Gesunde Ernährung bei Lactose Intoleranz

Was versteht man unter Laktoseintoleranz?

Unter einer Laktoseintoleranz versteht man eine Milchzuckerunverträglichkeit. Und genau diese tritt in Deutschland bei circa 20 Prozent aller Menschen auf. Eine Laktoseunverträglichkeit ist eine Funktionsstörung, bei welcher der Darm nicht in der Lage ist, den Milchzucker aus der Nahrung zu spalten. Der Anteil an Milchzucker ist besonders in Kuhmilch und allen mit Milch hergestellten Produkten enthalten. Menschen die unter einer Laktoseintoleranz leiden haben entweder eine verminderte Aktivität von Laktase oder es handelt sich um einen bereits angeborenen Mangel. Laktase selbst ist ein Enzym, welches im Dünndarm gebildet wird. Ist die Aktivität dieses Enzyms nun eingeschränkt, kann der Milchzucker nicht in Schleimzucker (Galaktose) oder in Traubenzucker (Glukose) gespalten und resorbiert werden. Dadurch gelangt der Milchzucker in tiefere Darmabschnitte, wo er durch Darmbakterien in kleine Moleküle abgebaut wird. Durch diesen Vorgang wird die Darmperiststatik angeregt und es kommt nicht selten zu

  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Völlegefühl

 

Aber eine Laktoseintoleranz kann auch andere Folgeerscheinungen mit sich bringen, wie zum Beispiel:

  • Infektanfälligkeit
  • trockene Haut, Augen, Mund und Haar
  • Übelkeit
  • Pilzbefall
  • Konzentrationsschwäche
  • chronische Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Mundgeruch

 

Die verschiedenen Arten der Laktoseintoleranz

Man kann die Laktoseintoleranz in zwei verschiedene Arten untergliedern. Zum einen handelt es sich hierbei um einen primären Laktasemangel, welcher bereits angeboren wird und eine Stoffwechselstörung mit vollständigem Mangel darstellt, allerdings tritt diese Störung eher selten auf. Bei Säuglingen, die davon betroffen sind, wird diese Mangelerscheinung in den ersten Tagen nach der Geburt festgestellt, wenn sie die erste Nahrung aufgenommen haben. Wird diese Mangelerscheinung diagnostiziert so müssen die Babys anstelle mit Muttermilch, mit laktosefreien Präparaten ernährt werden.

 

Liegt eine sekundäre Laktoseintoleranz vor, so wird diese durch chronische oder akute Erkrankungen hervorgerufen. Diese Krankheiten schädigen meisten die Darmschleimhaut. Die sekundäre Laktoseintoleranz tritt jedoch erst auf, wenn die Laktasemenge sinkt, was bei Erwachsenen im höheren Lebensalter der Fall ist. Hat man derartige Beschwerden und möchte wissen, ob man unter einer Laktoseintoleranz leidet, so kann man das durch einen Atemtest bei einem Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen) bestimmen lassen.

 

Worin unterscheiden sich Milchallergie und Laktoseunverträglichkeit

Man sollte jedoch eine Laktoseunverträglichkeit nicht mit einer Milchallergie verwechseln, denn während bei dieser Erkrankung auf sämtliche Milchprodukte verzichtet werden muss, da das Immunsystem auf das Kuhmilcheiweiß reagiert, ist es bei einer Laktoseintoleranz so das, wenn dieses festgestellt wurde, mit einer Umstellung der Ernährung entgegen gewirkt werden kann. Was im Einzelnen bedeutet, dass man Lebensmittel aus Kuhmilch sowie reine Milchprodukte meiden sollte. Hierzu gehören Lebensmittel wie Sahne Käse Trockenmilch Schokolade Eiscreme Kuhmilch denn diese Lebensmittel enthalten Milchzucker. Dennoch muss man nicht ganz auf Milchprodukte verzichten, denn Hartkäse oder pasteurisierter Joghurt, der einen hohen Milchzuckergehalt hat, werden zum Beispiel sehr gut von Betroffenen vertragen. Wie die Verträglichkeit jedoch im Einzelnen aussieht, kann von jedem Einzelnen der unter einer Laktoseintoleranz leidet nur selbst herausgefunden werden.

