Gesundes Knabbern geht auch

Wer kennt es nicht, man sitzt vor dem Fernsehen und es überkommt einen die Lust etwas zu knabbern, denn solche kleinen Knabbereien lenken vom Hunger ab. Noch dazu sind sie meist sehr lecker, denn diese Knabbereien sind oftmals gesalzen oder süß. Doch wohl keiner gönnt sich diese Mahlzeiten für zwischendurch, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, denn Chips & Co sowie Schokolade sind dazu auch sehr fettig und daher ebenso ungesund. Wenn man nicht auf das Knabbern verzichten kann, aber sich dennoch etwas Gutes tun möchte, ohne die eigene Gesundheit unnütze zu belasten, so sollte man lieber auf leichte und fettarme Knabbereien und Snacks zurückgreifen.

Denn es geht auch anders, gibt es doch ebenso Alternativen die mindestens genauso gut schmecken aber dabei nicht so ungesund sind und nicht dick, sondern eher fit machen.

Warum sind die meisten Knabbereien so ungesund

Alle im Handel erhältlichen Chips sind mit sehr viel Fett angereichert, sodass sie auch sehr kalorienreich sind. Warum das so ist, ist leicht erklärt. Zum Frittieren von Chips & Co wird nur das billigste Pflanzenfett verwendet, bei dessen Herstellung ungesunde Transfettsäuren freigesetzt werden. Durch dieses ungesunde Fett können die Arterien geschädigt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt werden. Anders verhält es sich bei ungesättigten Fettsäuren, wie sie in Nüssen oder hochwertigen Pflanzenölen vorkommen, denn diese bieten einen optimalen Schutz gegen Herz-und Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb sollte man sich immer die Zusammensetzung der Fette anschauen und danach entscheiden, ob man zu den Knabbereien greift oder es lieber lässt. Was nicht bedeutet das man ganz auf Knabbereien verzichten muss, sondern man sollte besser zu Alternativen greifen, welche weitaus gesünder sind und ebenso schmackhaft wie die ungesunden Knabbereien.

Welche Alternativen die gesund sind, gibt es

Sucht man nach Alternativen so kann man auch hier eine Vielzahl finden, wie zum Beispiel:

  • Salzstangen
  • selbst gemachten
  • Popkorn
  • Reiscracker
  • Trockenfrüchten
  • Gemüse
  • Obst
  • oder Nüsse.

Salzstangen oder auch Salzbrezeln verfügen über viel weniger Kalorien als Chips & Co, auch wenn das darauf befindliche Salz nicht ganz so gesund ist, doch dieses lässt sich unter Umständen etwas abreiben, denn es wird ohnehin schon viel zu salzig gegessen. Popkorn selbst gemacht, kann man selbst geschmacklich abstimmen, indem man es je nach Geschmack mit Kräutern oder auch mit etwas Puderzucker bestreut, die Maiskörner sollten hierbei nur mit sehr wenig Öl in einem Topf erhitzt werden. Mit Popkorn tut man gleichzeitig seinem Organismus etwas Gutes, denn dieses enthält sehr viele Ballaststoffe. Aber auch Reiscracker eignen sich ganz besonders für zwischendurch, denn diese haben so gut wie gar kein Fett und man bekommt sie in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Doch auch Trockenfrüchte sind als Snack für zwischendurch bestens geeignet, diese liefern schnell Energie die sich in den darin befindlichen Frucht- und Traubenzucker befindet aber auch ebenso wertvolle Ballast- und Mineralstoffe.

Da alle Früchte einen süßen Eigengeschmack haben, verbinden sie sich auch mit pikanten Aromen, wodurch diese Trockenfrüchte auch bestens zu einem Glas Wein genascht werden können. Nüsse galten sehr lange Zeit, als Kalorienbomben, doch diese Theorie ist lange überholt. Nüsse haben zwar nach wie vor viele Kalorien, aber sie liefern auch sehr viele Mineralien, die lebensnotwendig sind sowie fettlösliche Vitamine und Spurenelemente. In Nüssen sind überwiegend ungesättigte Fettsäuren enthalten und diese gehören zu den gesunden Fetten und sind notwendig, soll das Blutfett positiv beeinflusst werden. Deshalb können auch Nüsse als eine gesunde Knabberei in Betracht gezogen werden, solange man sie frisch und nicht geröstet verzehrt. Gemüse kann ebenfalls bestens zum Knabbern benutzen, ob Gurke, Karotte, Radieschen oder Paprika alles in kleine Scheiben oder Streifen geschnitten, macht Appetit auf mehr. Dazu handelt es sich hierbei um eine gesunde und ausgewogene Zwischenmahlzeit, welche gleichzeitig auch freie Radikale bindet und das Immunsystem stärkt. Ebenso verhält es sich mit Obst, ein Apfel, Orange oder die Ananas zum Beispiel, schmecken nicht nur lecker, sondern sie haben wenig Kalorien und sind sehr gesund.

