Tee – ein Getränk für alle Fälle

Tee kommt ursprünglichen aus dem chinesischen und ist ein heißes Aufgussgetränk. Er wird aus unterschiedlichen Pflanzenteilen wie Blätter, Knospen, Blüten und Stengel der Teepflanze hergestellt, jedoch auch unterschiedliche Früchte werden heute als Tee zubereitet. Tee kann bis zu 4,5 % Coffein enthalten, welches dann sehr belebend wirken kann. Daher sollte man hier achtgeben, welchen Tee man kleinen Kindern gibt. Schon im 17. Jahrhundert wurde das Wort Tee im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm aufgenommen und wurde aus dem niederländischen tè übersetzt.

Die üblichen Begriffe Tee, Tea oder Thé, welche in Mitteleuropa verwendet werden, kommen aus der minnanischen Aussprache. Von Südchina erhalten viele europäische Länder ihren Tee über den Seeweg. Jedoch Länder wie Russland, die Türkei oder Persien werden über den Landweg beliefert. Seit dem frühen 18. Jahrhundert wird der Begriff Tee jedoch auch für Aufguss aus anderen Pflanzen benutzt und bezeichnet nicht nur Schwarztee, sondern auch Kräuter- oder Früchtetees. Ursprünglich wurde Tee oftmals aus frischen Teeblättern zubereitet, welche dann nur in heißes Wasser gelegt wurden. Da diese jedoch nicht lange lagerfähig sind, hat man begonnen den Tee gezielt zu fermentieren und trocknen. Hierbei entstehen je nach Vorgehensweise und Ausgangsmaterial unterschiedliche Geschmacksqualitäten. Heute gibt es vier traditionelle Formen, welche sich in der Oxidation unterscheiden. Diese Teesorten sind dann Grüner Tee, der keine gewollte Oxidation hat, Weißer Tee, der aufgrund der Härchen an der Blattunterseite so genannt wird, Oolong, der teilweise oxidiert ist und Schwarzer Tee, der in Ostasien jedoch als Roter Tee bezeichnet wird.

Teesorten, die man kennt, sind:

Grüner Tee
Weißer Tee
Oolong
Schwarzer Tee
Pu-erh-cha
Gelber Tee

In Europa kennt man überwiegend folgende Tee-Sorten:

Darjeeling
Assam
Ceylon

Diese Sorten werden sehr gerne für Teemischungen gewählt, da sie unempfindlich gegen hartes Wasser sind und dennoch ein gutes Aroma in unseren Breitengraden entwickeln. Wird der Tee aromatisiert, werden sehr gerne Varianten wie Rosentee oder Jasmintee angeboten, die Handelsformen dieser Teesorten enthalten oft noch Blütenreste. Weitere Aromen, die sehr gerne im Tee verwendet werden sind verschiedene Fruchtaromen wie Maracuja, Vanille oder Kirsche. Jedoch auch Gewürze wie Zimt, Anis, Zitrusfrüchte oder Bergamotte sind in den Tees enthalten.

Industriell hergestellte naturidentische Aromen wie Mandel, Schokolade, Erdbeere, Bratapfel oder Pfefferminze spielen bei der Teeherstellung eine größere Rolle als der Tee selbst. Denn hierfür kann man Tees mit einer geringeren Qualität verwenden, da hier der Aromastoff lediglich ein Trägermaterial benötigt. Manche Teesorten, werden als Rauchtee hergestellt, hierbei werden die Blätter beim trocknen im Rauch von harzreichem Holz geräuchert. Diese Teesorten erhalten ein besonders kräftiges und auch rauchiges Aroma und haben einen intensiveren Duft. Lapsang Souchong ist der weitverbreitetste Rauchtee, jedoch auch russische Mischungen oder Karawanen-Mischungen finden diese Anwendung.

