Apfelschale oder direkt darunteranzufinden. Die Schale ist außerdem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fettsäuren und bioaktiven Substanzen. Und für die, die auch das Kerngehäuse mitessen: Dieses enthält Jod.

Äpfel sind aber nicht nur knackig beim Reinbeißen, sondern sie machen auch die Gesichtshaut rein und zart. Versuchen Sie einmal eine Apfelmaske. Das in den Äpfel enthaltenen Vitamin B und C, Kalium und Zink wirken auf unserer Haut wahre Wunder.

Apfelmaske zum Selbermachen:

Greifen Sie am besten zu einem sauren Apfel. Dieser wird gerieben und mit 1 Teelöffel Honig zu einem Brei vermischt. Tragen Sie die Mischung auf Ihr Gesicht auf, und lassen Sie es zirka 20 Minuten einwirken. Entfernen Sie anschließend die Gesichtsmaske mit warmen Wasser und tupfen Sie das Gesicht mit kalten Wasser wieder ab.

Diese Maske hinterlässt ein entspanntes und weiches Gefühl im Gesicht und ist besonders bei fettiger und zu Akne neigender Haut zu empfehlen.

Gehirnnahrung – Wie halte ich mein Gehirn fit

Wir beschränken uns in der heutigen Zeit immer mehr und mehr auf das Äusserliche, den Körper. Dabei kommt oftmals unser Gehirn zu kurz. Aber grade das Gehirn ist ja das Organ welches alles steuert. Und man sollte nie den Fehler machen den „Chef“ schlecht zu behandeln, oder gar leiden zu lassen. Auch wenn das in der realen Welt für manch einen eine grosse Freude wäre. Unser Gehirn braucht genau wie unser Körper verschiedene Dinge um seine Aufgaben ordentlich auszuführen. Dazu gehört neben dem geistigen Training auch eine richtige Ernährung. Hier nun mal eine Liste der Stoffe die hierfür sehr förderlich sind.

Die wichtigsten Rohstoffe für das Gehirn liefern folgende Nahrungsmittel:

Ananas: Ananas enthält die Aminosäure Tryptophan, die auf den Körper entspannend wirkt.

Avocado: Die in den Avocados enthaltenen B-Vitamine aktivieren den Gehirnstoffwechsel.

Bananen: Bananen sind Balsam für die Nerven, bringen Energie, sättigen und wirken stimmungsaufhellend. Aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung bilden sie eine Basis für überlegtes Denken und Entscheiden. Sie enthalten B-Vitamine, Kalium, Phosphor und Magnesium.

Beeren: In verschiedenen Beeren, besonders in der Heidelbeere und Weintraube, sind Polyphenolene enthalten. Diese gehören zu den Antioxidantien und schützen die Synapsen, die für das Abspeichern von Erinnerungen und die Weitergabe von Informationen zuständig sind.

Fisch: Fische, insbesondere Seefische wie Lachs, Hering, Thunfisch und Makrelen, sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren kommen in großer Menge in den Membranen menschlicher Gehirnzellen vor. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Aufmerksamkeitsstörungen, Demenz, Rechtschreibschwäche und Depression führen.

Fleisch: Rotes Fleisch, speziell vom Rind oder Lamm, haben einen hohen Eisengehalt. Eisen gewährleistet die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Nimmt man zusätzlich Vitamin C zu sich, so wird die Aufnahme von Eisen verbessert.

Kräuter: Im speziellen Salbei und Melisse sollen die Merkfähigkeit verbessern, weil sie die Bildung des Gehirnbotenstoffs Acetylcholin anregen.

Maroni: Maroni sind Vitamin- und Nährstoffbomben. Sie liefern genügend Energie für den ganzen Tag und aktivieren somit die Gehirnleistung.

Milchprodukte: Kasein ist die wichtigste Eiweißkomponente der Milch und auch in Joghurt, Topfen und Käse enthalten. In Kasein ist die Aminosäure Tyrosin reichlich enthalten, die munter hält und das Gehirn unter Hochleistungsdruck antreibt.

Nüsse: Nüsse sind die Nervennahrung für die Konzentration und Gedächtnisleistung. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitamin E, B-Vitaminen, pflanzlichen Eiweiß, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Folsäure.

Pflanzenöle: Kaltgepresste Pflanzenöle, besonders Rapsöl, Leinöl, Sesam- und Sojaöl, enthalten ungesättigte Fettsäuren, Lecithin und Vitamin E. Sie unterstützen Körper und Geist.

Vollkornprodukte: Sie sorgen für eine anhaltende Zuckerversorgung des Gehirns und daher für mehr Ausdauer beim Denken.

Wasser: 80 % des Blutes besteht aus Wasser. Bei Flüssigkeitsmangel ist das Blut dickflüssiger und fließt langsamer. Damit werden weniger Sauerstoff und Nährstoffe ins Gehirn transportiert, was die geistige Leistungsfähigkeit schwächt.

Weizenkeime: Gekeimtes Getreide enthält Zink, Eisen, B-Vitamine und Magnesium, die gemeinsam zu einer Konzentrationssteigerung führen.