Worauf man achten sollte

Sicher ist es einfacher wenn man sich beim Fernsehen eine Tüte Chips, gesalzene Nüsse, die Schokoriegel oder eine Keksdose hinstellt, aus denen man nach Herzenslust naschen kann, bis man feststellt, dass alles leer ist und man vom schlechten Gewissen geplagt wird, denn diese vielen ungesunden Fette, haben nun mal sehr viele Kalorien und sind ungesund, sodass sie der Gesundheit mehr schaden als nutzen, auch wenn man für den Moment erst einmal glücklich ist.

Doch wenn man diese ungesunden Knabbereien gegen gesunde Snacks ersetzt, so muss man nie wieder ein schlechtes Gewissen haben. Und so schwer wie es sich vielleicht anhört ist es auch gar nicht. Denn wenn man, bevor man sich vor das Fernsehen begibt, alles zurechtmacht und auf einem Teller alles schön anrichtet, so wird man kaum einen Unterschied zu dem ungesunden Knabbereien bemerken. Aber man kann sich bei Gemüse, Obst, Nüssen, selbst gemachtem Popkorn oder Reiscrackern sicher sein, das man gesund knabbert, Kalorien spart und so seiner Gesundheit nicht schadet. Obst und Gemüse kann man dabei nach Herzenslust zu sich nehmen.

Verhinderung der Gewichtszunahme nach Rauchentwöhnung

Ds Rauchen ist in Deutschland wie in anderen Ländern weit verbreitet. Es ist die Ursache für viele schwerwiegende Erkrankungen. In Deutschland ist im Gegensatz zu vielen anderen hoch entwickelten Ländern immer noch eine hohe Akzeptanzquote in Bezug auf das Rauchen festzustellen. Durch das Rauchen wird das Immunsystem geschwächt und die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigt. Das Rauchen kann zur Folge haben:

  • Herzinfakt
  • Schlaganfall
  • Hypertonie
  • Lungenentzündung
  • chronische Bronchitis
  • bösartige Tumoren in der Lunge, Mundhöhle, Kehlkopf, Verdauungsorgane
  • Impotenz
  • Unfruchtbarkeit
  • Schäden bei Neugeborenen
  • Schwangerschaftskomplikationen

 

Wer raucht weil er denkt, dass es schlank macht wird nun erst einmal mit der Wahrheit ernüchtert: Langzeitstudien haben erwiesen, dass diejenigen die rauchen mehr zunehmen als jemand, der noch nie eine Zigarette angefasst hat. Die Fettpölsterchen bei rauchenden Menschen sind viel mehr als bei Nichtrauchern. Und nicht zu vergessen ist, dass Übergewicht zu weiteren chronischen Krankheiten führt wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, psychosoziale Probleme.

 

Gewichtszunahme nach Rauchstopp

Die meisten Raucher möchten aufhören zu rauchen, viele davon – insbesondere Frauen – zögern mit dem Aufhören oder fangen nach dem Rauchstopp wieder an. Sie befürchten zu viel Gewicht zuzunehmen. So sieht es bei rund der Hälfte der Frauen und einem drittel der Männer aus. Die Angst vor dem Zunehmen sollte aber keineswegs vom Rauchstopp abhalten, da der gesundheitliche Vorteil eines rauchfreien Lebens die Nachteile einer Gewichtszunahme deutlich übertrifft. Die Ursachen für die Gewichtszunahme sind noch nicht deutlich geklärt. Eine vermehrte Nahrungsaufnahme bei einem verringerten Grundumsatz scheint die wichtigste Rolle zu spielen. Exraucher essen also mehr, meist Süßigkeiten und Kohlenhydrate, der Körper verbrennt jedoch weniger als vor dem Rauchstopp, deshalb die Gewichtszunahme. Trotzdem wird die Gewichtszunahme von den meisten Rauchern überschätzt, denn die Zunahme hält sich in der Regel in Grenzen: 80 % der Exraucher (schätzungsweise) nehmen durchschnittlich ca. 4,5 kg zu, Frauen nehmen hierbei mehr zu als Männer. Parallel zum Gewicht nimmt der Taillenumfang ebenfalls ca. vier Zentimeter zu.