Da es sehr unterschiedliche Teesorten und auch Geschmacksrichtungen gibt, kann man Tee immer trinken. Ganz gleich, ob man sich morgens einen Schwarztee macht und nachmittags einen Früchtetee. Auch wenn man eine Erkältung hat, kann man auf Tee zurückgreifen. Denn Kamillentee oder Tee mit Eukalyptus fördern den Gesundungsprozess. Selbst kleine Kinder trinken schon häufig Tee, wenn gleich es anfangs oft nur Fencheltee ist. Denn Fenchel soll bei der Verdauung helfen und so Blähungen bei Säuglingen verhindern oder lindern.

Man kann seinen Tee mit Zucker, Honig, Milch, Rahm oder Zitrone, ganz nach dem persönlichen Geschmack abrunden. Manch ein Teetrinker, fügt seinem Tee gerne etwas Zitronenschale hinzu, um ihm so eine leicht säuerliche Note zu verleihen. Andere geben ihrem Tee nur Kandis bei, da dieser sich nur langsam auflöst. Kandis gibt es als weißen und braunen Kandis, entweder lose oder an kleinen Holzstäbchen, speziell für Teetrinker.

Ostfriesen haben hierzulande ihre eigene Teekultur, denn man trinkt traditionell starken Tee, der mit flüssiger Sahne und Klunties versehen wird. Dieser wird dann nicht umgerührt, damit man zuerst einen bitteren Geschmack und zum Schluss einen süß-sahnigen Geschmack erhält. Jedoch auch Schwarztee wird gerne mit einem Schuss Milch oder Kaffeesahne gerne getrunken. Ebenso kann man seinem Tee einen Schuss Schnaps oder Rum zufügen. Diese oder ähnliche Varianten bekommt man häufig im Winter angeboten. Auf Skihütten gibt es den, bei Skifahrern beliebten Jagertee, der dann in geselliger Runde getrunken wird.

Für Kinder werden häufig Früchtetees zubereitet, da die eine fruchtige, süße Note haben und gerne getrunken werden. Früchtetees kann man warm und kalt trinken und eignen sich so auch für unterwegs. Denn, ob sie nun in einer Thermoskanne warmgehalten werden oder in einer Trinkflasche kalt eingefüllt werden, spielt keine Rolle. Lediglich von sogenannten Krümeltees für Kinder, sollte man verzichten, da diese fast nur Zucker enthalten. Hier ist es dann sinnvoller, selbst einen Tee aufzubrühen.

Ob bei einer Magenverstimmung, Grippe oder Darmproblemen, auch hier werden häufig Tees gereicht. Denn zwischenzeitlich gibt es verschiedene medizinische Tees, die dann angereichert sind, um so bei den unterschiedlichen Krankheiten zu unterstützen. Eukalyptus hilft bei Husten, Rheuma und Bronchitis, Kamille kann innerlich und äußerlich angewendet werden, denn das dort enthaltene Bisabol wirkt entzündungshemmend. Tees mit Johanniskraut oder Baldrian, sollen zur Beruhigung der Nerven beitragen.

Gesunde Ernährung – Gesunde Verdauung

Um eine gesunde und geregelte Verdauung zu erhalten, muss man einiges beachten. Hierzu gehört auf jeden Fall die richtige Ernährung, denn nur so kann man seinem Körper helfen, eine regelmäßige und gute Verdauung zu erhalten. Auch ist es besser, wenn man sich lieber zu viel als zu wenig bewegt, denn auch Bewegung verhilft dem Darm seine Arbeit gut machen zu können. Wer schon mal Verdauungsschwierigkeiten hatte weiß, dass hierzu Sodbrennen, Blähungen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Magendrücken und letztendlich auch Verstopfung  gehören können. Um all dies vermeiden zu können, sollte man auf seinen Körper hören und folgendes beachten.

