Heißhunger – eine tückische Sache

4. September 2009 | Von | Kategorie: Allgemein

Wer kennt ihn nicht, den unangenehmen Heißhunger, der uns Menschen immer wieder dazu verleitet etwas Bestimmtes zu essen, und zwar gleich in Mengen, die ganz sicher nicht gut für uns sind? Heißhunger ist einfach lästig. Die Nahrung, die wir während einer Heißhunger-Attacke zu uns nehmen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Während der Eine sich eine ganze Tafel Schokolade einverleibt, greift der nächste eher zu einem fettigen Burger oder dergleichen.
Doch woher kommt der Heißhunger und wie kann man ihn stoppen?
Eigentlich ist es sehr leicht erklärt, woher dieses Hungergefühl rührt, denn häufig erwischt es die Menschen, die unbedingt abnehmen möchten und dabei entscheidende Fehler begehen. Zum Einen ist es so, dass jemand der abnehmen möchte häufig der Meinung ist, dass weniger Essen gut ist. Dem ist allerdings nicht so, denn je weniger man isst, desto weniger hat der Körper damit zu tun, überflüssiges Fett zu verbrennen. Weiterhin wird er irgendwann einmal nicht mehr mit so wenig Nahrung zufrieden sein. Erst dadurch entstehen Heißhunger-Attacken. Auch treten diese häufig dann auf, wenn man sich selbst verbietet, von der geliebten Schokolade zu naschen. Die Gedanken werden immer wieder darum kreisen, bis der Betroffene letztendlich nachgibt und seinen Hunger nicht mehr nur mit einem Stück Schokolade stillt, sondern mit übermäßig viel.
Ebenfalls kann Heißhunger dadurch verursacht werden, dass zuckerhaltige Lebensmittel durch solche ersetzt werden, die mit künstlichen Süßungsmitteln, also beispielsweise Süßstoff angereichert sind. Sie signalisieren dem Körper übermäßig oft, dass dieser Zucker benötigt. Auch hierdurch kommt es zu den bekannten Attacken.
Daraus ergibt sich also Folgendes: Wer regelmäßig ausgewogen isst, der wird weniger Hunger auf Süßigkeiten und andere ungeeignete Dinge haben. Sollte dieser Süß-Hunger jedoch auftrete, so ist es keine Schande, einmal von der Schokolade oder den Chips zu naschen. Es reichen allerdings geringe Mengen aus, um die benötigten Glückshormone auszuschütten, sodass kein Heißhunger-Gefühl entstehen wird.
Statt zu künstlich gesüßten Lebensmitteln könnte lieber zu herkömmlichen Dingen gegriffen werden, die ebenfalls nur in kleinen Mengen verzehrt werden sollten.

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