Fit mit Bergwandern

Klare Bergluft, faszinierende Landschaften, Natur pur – in dieser Atmosphäre lässt es sich von der Hektik des Alltags abschalten. Viele Menschen nutzen Wandern als Möglichkeit aktiv abzuschalten, aber Bergwandern ist viel mehr als das, denn es lässt sich auch die Fitness fördern und der Körper stärken.
Während das Wandern lange Zeit ein etwas angestaubtes Image hatte und in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit vor allem von Rentnern ausgeübt wurde, hat sich dieses Image in den letzten Jahren deutlich verändert. Dazu beigetragen haben unter anderem Bücher über das Pilgern, zum Beispiel von Hape Kerkeling. Aber auch die Berichterstattung hat sich sehr verändert und dazu beigetragen, dass das Wandern nicht mehr als langweilige Freizeitbeschäftigung angesehen wird, sondern als attraktives Hobby.
Wandern ist eine sanfte Variante des Fitnesstrainings. Der gesamte Körper wird gleichmäßig belastet, ohne dass bestimmte Muskelgruppen übermäßig strapaziert werden. Je nach Gelände kann jeder Mensch wandern gehen, ob er nun trainiert ist oder sich darum bemüht, fit zu werden.

Besonders förderlich für den Kalorienverbrauch und die Stärkung der Muskulatur ist das Wandern in den Bergen. Hier geht es durch unwegsames Gelände, Halt muss immer wieder neu gesucht und Steigungen überwunden werden. Der Energieverbrauch ist daher beim Bergwandern natürlich deutlich höher als im flachen Gelände.
Anfänger sollten aber zunächst in flachen Regionen mit dem Wandern beginnen, sich dabei nach Möglichkeit von ausgedehnten Spaziergängen langsam zu längeren Wanderungen steigern. Geht es dann endlich in die Berge, sollte nicht gleich der höchste Gipfel das Ziel sein, sondern eher ein attraktiver Weg rund um einen Bergsee oder andere als „leicht“ markierte Wanderwege. Auch Touren mit Wanderführer in die Berge sind eine gute Möglichkeit, sich an das Terrain zu gewöhnen und die Fitness nach und nach zu steigern.

Natürlich ist das Wandern bei strahlendem Sonnenschein besonders schön, doch wer seine Fitness wirklich stärken möchte und etwas erreichen will, der lässt sich von schlechtem Wetter nicht abschrecken, sondern geht auch bei Wind und Wetter wandern. Vor allem im flachen Gelände ist dies eine gute Alternative zum Joggen oder zum Gang ins Fitnessstudio. Im Gebirge ist bei schlechtem Wetter allerdings Vorsicht geboten und es ist viel Erfahrung nötig, um die Situation genau einschätzen zu können, damit gefährliche Situationen vermieden werden.

Wichtig ist es auch, auf seine Gesundheit zu achten. Dabei sind nicht nur die richtigen Wanderstiefel und gute Wanderkleidung ausschlaggebend, sondern das Bewusstsein für den ganzen Körper von Bedeutung. So ist es zum Beispiel von großer Bedeutung auch seine Augen und Ohren zu schützen. Eine geprüfte Sonnenbrille und ein qualitativ hochwertiger Ohrenschutz sind für das Wandern im Hochgebirge unabdingbar, denn hier ist nicht nur die Höhe extrem, sondern auch die Witterungsbedingungen können extrem sein. Intensive Sonneneinstrahlung, heftige Winde und plötzliche Temperaturstürze können den Körper belasten, vor allem empfindliche Organe wie das Ohr siehe hier und die Augen werden schnell in Mitleidenschaft gezogen. Ohne eine entsprechende Schutzausrüstung Tipps siehe hier sollte sich daher niemand zum Wandern ins Hochgebirge begeben. Schließlich geht es nicht nur um die Fitness, sondern vor allem auch um die Gesundheit.