Wenn man unter den zuvor genannten Störungen leidet, sollte man den Gang zum Arzt wählen, denn es ist wenig sinnvoll, sich selbst mit Abführmitteln oder Säureblockern zu helfen. Vielmehr sollte man Maßnahmen anwenden oder Medikamente erhalten, die diese Störungen auf Dauer beseitigen. Aufgrund der Nebenwirkungen ist nicht jedes Medikament geeignet, hier Abhilfe zu schaffen. Denn diese können unter Umständen dazu führen, dass die Darmmuskulatur geschwächt wird oder die Schleimhäute angegriffen werden.

Am besten ist natürlich, wenn man dafür sorgt, dass der Darm pfleglich behandelt wird, da er zum Wohlbefinden beiträgt. Gesundheit, Vitalität und Schönheit hängen mit der Verdauung zusammen. Wenn die Verdauung stimmt, hat man eine schöne Haut, eine gute Figur und letztendlich auch ein positives Lebensgefühl. Wer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, muss auch nicht unter den erwähnten Störungen leiden. Nicht zu vergessen ist auch, dass eine eingeschränkte Darmfunktion zu chronischen Beschwerden oder Erkrankungen führen kann. Hierzu zählen Hautprobleme, Stoffwechselstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, rheumatische Beschwerden und Gelenkerkrankungen.

Wichtigster Bestandteil einer gesunden Ernährung ist das Trinken, hierbei sind 2 bis 3 Liter Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetee ideal. Vor allem wenn man eine ballaststoffreiche Ernährung hat, denn um gut arbeiten zu können benötigt der Darm Flüssigkeit. Denn er muss das Gegessene aufquellen und transportieren können, um so die gesunden Bestandteile, die der Körper benötigt, herausfiltern zu können. Auch regelmäßige bzw. geregelte Mahlzeiten sollte man zu sich nehmen, denn auch sie unterstützen den Darm bei seiner Arbeit. Und zuletzt sollte man nicht vergessen, sich regelmäßig zu bewegen. Hier reicht ein gemütlicher Spaziergang völlig aus, ebenso schwimmen oder walken. Es muss also kein Höchstleistungssport sein.

Zum guten Schluss ist dann noch der Gang zur Toilette wichtig, denn viele haben sich ein Verdauungsproblem eingefangen, indem sie den Stuhlgang unterdrückt haben. Man sollte immer, wenn sich das große Geschäft ankündigt den Weg zur Toilette suchen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Hier sollte man auch nicht den Kompromiss eingehen, dass man unbedingt den Film zu Ende schauen will oder nur auf seiner eigenen Toilette das große Geschäft verrichten will. Denn gerade diese Einschränkung kann zu massiven Verdauungsproblemen führen.

Um eine gesunde Ernährung umsetzen zu können, sollte man folgendes beachten:

1. raffinierten Zucker meiden
2. Vollkorngetreide, Nüsse, Ölsamen und Zucker nicht mit Zucker kombinieren, dies schickt falsche Signale an die Verdauung
3. ausreichend Salz, für eine optimale Bildung von Magensäure benötigt ein Erwachsener 3- 5 Gramm Salz
4. vitalstoffreiche und Lebendige Nahrung (Obst)
5. ausreichend Trinken
6. Bewegung

Grundsätzlich mag der Darm alles, was gut vertragen wird, jedoch sollte man übermäßig große Portionen vermeiden. Um eine gute Verdauung zu haben, sollte man zwischen den Hauptmahlzeiten 5 – 6 Stunden „Leerlauf“ haben. Dadurch erhält der Verdauungstrakt ausreichend Zeit, das zuvor gegessene auch zu verarbeiten. Hierbei sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten. Dies bedeutet, dass man ausreichend viele Ballaststoffe und Flüssigkeit zu sich nimmt und die Bewegung hierbei nicht vergisst. Schnelles oder hastig, schlingendes Essen stört den Darm und ist für den Verdauungstrakt nicht gut. Ballaststoffarmes oder übermäßig fettes Essen sollte ebenso gemieden werden. Die Lebensmittel sollten immer gut gekaut werden, denn dies hilft dem Darm bei der Aufspaltung der zu sich genommenen Lebensmittel. Je schneller sie aufgespalten werden umso schneller können sie auch verdaut werden.