 

Doch nicht nur in Milch und Milchprodukten ist Laktose enthalten, denn man findet diese Zusätze an Milchzucker auch in zahlreichen Lebensmitteln wieder, hierzu gehören:

  • Kuchen
  • Back- und Brotwaren
  • Salatdressings
  • Instantsuppen
  • fettreduzierte Wurstwaren
  • Hamburger
  • Pommes frites und vieles mehr.

 

Doch auch bei Süßstofftabletten, Medikamenten und Zahnpasta sollte Vorsicht geboten sein, denn auch diese können auf einer Laktosebasis hergestellt werden. Deshalb sollte man sich immer erst die Liste der Zutaten anschauen. Gleiches gilt für den Einkauf im Supermarkt, denn Laktose ist in sehr vielen Produkten enthalten aber meistens nicht klar erkennbar, somit kann man sich auch nicht immer auf diese Produktbeschreibungen verlassen. Deshalb ist es besser man sucht gezielt nach Produkten, welche den Aufdruck laktosefrei enthalten.

 

Was tun, wenn man unter einer Laktoseunverträglichkeit leidet,

Denn auch das Angebot an Lebensmitteln, die laktosefrei sind, ist sehr groß. So bekommt man heute laktosefreie Milch, Sahne, Joghurt, viele Käsesorten und vieles mehr. So ist es auch möglich, diese Lebensmittel ohne Bedenken in den Ernährungsplan einzubauen. Ansonsten besteht die Gefahr eines Kalziummangels, der wieder andere gesundheitliche Risiken zur Folge haben kann, wie zum Beispiel Osteoporose.

 

Wo kann man milchzuckerfreie Lebensmittel kaufen

Früher gab es laktosefreie Lebensmittel überwiegend nur im Reformhaus und Bio-Läden, so kann man diese heute auch schon in Lebensmitteldiscountern erhalten. Um sie besser zu erkennen, sind sie dementsprechend gekennzeichnet. Für unterwegs empfiehlt es sich aber vorsichtshalber ein Medikament mitzuführen, welches die fehlende körpereigene Laktase ersetzt um so einen unbeschwerten Genuss von Speisen und Getränken mit Milchzucker zu ermöglichen. Das Medikament ist unter dem Namen Lactase in jeder Apotheke zu bekommen.

 

Allgemeines zu laktosefreien Lebensmitteln

Laktosefreie Produkte sind eine echte Alternative leidet man unter einer Laktoseintoleranz, allerdings sind die meisten dieser Produkte deutlich teurer. Aber um eine gesunde Ernährung auf den Tisch zu bringen und ein gesundes Leben führen zu können, sollte man auf diese Alternativen Lebensmittel nicht verzichten. Zudem erhält man durch eine gesunde und vollwertige Ernährung trotz Laktoseintoleranz sich eine langfristige gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Denn wenn man auf eine laktosefreie Ernährung setzt, so steigert man das allgemeine Wohlbefinden und entwickelt ausreichende Abwehrstoffe, welche für jeden Menschen sehr wichtig sind.

Besinnliches zum Weihnachtsfest

Weihnachten ist das größte Fest des Jahres. Schon lange vorher macht sich jeder Gedanken darüber, wie er seine Liebsten beschenkt. In letzter Minute werden noch die letzten Geschenke besorgt. In der Vorweihnachtszeit merkt man nicht viel von besinnlichen Weihnachten. Der Heilige Abend soll voll und ganz der Familie gehören.
Die Hausfrau ist gerade vor der Weihnachtszeit gestresst. Der Weihnachtsputz gehört gemacht, Plätzchen und Stollen ebenso. Damit der Weihnachtsabend nicht zu einem Stressfaktor wird, gehören an diesem Tag die Aufgaben verteilt, es soll nicht alles an einer Person hängen bleiben.

Die Hausfrau ist meist mit den Vorbereitungen für das leckere Essen am Abend beschäftigt. Das Schmücken des Christbaumes können ohne weiteres andere Familienmitglieder übernehmen. Helfen alle zusammen, kann der Weihnachtsabend kommen. In Familien, wo es Kinder gibt, die noch an das Christkind oder den Weihnachtsmann glauben, verkürzt ein Spaziergang in der verschneiten Landschaft das Warten auf die Bescherung.