Die richtige Ernährung in der Schule

Die wichtigsten Grundlagen für eine gesunde Ernährung im Grundschulalter

Eine ausgewogene Ernährung gehört zu den wichtigsten Grundlagen, welche das optimale Wachstum und die geistige und körperliche Fitness von Kindern und Jugendlichen fördert. Denn es ist erwiesen, dass circa 15 Prozent der Kinder im Grundschulalter übergewichtig sind. Wodurch aber auch stetig die Anzahl der Kinder ansteigt, welche im Kindesalter bereits ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes bekommen. Da diese Essgewohnheiten meistens auch in der weiterführenden Schule beibehalten werden, sollte man bereits im Grundschulalter bemüht sein, daran etwas zu ändern und den Kindern Lust auf eine gesunde Ernährung und viel Bewegung zu machen. Denn auch die Bewegung steht im Einklang mit einer gesunden Ernährung. So hat sich eine frühzeitige Vermittlung von ernährungsbezogenen Themen sowohl in theoretischer als auch anwendungsbezogener Form bereits für Grundschüler als sehr erfolgreich erwiesen. Hierauf wird dann schulstufenmäßig aufgebaut. Die Weichen, welche die Essgewohnheiten und Geschmacksvorlieben- oder Abneigungen betreffen, werden bereits sehr zeitig gestellt und meistens auch ein Leben lang beibehalten. Deshalb ist es besonders wichtig, den Kindern ein gesundes Essverhalten zu vermitteln. So ist diese Aufgabe auch fest in den Lehrplänen der Grundschule verankert. Hierbei werden Kompetenzen wie die

  • Sachkompetenz (Nahrungspyramide, Nahrungsmittelkunde, Nahrungszubereitung, Flüssigkeitsbedarf)
  • Esskultur (Tischsitten, Essverhalten, Tabuspeisen)
  • Geschmacksschulung vermittelt.

Auch Lernorte außerhalb der Schule helfen bei einer gesunden Ernährung

In der Grundschule wird hierbei auch die Transparenz geschaffen, durch Lernorte, die sich nicht in der Schule befinden, die nachhaltige Entwicklung, welche der Weg vom Erzeuger zum Konsumenten nimmt, besser wahrzunehmen. Manche Schulen sind in der glücklichen Lage über einen eigenen Schulgarten zu verfügen, indem die Grundschulkinder mithelfen Obst und Kräuter für den Bedarf der Schule anzubauen und so wichtiges über eine gesunde Ernährung vermittelt bekommen. Eltern sollten Grundschulkindern nicht nur einen süßen Pausensnack mitgeben, da die Kinder diese besonders mögen, sondern sollten diesen lieber gegen Obst oder Gemüse ersetzen. Aber auch eine warme und vor allem gesunde Mahlzeit täglich ist für ein gesundes Wachstum der Grundschulkinder unabdingbar.

Welche Ernährung ist in weiterbildenden Schulen gefragt?

Wachsen die Kinder zu Jugendlichen heran, so haben Eltern nicht mehr so sehr viel Einfluss darauf, ob sich die Kinder gesund ernähren, denn ab einem gewissen Alter gehen sie hier eigene Wege und benötigen auch keine Pausenbrote mehr. Leider ist es erwiesen das auch Obst und Gemüse viel zu selten von dieser Altersklasse, welche weiterführende Schulen besucht, gegessen wird. Deshalb sollten Eltern zumindest hier versuchen den Kindern Obst und Gemüse schmackhaft zu machen und in die Schule mitzugeben. Wenn die Kinder das Obst und Gemüse dennoch verschmähen, so sollte es zumindest frisch gepresst in flüssiger Form den Kindern angeboten werden. Denn Kinder haben immer Durst und bevor man Nektare oder Fruchtsaftgetränk, die mit viel Zucker angereichert sind, anbietet, sollte man lieber auf frisch gepresste Säfte zurückgreifen.

Gesunde Ernährung im Zusammenspiel mit Bewegung

Ein weiterer heikler Punkt ist die Bewegung, welche von Kindern und Jugendlichen unzureichend wahrgenommen wird. Denn oftmals kommen die Kinder aus der Schule und setzen sich zu Hause vor das Fernsehen oder den Computer, dabei wäre Bewegung und frische Luft ein wichtiges Kriterium, was neben einer gesunden Ernährung in jedem Falle eingehalten werden sollte. Dazu bedarf es aber ansprechenden Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, die leider viel zu wenig vorhanden sind und wahrgenommen werden.