Nach 21 Uhr geht die Tätigkeit des Verdauungstrakts zurück, daher sollte man frühzeitig sein Abendbrot zu sich nehmen. Auch Medikamente können sich nachteilig auf die Darmtätigkeit niederschlagen. Hierzu gehört vor allen Dingen Antibiotika, denn es ist eine Belastung für Magen und Darm. Auch Stress und Bewegungsmangel können sich sehr nachteilig auf die Verdauung auswirken. Jedoch kann eine schlechte Verdauung nicht nur mit einer gesunden Ernährung zusammenhängen. Daher sollte man vom Arzt eine Lebensmittelunverträglichkeit oder eine eventuell bestehende Darmerkrankung überprüfen lassen.

Jedoch gilt für jeden, wer sich ausgewogen und gesund ernährt, hat auch keine Verdauungsprobleme. Sollten dennoch welche auftreten, können diese durch Medikamentennahme oder eine Erkrankung entstanden sein. Dies sollte dann ärztlich überprüft werden. Weiter sollte man auf eine ausreichende Bewegung achten, hier reichen auch gemütliche Spaziergänge vollkommen aus. Und zuletzt sollte man viel Trinken nicht vergessen, hierzu zählen jedoch keine gesüßten Getränke oder Alkohol. Wenn man dies beherzigt, ist man letztendlich auch gesund und fühlt sich rundum wohl. Und nur wer gesund ist und sich wohlfühlt, hat auch eine ansprechende und sympathische Wirkung auf die Mitmenschen.

5 x am Tag gesund essen

Um sich gesund ernähren zu können, muss man einiges beachten. Hierbei kann jedoch etwas das total gesund aussieht oder erscheint nicht gesund sein. Verschiedene Kriterien für eine gesunde Ernährung sowie ein grundlegendes Wissen sind hierfür erforderlich. Was bei einer gesunden Ernährung nie außer Acht gelassen werden sollte, ist dass die Ernährung Spaß macht und der Genuss nicht auf der Strecke bleibt. Widersprüchliche Empfehlungen verwirren den Verbraucher immer wieder und so macht man eine gesunde Ernährung sehr schnell zu einem komplizierten Verfahren. Durch Schulbesuch oder Beruf muss man sich oftmals mehr Gedanken über eine gesunde Ernährung machen, als wenn man zuhause ist.

Ein grundsätzliches Wissen über eine gesunde Ernährung ist überall vorhanden, lediglich die Umsetzung erscheint manchmal als schwierig. Durch die Ernährungspyramide wird es um ein Vielfaches einfacher, eine gesunde Ernährung in den Alltag mit einzubringen. Hierbei wird folgendes als Grundlage vorgegeben:

Grüne und somit gesunde Lebensmittel
Obst und Gemüse
Getränke

Gelbe und somit Lebensmittel, bei denen man vorsichtig sein sollte
tierische Produkte

Rote und somit Lebensmittel, bei dem der Verzehr gebremst werden soll
Süßwaren
Alkohol
fette Lebensmittel
Snacks

Ebenso das Maß eine Handvoll ist ideal, um eine ausgewogene und ausreichende Ernährung auf einfache Art und Weise umzusetzen. Hier bedeutet, das eine Portion Brot einer Scheibe entspricht, welche die gesamte Handfläche mit ausgestreckten Fingern bedeckt. Beilagen dürfen pro Portion mit zwei Hände voll zu einer Portion zusammengenommen werden. Hierzu zählen Nudeln, Reis, Kartoffeln und Müsli. Eine Hand voll ist das Maß für eine Portion Obst oder Gemüse, hierzu zählen alle Obst- und Gemüsesorten, die man als Rohkost verzehren kann. Wer als Beilage gefrorenes Gemüse machen möchte, nimmt zwei Hände zur Schale geformt voll um eine Portion zu erhalten. Dies gilt vor allem auch bei Salat und kleineren Früchten, wie Erdbeeren oder Kirschen. Ein gutes Maß für Fisch ist lediglich der Handteller, hier hat man eine ausreichend große Portion. Süßigkeiten oder Knabbereien sollten je Portion maximal in eine Hand passen.