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung. Heutzutage hat jeder Stress im Beruf. Daher ist das heilige Fest der richtige Zeitpunkt, um einmal zu entspannen. In der Partnerschaft bleibt oft nicht viel Zeit, um ausführliche Gespräche zu führen und sich auf den Partner zu konzentrieren. Daher ist Zeit das kostbarste Geschenk, das man sich gegenseitig machen kann. Dieses kostet nichts, ist aber kostbar. So kann man die Feiertage dazu nutzen, um mit dem Partner einfach einmal ein paar Stunden mit freiem Kopf zu verbringen. Zeit zu schenken bedeutet nicht, in ein Wellnesshotel zu gehen, um sich dort zu entspannen. Sicher ist das auch möglich, wenn man sich genug Zeitraum freischaufelt, um sich mit dem Partner auszutauschen. Ein Spaziergang im Schnee eignet sich genauso, um ein paar Stunden in entspannter Atmosphäre zu verbringen.

Kinder freuen sich ebenso über die Zeit, die sie mit den Eltern zu Weihnachten verbringen können. Spiele, die die Kids als Weihnachtsgeschenke bekommen haben, sind perfekt, um mit der ganzen Familie einen Spieleabend zu veranstalten. Während des Jahres kommen die Kleinen oft zu kurz, da beide Elternteile berufstätig sind und nach Feierabend noch einige Arbeiten zu erledigen sind. Die Kinder werden es genießen, dass die Eltern ein paar Tage rund um die Uhr Zeit haben, um zu spielen und zu toben.

Die Bescherung ist ein großes Thema, das oft den Familienfrieden stört. Es passiert ziemlich oft, dass mit einem Geschenk total danebengegriffen wird. Da heißt es freundlich bleiben und sich trotzdem darüber freuen. Als kleine Hilfestellung gibt es einen kleinen Tipp: Man muss sich einfach denken, dass der gute Wille zählt. Bei den Geschenken für die Kinder liegt man nie daneben, denn meist schreiben die Kleinen einen Wunschzettel an das Christkind. Dieser wird ins Fenster gelegt und die Überraschung ist dann groß, wenn der Brief am Morgen weg ist und stattdessen Süßigkeiten da liegen.

Gesundheit und Wohlbefinden spielt auch eine große Rolle, denn nur wenn man sich selbst in seiner Haut wohlfühlt, kann man dieses Gefühl weitergeben. Liebt man sich selbst, ist man mit sich zufrieden, vermittelt man das unbewusst seiner Umwelt. Jeder hat andere Methoden, um sich in seiner Haut wohlzufühlen. Einige genießen ein heißes, ausgedehntes Bad mit dem Lieblingsduft, um den Stress abzubauen. Andere wiederum gehen zum Friseur, um sich eine neue Frisur verpassen zu lassen. Jeder muss selbst auf seinen Körper hören, was er verlangt um nicht nur den Körper gut aussehen zu lassen, sondern auch der Seele etwas Gutes zu tun. Nur wenn man sich selbst liebt, strahlt man Glück und Harmonie aus. Es gibt nichts Schöneres, als mit seinem Strahlen, andere anzustecken. Feiert man mit Kindern das Weihnachtsfest, wird man in strahlende Augen sehen, wenn man gemeinsam vor dem Christbaum steht, die Kerzen brennen. Bevor die Päckchen verteilt werden, werden noch Weihnachtslieder gesungen. Der Gesang muss nicht perfekt sein, denn kaum jemand singt in einem Chor, es zählt einfach die Gemeinsamkeit. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der perfekte Zeitpunkt, seiner Familie zu sagen, wie sehr man sie liebt und froh ist, dass man sie hat.

Tofu – eine gesunde Alternative

Immer mehr Menschen entsagen dem normalen Fleisch sei es aus ethischen Gründen oder weil man es nicht mehr mag. Insbesondere trifft dies auf Vegetarier, Veganer oder Tierliebhaber zu. Doch was kann man machen, um nicht ganz auf diese Ernährung mit Fleisch verzichten zu müssen. Als ein Fleischersatz wird dabei Tofu gehandelt, doch was ist Tofu eigentlich?