Des Weiteren sollten auch Kinder und Jugendliche besonders darauf achten das sie einmal am Tag eine warme und gesunde Mahlzeit zu sich nehmen. Hierbei sind aber keineswegs solche Kalorienbomben wie

  • Pommes
  • Pizza
  • fettes Fleisch und
  • Nudelgerichte

gemeint. Sondern Speisen mit Gemüse oder frischen Salaten, die schmecken nicht nur gut, sondern sind auch sehr gesund und enthalten alle lebensnotwendigen Mineralien und Vitamine. Je nach Saison kann man frisches Obst und Gemüse hierbei variieren.

Fazit

Es ist erwiesen das abwechslungsreiche Speisen den Appetit anregen und Kinder und Jugendliche so viel neues über die Speisen kennenlernen. Der Schulalltag egal ob Grundschule oder weiterbildende Schule, verlangt den Kindern viel Konzentrationspotenzial ab, daher ist eine gesunde Ernährung unentbehrlich. Denn nur wenn man die Ernährung auf den Schulalltag abstimmt, können Kinder und Jugendliche zur Höchstform auflaufen und das Wohlbefinden steigern.

 

form auflaufen und das Wohlbefinden steigern.

Fitnessübungen zum Abnehmen – Wissenswertes und Tipps

Seriösen Studien zu Folge ist rund die Hälfte aller Deutschen im Erwachsenenalter übergewichtig. Dies stellt leider nicht nur ein optisches Problem dar, denn zu viel Gewicht ist eine ernste Gefahr für die Gesundheit: Bluthochdruck und Folgeerkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt können durch Übergewicht begünstigt werden. Deswegen sollte jeder Betroffene gegen seine überflüssigen Pfunde kämpfen, am besten nicht nur mit einer Diät, sondern auch mit einem ausgewogenen Fitness-Programm.

Ausdauersportarten unterstützen beim Abnehmen

Mit Sportarten wie Joggen, Walken und Fahrrad fahren kann man den Erfolg einer Ernährungsumstellung auf gesündere und leichtere Kost wirkungsvoll steigern. Denn diese Ausdauersportarten kurbeln den gesamten Stoffwechsel an, verbessern die Durchblutung und helfen so bei der Fettverbrennung. Dabei kostet es meist nur ein wenig Überwindung, wenn man anfängt, ein paar Mal pro Woche Ausdauertraining zu betreiben. Nach kurzer Zeit spüren die neuen Hobby-Sportler wie positiv sich diese körperlichen Aktivitäten ebenfalls auf ihr psychisches Wohlbefinden auswirken und möchten auch deswegen nicht mehr darauf verzichten. Optimal ist es, wenn auf diese Weise das Sportprogramm zu einem festen Bestandteil des Alltags wird.

Kraftsportübungen für einen straffen Körper

Gerade Personen, die viel Übergewicht abbauen möchten, sollten darauf achten, dass sie zum einen nicht zu schnell abnehmen und zum anderen Übungen in ihr Trainingsprogramm aufnehmen, mit denen sie auch Muskeln aufbauen. Sonst kann es leicht zu schlaffen herabhängenden Hautpartien kommen, insbesondere am Bauch sowie an Oberarmen und -schenkeln.
Man muss für ein gesünderes Leben nicht unbedingt ein Fitness-Studio besuchen, auch zu Hause kann man mit entsprechenden Übungen wirksam Muskelmasse an den entscheidenden Stellen aufbauen. So helfen zum Beispiel einfache Liegestütze und Sit-ups dabei, den Oberkörper und Bauch zu trainieren. Auch mit Hanteln oder einem elastischen Gymnastikbank kann man sehr effektive Übungen für den ganzen Körper absolvieren.

Training für einen gesunden und schlanken Körper

Es ist also ganz einfach, mit ein wenig Zeit und Disziplin ein sportliches Bewegungsprogramm durchzuführen, um effektiv abzunehmen. Auch für die erforderliche Sportbekleidung und -ausrüstung muss niemand ein Vermögen ausgeben – online, z.B. bei sporTrade, kann man alles, was man benötigt, zu sehr günstigen Preisen bestellen.

Naturheilmittel bei Sonnenbrand

Mit Hilfe der Natur

Viele Menschen sind wahre Sonnenanbeter und lassen sich im Sommer stundenlang am Strand oder auf Liege in der Sonne „brutzeln“. Aber die meisten vergessen dabei die Folgen für die Haut, welche durch dauerhafte Sonnenbestrahlung geschädigt werden kann.