Bei den Portionsgrößen entscheidet selbstverständlich immer auch die Anzahl der Mahlzeiten, die man über den Tag verteilt zu sich nimmt. Bei drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten gehen Kritiker davon aus, dass dies die ideale Einteilung für Kinder ist, Erwachsene und vor allem übergewichtige Menschen sollten nicht so häufig essen oder nur kleinere Portionen zu sich nehmen.

Da bei der Ernährungspyramide das Ampelsystem verankert ist, kann man sich hier ohne großen Vorkenntnisse und ohne Kalorienzählen eine gesunde Ernährung aneignen. Hierbei muss man nur die Portionsbausteine in den Alltag integrieren. Je nach Geschmack kann man sich hier seine Lieblingsprodukte auswählen. Hierbei wird selbstverständlich beachtet, dass sich der Nährstoffbedarf im Alter verändert und hier je nach Bedarf und eben auch Kalorienverbrauch reagiert werden kann. Durch das Ampelsystem kann man sich folgende Regeln ganz einfach merken:

grün bedeutet viel
gelb heißt mäßig
rot zeigt sparsam

Hier stellt sich dann noch die Frage, wie viel bedeutet „viel“, „mäßig“ oder „sparsam“. Bei einer gut ausgearbeiteten Pyramide sind Portionszahlen zugeordnet und hiernach kann man seine Ernährung in eine gesunde Ernährung problemlos umstellen. Der Ernährungscountdown kann beginnen, eine Portion Extras wie Süßes, fette Snacks oder Alkohol. Zwei Portionen Fette und Öle, hierzu zählt auch die Butter, die man sich aufs Brot streicht. Drei Portionen Milch oder Milch und zusätzlich darf es eine Portion Fisch, Wurst, Fleisch oder Ei sein. Vier Portionen Brot, Getreide und Beilagen und fünf Portionen Gemüse, Salat und Obst. Bei Trockenobst allerdings wird die Portion reduziert, da hier das Wasser entzogen wurde und die halbe Menge ausreichend für eine Portion ist. Obst in Konserven werden zu den Süßigkeiten gezählt, da sie häufig mit viel Zucker eingekocht wurden. Und letztendlich 6 Portionen Getränke inklusive einer Portion Obst- oder Gemüsesaft. Hierzu zählen Kaffee und schwarzer Tee, da auch sie der Flüssigkeitsaufnahme dienen. Kakao oder Milch sind keine Wasserlieferanten und zählen daher zu den Milchprodukten. Süße Getränke, wie Cola oder Limonaden sollten vermieden werden, da sie den Durst nicht löschen hierfür jedoch reine Kalorienbomben sind.

Wer sich an die vorgegebenen Regeln hält, kann problemlos eine gesunde Ernährung mit fünf Mahlzeiten am Tag erreichen. Allerdings sollten dies definitiv nur drei Hauptmahlzeiten sein. Hierzu zählen Frühstück, Mittagessen und Abendessen, denn bei diesen Mahlzeiten soll man sich den größten Anteil der benötigten Kalorien des Tages zuführen. Allerdings ist hierbei wichtig, dass man eine ausgewogene Kost zu sich nimmt. Ein Frühstück, das nur aus einem Joghurt besteht, ist kein vollwertiges Frühstück.