 

Gewichtszunahme – Risikofaktoren

Es gibt einige Risikofaktoren, die mit der Anzahl der vor dem Rauchstopp konsumierten Zigaretten zusammenhängen. Je höher die Anzahl konsumierter Zigaretten desto höher das Risiko der Gewichtszunahme. Hier die Faktoren im Überblick:

  • besonders gefährdet sind junge Menschen die alleine leben
  • Menschen mit sozial schwachem Hintergrund
  • bestimmte genetische Veranlagungen
  • Verhalten nach dem Rauchstopp
  • Ernährung und körperliche Aktivität

 

Gewichtszunahme verhindern

Man kann die Gewichtszunahme durch einen Rauchstopp in Grenzen halten. Vermehrte körperliche Aktivität trägt dazu bei, das Gewicht zu halten oder sogar eventuell zugelegtes Gewicht wieder zu reduzieren. Kleine Aktivitäten wie beispielsweise das Treppensteigen anstatt den Aufzug zu nutzen, kurze Strecken mit dem Fahrrad anstatt Auto zurückzulegen und kleine Spaziergänge helfen dabei. Außerdem können die Entzugssymptome während eines Rauchstopps durch regelmäßige Bewegung und Sport vermindert werden. Wenn man den Rauchstopp unterstützen möchte sollte man an seine Vorteile, nicht an seine eventuellen Nachteile denken. Durch einen Rauchstopp wird die Lebensqualität verbessert, da die Gesundheit und die Körperwahrnehmung verbessert werden. Die Lebensfreude steigt gleichzeitig, da eine bessere Ausgewogenheit zwischen Hobbys, Entspannung und Bewegung existiert. Die Ernährung sollte unbedingt umgestellt werden, nämlich auf vermehrtes Obst und Gemüse. Außerdem hilft vermehrte Bewegung, damit man das Gewicht im Griff halten kann. Von strengen Diäten ist dabei eher abzuraten. Um eine Stabilisierung des Gewichts nach einem Rauchstopp zu erreichen ist eine kognitive Verhaltenstherapie sowie ein individueller Plan zur Gewichtskontrolle mit einer extrem kalorienarmen Ernährung zu empfehlen. Es gibt sogar manche Medikamente, die bei stark abhängigen Rauchern, bei der Tabakentwöhnung helfen. Diese verhindern sogar vorerst eine übermäßige Gewichtszunahme. Diese sind beispielsweise Nikotinersatzstoffe, wie Nikotinkaugummi. Aber auf lange Sicht sind Medikamente nicht zur Gewichtsreduzierung oder Gewichtskontrolle geeignet. Appetitzügler, die in Form von Medikamenten vorhanden sind sollte man ebenfalls nicht ausprobieren, da sie die rauchstoppbedingte Gewichtszunahme nicht verhindern können.

 

Rauchstopp bringt viele gesundheitliche Vorteile

Eine Verbesserung der Funktion der Atemwege kann man schon nach drei Tagen nach dem Rauchstopp spüren. Der Blutdruck sinkt nach ca. einer Woche. Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen reduziert sich nach zwei bis drei Jahren deutlich. Für die meisten Krebsarten sinkt das Erkrankungsrisiko ebenfalls innerhalb einiger Jahre. Das Aussehen des Exrauchers verändert nach dem Rauchstopp positiv. Seine Haut glättet sich und die Verfärbungen an den Zähnen und Fingern verschwinden. Das Aussehen wird einfach frischer. Es gibt auf jeden Fall so viele Vorteile, dass man den Nachteil der Gewichtszunahme nicht mit ihnen vergleichen kann. Es lohnt sich einfach für jeden Menschen aufzuhören und somit alle genannten Risiken zu reduzieren und gesund zu leben.