Folgen für die Haut

Unter einem Sonnenbrand versteht man eine Rötung der Haut, welche entzündlich ist. Diese wird durch natürliche sowie auch künstliche Sonnenstrahlen hervorgerufen.
Sonnenbrand wird in drei Stadien unterteilt

Sonnenbrand 1. Grades – Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und leichte Schmerzen
Sonnenbrand 2. Grades – leichte Blasenbildung auf der Haut
Sonnenbrand 3. Grades – Ablösung der obersten Hautschicht, Zellen der Haut tief zerstört

Ein weiteres zusätzliches Symptom ist Fieber. Außerdem steigt durch Sonnenbrände das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Eine weitere Gefahr bei Sonnenbädern ist der Sonnenstich. Dabei kommt es zu einer Überhitzung des Gehirns. Dies kann zu Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen führen.

Natürliche Hilfe bei Sonnenbrand

Wer einmal einen Sonnenbrand hatte, wird die Begleiterscheinungen so schnell nicht vergessen. Hilfe gibt es beispielsweiße aus der Apotheke. Dort kann man verschiedene Mittel wie kühlende Gels und Cremes, Zinksalbe oder Panthenolspray erhalten.
Diese Hilfsmittel sind aber meist sehr kostspielig. Eine Preisgünstige Alternative, welche meist auch besser hilft, sind Naturheilmittel. Diese sind oftmals ganz einfach und rasch herzustellen.

Die gängigsten sind

Quark – kalten Quark auf der betroffenen Stelle auftragen, wirkt Entzündungshemmend und gleichzeitig kühlend.
Aloe Vera – den Saft der Pflanze direkt auf der verbrannten Stelle verreiben
Kalte Umschläge – den ganzen Körper mit gekühlten oder nassen Tüchern umwickeln, dies sengt die Körpertemperatur.
Joghurt – Honig Maske – Naturjoghurt mit Honig vermengen und auftragen, wirkt beruhigend
Gurke – frische und gekühlte Gurkenscheiben auf die entsprechende Stelle legen.
Wasser und Essig – diese zwei Komponenten im Verhältnis 2: 1 mischen und ein sauberes Tuch damit tränken und auflegen.
Eichenrinde – Tinktur oder Sud auf die Haut auftragen, dies hat eine Heilungsfördernde Wirkung
Zitrone – den frisch gepressten Saft auf die Haut auftragen
Petersilie – einen Bund waschen, zerkleinern (Saft muss austreten) und damit die Haut bedecken
Molke – Acht Esslöffel Molkepulver in lauwarmes Badewasser geben, gut verteilen und 20 Minuten darin baden. Anschließend die Lösung auf der Haut trocknen lassen.
Sanddornöl – Öl auf ein sauberes Tuch geben und auflegen.
Stärkemehl – Mehl und Wasser vermengen, anschließend diesen Brei auf die Haut streichen.
Eiweiß und Zucker – einen Brei aus diesen beiden Komponenten herstellen, auftragen und am Besten über Nacht einwirken lassen.
Schwarzer Tee – alte, abgekochte Teebeutel auflegen

Ein absolutes MUSS ist natürlich, wie bei fast jeder Erkrankung, dass Trinken.
Sollte danach keine Besserung eintreten bzw. die Symptome schlimmer werden, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen

Besondere Obacht bei Kindern

Besondere Sorgfaltspflicht sollte bei Kindern herrschen. Babys und Kleinkinder sollten nie der direkten Sonne ausgesetzt werden und immer eine Sonnenhut und leichte Kleidung anhaben. Dabei ist vor allem auf den UV- Schutz Faktor der Kleidung zu achten. Gegebenenfalls sollten Kinder auch eine Sonnenbrille tragen.
Auch an ein Eincremen mit einer Sonnenschutzcreme, am besten LFS 50, muss unbedingt gedacht werden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass auch nach dem Eincremen ein Aufenthalt in der direkten Sonne zu vermeiden ist. Außerdem sollte man die Kinder nach dem Kontakt mit Wasser „nachcremen“.
Kinder reagieren wesentlich empfindlicher auf Sonneneinstrahlung als Erwachsene, sprich das Risiko eines Sonnenbrandes ist sehr viel höher. Auch die Gefahr eines Sonnenstiches ist immer gegeben. Kleine Kinder reagieren dabei oft mit Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen, aber auch Bewusstlosigkeit kann vorkommen. Des Weiteren kann bei gehäuften Sonnenbränden der Reparaturmechanismus der Haut dauerhaft geschädigt werden. Dies kann das Tempo die Hautalterung antreiben und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Gefahr nicht nur im Sommer

Die Gefahr eines Sonnenbrandes ist aber nicht nur im Sommer allgegenwärtig. Auch im Winter kann man sich, beispielsweise beim Skifahren in den Bergen, eine Verbrennung der Haut zu ziehen.