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit fünf Mahlzeiten kann auch für Diabetiker angewandt werden. Denn hierbei sind die Portionen nicht so belastend und der Körper kann die kleineren Mahlzeiten besser verwerten. Ebenso tragen kleinere Mahlzeiten für eine bessere Verdauung bei. Somit fühlt man sich nach einer aufgenommenen Mahlzeit nicht belastet und kann die Nahrung kann schnell und gleichmäßig dem Körper als Energie zugeführt werden. Hierbei benötigt niemand spezielle Diätprodukte, da man mit normalen Produkten ebenso leicht einen guten Diätplan für die Mahlzeiten erstellen kann.

Glutamat Allergie – Gründe und Hilfen

Was ist Glutamat?

Bei Glutamat handelt es sich um einen körpereigenen Eiweißbaustein, den man in verschiedenen Nahrungsmitteln findet, wie zum Beispiel in Soja, Fleisch oder Tomaten. Aber auch zum Würzen von vielen Fertigprodukten und anderen Speisen wird Glutamat verwendet. Für den Menschen dient dieser Botenstoff dazu, dem Gehirn Informationen zu übermitteln.

 

Ursprünglich wird in verschiedene Arten von Glutamaten unterschieden, die gebräuchlichsten hierbei sind:

  • Kaliumglutamat
  • Natriumglutamat
  • Kalziumglutamat
  • Glutaminsäure

jedoch ist die Wirkungsweise diese ziemlich identisch, sodass man sie unter dem Begriff Glutamat zusammenfassen kann. Es gibt zwei verschiedene Arten, in denen Glutamat auftreten kann, zum einen kann es gebunden an Eiweißstoffen auftreten, so findet man diese Substanz in vielen Lebensmitteln. Die zweite Art ist das ungebundene oder freie Glutamat und nur dieses wirkt als Geschmacksverstärker. Durch das Glutamat kann man vor allem den Eigengeschmack der beim Gefrieren oder Erhitzen der Nahrungsmittel verloren geht intensivieren, dieser Vorgang beginnt dabei im Gehirn. Obwohl Glutamat sehr gern der Auslöser von Allergien ist, soll diese Substanz laut der Weltgesundheitsbehörde keinerlei schädlichen Einfluss auf den menschlichen Organismus nehmen. Dennoch gibt es sehr viele Menschen, die gerade auf Glutamat allergisch reagieren.

 

Insbesondere sind es asiatische Speisen, die mit dieser Art Geschmacksverstärker angereichert sind, aus diesem Grund werden Allergien, die auf diese Art hervorgerufen werden, auch gern als China-Restaurant-Syndrom bezeichnet. Denn die Unverträglichkeit von Glutamat trat oftmals dann auf, wenn die Betroffenen kurze Zeit vorher ein Asia-Restaurant besucht hatten. Hier traten dann solche Symptome auf wie:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • starkes Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • Schweißaufbrüche
  • Stresswirkungen.

 

Es wurden daraufhin zahlreiche Studien durchgeführt, bei denen Personen Nahrungsmittel mit und ohne Glutamat zu sich nahmen, so wollte man einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Glutamatverzehr und den auftretenden Symptomen herausfinden. Doch das Ergebnis, welches Wissenschaftler hierbei ermittelten weißt, keineswegs darauf hin, dass zwischen der Aufnahme von Glutamat und den auftretenden Beschwerden ein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Nachgewiesen wurde in diesem Zusammenhang nur vereinzelt Unwohlsein dann auftrat, wenn Gerichte auf nüchternen Magen verzehrt wurden, welche mit großen Mengen an Glutamat angereichert waren.

 

Das Suchtmittel Glutamat

Glutamat kann als eine Art Suchtmittel angesehen werden, welches nicht die Sinne benebelt, sondern einen künstlichen Appetit erzeugt, indem es die Funktionen des Stammhirns, welches die elementaren Körperfunktionen wie die Gefühlswahrnehmung und den Hunger regelt, stört.