Bei Tofu handelt es sich um ein Produkt, welches aus Quark besteht, dieser wiederum wird aus geronnener Sojamilch gewonnen. Der Quark wird dann durch Zusammenpressen fest und so kommt Tofu dann auch in den Handel. Bei der Sojamilch handelt es sich um ein Produkt, welches aus der Sojabohne gewonnen wird. So kann man davon ausgehen dass Tofu aus ausschließlich pflanzlicher Basis besteht. Da Soja gleichzeitig ein wertvoller Eiweißlieferant ist, kann dieses auch die Eiweißversorgung sicherstellen. Bereits eine halbe Tasse Sojabohnen beinhaltet so viel Eiweiß wie man in einem 150 Gramm schweren Steak findet. Aber nicht nur das, sondern Soja enthält auch die vom Menschen zwingend benötigten essenzielle Aminosäuren, die er allerdings nicht selbst herstellen kann. Aus diesem Grund kann man alle Erzeugnisse, welche aus Soja hergestellt werden, auch gut als eine Art Fleischersatz oder als gesunde Alternative zu Fleisch sehen.

So findet man in Tofu kaum gesättigte Fettsäuren, wie im Fleisch, wo sie schwer zu verdauen sind. Produkte aus Soja wirken im Magen nicht Säure bildend, sondern basisch. Auch ist erwiesen das die in der Sojabohne befindlichen sekundären Pflanzenstoffe gegen Rheuma und Diabetes helfen. Soja verfügt auch über die Vitamine A, und mehrere B-Vitamine sowie über Fol- und Pantothensäure. Nicht zu vergessen ist der hohe Gehalt an Lezithin in den Sojabohnen. Der Lezithingehalt der Sojabohnen wird nur noch vom Ei übertroffen. Lezithin ist für jeden notwendig, denn es sorgt dafür das sich in den Arterien kein Cholesterin ablagert. Doch auch für das Zentralnervensystem ist Lezithin unentbehrlich denn es verbessert die Durchblutung des Gehirns und sorgt für ein perfektes Funktionieren. Ebenso ist Soja wie auch die meisten bekannten Hülsenfrüchte reich an Thiamin, dieses ist ein lebenswichtiges Vitamin für den Stoffwechsel und das Nervensystem, dieses unterstützt die Wirkung von Lezithin zusätzlich.

Neben den Proteinen findet man in Soja aber ebenso Verbindungen, welche das Risiko an Herzerkrankungen reduzieren und so zur Herzgesundheit beitragen, diese Verbindungen sind unter dem Begriff Isoflavone bekannt. So hat man bei Untersuchungen feststellen können, dass Isoflavone wahrscheinlich auch für die Senkung des LDL- und des Gesamtcholesterins verantwortlich sind aber auch zur Erhöhung des guten LDL-Cholesterins beiträgt. Um von dieser cholesterinsenkenden Wirkung profitieren zu können, müsste jeder Mensch circa 25 Gramm Sojaproteine täglich zu sich nehmen, was durch den Verzehr von Tofu realisiert wird.

Tofu kann man deshalb so beschreiben: Es ist ein Sojakäse, der geschmacksneutral, cholesterinfrei, kalorienarm, leicht und bekömmlich und vor allem sehr reich an hochwertigem Eiweiß ist. Tofu kann verschiedenartig zubereitet werden, denn es lässt sich braten, grillen dämpfen und auch frittieren. Verarbeiten kann man den Fleischersatz Tofu zu Klößen, Burgern, Schnitzeln aber auch als Füllung für Pasta. Tofu kann deftig oder süß verarbeitet werden und schmeckt als Brotaufstrich genau so wie als Salat oder Dessert. Tofu oder andere Sojaprodukte enthalten wenig Kohlenhydrate und Fett, sind dafür aber reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium, Kupfer, Nikotinsäure, Phosphor und Zink sowie an den Vitaminen B1, B2 und B6 sowie an etwas Folsäure. Da Tofu alle Vitamine und Mineralstoffe enthält die der menschliche Körper benötigt kann man von einem guten Fleischersatz sprechen und diese Fleisch-Alternative auch sehr empfehlen.

Wenn man damit beginnt, Milch- und Fleischprodukte durch Sojaprodukte zu ersetzen, so sollte damit langsam begonnen werden, sodass die herkömmliche Ernährung erst mit Sojaprodukten ergänzt wird, denn obwohl Sojaprodukte und Tofu sehr gesund sind, sind sie nicht für jeden geeignet, selbst dann nicht, wenn man einen erhöhten Cholesterinspiegel hat. Deshalb sollte man sich langsam an diese neue Ernährung herantasten. Auch ist es ratsam Tofu und Sojaprodukte nur als eine Art Ersatz für tierische Lebensmittel zu sehen, , welche man mit Gemüse und Obst sowie anderen fett- und cholesterinarmen und faserhaltigen Lebensmitteln kombinieren kann. Denn es macht keinen Sinn, wenn man Tofu und Sojaprodukte zu sich nimmt und dann doch weitere fett- und cholesterinreiche Speisen konsumiert.