Ist Ernährung ohne Gluten möglich ?

s gibt so manche verrückte Diät, die die Hollywood Stars schon hinter sich haben. Wie viele von ihnen haben sich ausschließlich mit Babynahrung ernährt oder an gefrorenen Trauben gelutscht? Sie lassen vieles auf sich ergehen, einfach nur, weil sie einen perfekten Körper haben möchten. Die neuste Diät heißt glutenfreie Ernährung und einige Stars schwören auf sie.

Was versteht man eigentlich unter Gluten?

Gluten zählt zu der Gruppe von Proteinen und wenn es mit Wasser vermischt wird, ergibt die Mischung Klebeeiweiß. Die klebrige Festigkeit des Brotes wird dadurch erreicht und wenn es nicht vorhanden wäre, dann wäre das Brot so trocken, dass man es erst gar nicht kauen könnte. Gluten ist in vielen Lebensmitteln enthalten:

  • Brot
  • Gebäck
  • Kuchen
  • Mehl
  • Teigwaren
  • Malzgetränken

Auch in Fertiggerichten, Schokolade, Cornflakes und Ketchup können Gluten enthalten sein.

Was ist die glutenfreie Diät und gibt es Nachteile?

Wer die glutenfreie Diät in die Hand nimmt muss auf alle Speisen verzichten, in denen Gluten enthalten sind. Bei genauerer Betrachtung werden Leute, welche die Low Carb Diät kennen, nur wenige Unterschiede dazu feststellen. Dort wird auf Brot und Nudeln verzichtet und das ist bei der glutenfreien Diät ebenfalls so. So haben Sie zwei Dinge gleichzeitig erreicht: Verzicht auf Gluten, Verzicht auf Kohlenhydrate. Bei einer derartigen Diät können Mangelerscheinungen entstehen und sogar ein Eisenmangel. Da es sein kann, dass Sie dann auch zu wenig Vitamin D und K haben, sollten Sie bei einer derartigen Diät eine Ernährungsergänzung nehmen. Manche Menschen müssen auf Gluten verzichten, weil sie an Zöliakie leiden. Diese Krankheit macht sich bemerkbar, indem der Betroffene an Bauchschmerzen und Durchfall leidet.

Zur Zöliakie, die momentan Wert auf die glutenfreie Diät legt

Diese ist eine chronische Erkrankung, deren Grund die Überempfindlichkeit gegen Gluten verursacht. Leider gibt es bisher keine richtige Therapie dafür und sie stellt eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut dar. Diese Entzündung kann die Darmepithelzellen ausgedehnt zerstören. Nährstoffe können aufgrund dieser Zerstörung nur noch schwer aufgenommen werden. Die aufgenommenen Nährstoffe bleiben unverdaut im Darm. Derzeit gibt es gegen die Krankheit keine Medikamente oder ähnliches. Es bleibt also nur die lebenslange glutenfreie Diät. Da durch die Nichteinnahme von Gluten Nährstoffdefizite auftreten, sollte der Betroffene mit anderen Nährstoffpräparaten versorgt werden. So können die Defizite wenigstens zum Teil ausgeglichen werden.

Welche Lebensmittel eignen sich für die glutenfreie Ernährung?

Die oben genannten Lebensmittel wären bei einer glutenfreien Ernährung diejenigen, auf die Sie verzichten sollten. Geeignet sind Mais, Obst, Reis, Sojabohnen, Kartoffeln und Gemüse. Aber als Diät zum Abnehmen ist diese Ernährung nicht viel bringend. Wer keine Allergie auf Gluten hat, sollte sich nicht glutenfrei ernähren. Glutenallergiker müssen bei jedem Lebensmittel, das sie sich kaufen auf die Inhaltsstoffe achten. Viele Lebensmittel enthalten zwar nicht direkt Gluten, aber Spuren davon. Wer nicht genau weiß wie die glutenfreie Diät funktioniert, kann sich auf zahlreichen Webseiten schlau machen oder auch mal den behandelnden Arzt fragen. Wir als gesunde Menschen ohne Allergie brauchen allerdings die Gluten, genau wie alle anderen Nährstoffe und Proteine, nur in gewissen Maßen. Diäten nützen nur in Verbindung mit Sport etwas und bei einer Diät sollte es an keinem wichtigen Inhaltsstoff der Ernährung fehlen.