 

So können die durch Glutamat verursachten Beschwerden, wie:

  • Sinneswahrnehmungen
  • die Lernfähigkeit
  • das Konzentrationsvermögen

wesentlich beeinträchtigen. Für Allergiker kann Glutamat unter Umständen epileptische Anfälle bewirken. Doch kann auch das Essverhalten der Menschen Einfluss auf andere durch Glutamat verursachte Krankheiten nehmen. Denn Personen, die über einen längeren Zeitraum mit Mononatriumglutamat angereicherte Speisen verzehrt haben, können ihr Augenlicht hierbei aufs Spiel setzen, denn es löst eine spezielle Art des Glaukoms aus. Hierbei entwickelt sich die Netzhaut des Auges zurück und kann bis zum Verlust der Sehkraft führen.

 

Was sollte man über Glutamat noch wissen

Doch viele Menschen nehmen Glutamat und dessen Nebenwirkungen nicht wirklich wahr. Denn diese Geschmacksverstärker werden meist nicht mit dem wahren Namen auf den Lebensmitteln abgedruckt, sondern es wird durch irgendeinen Namen, der diese nicht klar definiert, deklariert. Und so muss man auch in jedem Restaurant davon ausgehen, das diese Geschmacksverstärker verwenden, denn in jeder Restaurantküche wird mit Vorratsprodukten wie:

  • Salatdressing
  • Bratensoße
  • Suppen gearbeitet.

 

Und gerade Mononatriumglutamat und Aspartam (ein Süßstoff) können zu einer Überbelastung der Exzytotoxiden führen. Diese Aminosäuren fungieren im Gehirn als Neurotransmitter, welche dieses benötigt, soll es richtig funktionieren. Doch wenn zu viel hiervon ins Blut gelangt, so wird von den Aminosäuren eine Hirn-Blut-Schranke überwunden, wodurch die Nervenzellen des Gehirns erregt werden, was zur absoluten Erschöpfung oder dem Absterben von Nervenzellen führen kann. Doch finden diese Reaktionen nicht nur im Gehirn statt, sondern im gesamten Nervensystem, Verdauungstrakt und im Herz.

 

Natürliche Substanzen schützen

Möchte man sich vor diesen Nebenwirkungen schützen, so sollte man das auf natürliche Weise. So ist erwiesen das Magnesium eine Überlastung der Rezeptoren mit Glutamat verhindert. Denn Personen die einen niedrigen Magnesiumspiegel haben sind sehr anfällig, wenn es um eine akute Exzytotoxizität geht, welche zu Kopfschmerzen Verdauungsstörungen Herzinfarkt führen können. Deshalb sollten hier verstärkt Lebensmittel verzehrt werden, die reich an Magnesium sind wie grünes Blattgemüse Bohnen Vollkorngetreide Nüsse Doch auch mit einigen Naturmitteln kann der menschliche Körper vor Exzytotoxizität geschützt werden. Zu diesen Naturmitteln zählen:

  • Biloba und Ginko
  • Selen
  • Zink
  • Rotkleetee
  • Kapseln oder Flüssigkeitsextrakte

 

Aber auch die Omega-3-Fettsäuren können vor Exzytotoxizität schützen und Zellschäden reparieren, hierfür ist Leinöl besonders gut geeignet.

 

Vermeidung ist der beste Weg, um zu entgiften

Man kann aber den Körper auch entgiften, wenn man total auf die Toxine wie Glutamat oder Aspartam verzichtet. So findet man zum Beispiel in zuckerfreien Sportgetränken oder Diät-Getränken Glutamate, auf die man problemlos verzichten könnte. Entzieht man dem Körper die Ernährung und Getränke, welche Geschmacksverstärker enthalten, so wird der Körper problemlos mitspielen und damit beginnen, sich selbst von den importierten Exzytotoxinen loszusagen. Und somit den einzig richtigen Weg zu gehen, um sich von einer Glutamate Allergie vollständig zu befreien.