 

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Der Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut, die durch UV-Strahlung verursacht wird. Im Sommer gehört der Sonnenbrand leider für viel zu viele Menschen dazu. Dabei kann man eine Menge tun, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Das direkte Sonnenbaden von 11 – 16 Uhr sollte vermieden werden,  in dieser Zeit ist die UV-Strahlung am stärksten. Auch auf die richtige Kleidung sollte geachtet werden. Ein Sonnenhut und ein halbärmlige T-Shirts und halblange Hosen gehören zu den gängigen Vorsichtsmaßnahmen. Und was keinesfalls fehlen darf: Das Eincremen mit einer Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor! Die Sonnencremes können heute in Form von Creme, Gel und Lotion gekauft werden.

Für was steht der Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) steht für den Durchschnittswert, den ein Mensch in Anzahl von Minuten nach Auftragen der Creme mit LSF, in der Sonne verbringen kann, ohne dabei seine Haut zu gefährden. Bekommt jemand ohne Schutz, nach zehn Minuten Sonneneinstrahlung eine rote Haut, so bedeutet das, dass mit dem Auftragen einer Creme mit LSF 20, dieser Mensch 20-mal länger in der Sonne bleiben darf. Rechnerisch heißt das also 10 Minuten mal Faktor 20 = 200 Minuten. Dabei gilt das Motto: Schön dick auftragen. Denn nur, wer die Creme dick aufträgt, erhält genügend Schutz. Extra dick auftragen empfiehlt sich auf den ganz besonders empfindlichen Stellen wie:
Stirn,
Nase,
Ohren,
Nacken und Schulter,
Dekolleté und
die Fußrücken.

Schnelle Abhilfe für den Sonnenbrand

Wenn die Haut brennt wie Feuer, rot ist und eventuell sogar Bläschen wirft, so hat es einen doch erwischt. Den Sonnenbrand bemerkt man nicht bei der direkten Sonneneinstrahlung wie beispielsweise beim Bräunen, Bergsteigen oder Rad fahren in der prallen Sonne, sondern erst fünf bis sechs Stunden später. Fakt ist, sobald bemerkt wird, dass die Haut rot wird oder eventuell schon anfängt zu brennen, sollte die Haut sofort behandelt werden. Ganz wichtig hierbei ist die Kühlung. Denn Kälte führt dazu, dass der Schmerz gelindert wird und die Entzündung gehemmt wird. Dazu gibt es in den Drogeriemärkten spezielle Produkte für das Sonnenbaden danach. Meist bestehen sie aus hautverträglichen Substanzen, die eine kühlende Wirkung haben. Diese Produkte enthalten sehr viel Wasser und dafür nur sehr wenig Fett. Auch in den Apotheken erhält man Mittel wie das kühlende Gel von Fenistil oder das Panthenol Spray. Beide Produkte sind bestens dafür geeignet, die Haut zu kühlen, den Schmerz zu lindern und eine Entzündung vorzubeugen bzw. sie zu hemmen. Auch das Einnehmen von Acetylsalicylsäure (ASS) wird dringend empfohlen. Wird sofort nach den allerersten Symptomen 1000 Milligramm des Wirkstoffs ASS eingenommen, bremst dieser die Botenstoffe, die verantwortlich für die Auslösung der Entzündung sind.

Die bewährten Hausmittelchen

Wer im Kühlschrank Quark oder Joghurt zu stehen hat, dem steht die perfekte Kühlung zur Verfügung. Einfach vom Kühlschrank raus und sanft auf die betroffenen Stellen auftragen. Die sanfte Kühlung verschafft sofort Linderung. Für eine sehr entzündungshemmende Wirkung sind die Heilpflanzen Aloe Vera und Kamille bekannt. Wer auf diese Pflanzen allergisch reagiert, sollte darauf verzichten. Wenn die Haut Bläschen bildet und sogar vielleicht Fieber auftritt, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.