Die Herstellung von Tofu:
Die Sojabohnen werden zum Quellen einige Stunden in Wasser gelegt, danach werden sie aufgekocht. Durch diesen Vorgang werden die Bitterstoffe in der Bohne abgebaut. Die Bohnen werden dann zu einem dünnflüssigen Brei gepresst, im Sieb bleibt dann die Sojakleie übrig, die zu Futterzwecken verwendet wird. Die Sojamilch kommt dann in einen Tofu-Kessel, wo ihr Mineralsalz zugesetzt wird, wodurch das gelöste Eiweiß der Sojabohnen gerinnt. Die geronnene Masse kann nach einer Viertelstunde von der Molke getrennt werden und danach wird diese eine halbe Stunde gepresst und fertig ist dass Tofu. Wie fest, dass Tofu sein soll, kann durch die Dauer und die Stärke des Drucks beim Pressen bestimmt werden.

Was sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit erfreut ist in Asien bereits ein Grundnahrungsmittel, welches in vielen Gerichten Verwendung findet. Tofu kann man deshalb auch als ein sehr hochwertiges und wertvolles Lebensmittel bezeichnen, denn es unterstützt den Muskelaufbau und es macht lange satt.

Was tun gegen kalte Füße?

Wer kennt es nicht, das Problem im Winter unter kalten Füßen zu leiden. Und ist es erst einmal soweit, so können kalte Füße echt den Tag verderben. Oftmals sind kalte Füße für viele Menschen die Begleiterscheinung, welche die kalte Jahreszeit mit sich bringt aber auch Nervenschäden und Durchblutungsstörungen können die Ursache für kalte Füße sein. Doch auch Personen die immer einen zu niedrigen Blutdruck zu verzeichnen haben sind sichere Kandidaten für kalte Füße, denn dieser kann die Blutzufuhr stark verlangsamen. Weitere Faktoren welche für kalte Füße verantwortlich sein können sind ein übermäßiger Konsum von Zigaretten, Nikotin, Kaffee und Koffein, denn hierdurch können die Blutgefäße verengen und den Blutzufluss behindern. Aber man kann den kalten Füßen mit einigen wirksamen Mitteln entgegen wirken.

Eine der wohl wichtigsten Methoden besteht darin, das richtige Schuhwerk zu wählen. So sollten in der kalten Jahreszeit Schuhe getragen werden die eine relativ dicke Sohle haben, dann sollten diese Schuhe im Inneren genügend Platz bieten, damit die Füße nicht eingeengt werden, denn eingeengte Füße neigen auch dazu, zu frieren. Doch auch warme Stümpfe sollten im Winter getragen werden, dass heißt, die Strümpfe sollten nicht aus synthetischen Materialien bestehen, sondern aus Wolle oder Baumwolle. Ebenso sollten einschneidende Strümpfe vermieden werden, denn zu enge Gummis schneiden ein und so wird die Blutzirkulation durch den ausgeübten Druck umgeleitet und in infolgedessen bekommt man kalte Füße.

Um die Durchblutung in den Beinen anzuregen, sollte auch in jedem Fall nicht mit Bewegung gegeizt werden, dazu empfehlen sich täglich einige Bewegungseinheiten. So kann man einige Schritte laufen und sich dabei immer wieder auf die Zehenspitzen stellen, denn diese Art der Bewegung kann mit einer Art Venenpumpe gleichgesetzt werden, doch auch im Sitzen kann kalten Füßen entgegengewirkt werden. Hierzu kann man mehrmals die Sitzposition ändern, die Füße kreisen lassen aber auch das bewusste Wackeln der Zehen nach langen Sitzungen lässt sich leicht realisieren und ist sehr effektiv.

Neben der Bewegung kann aber auch kalten Füßen durch Wechselbäder entgegengewirkt werden. Durch diese werden die Blutgefäße hervorragend trainiert. Hierzu benötigt man zwei Gefäße, das eine wird mit kalten und das andere mit Warmwasser befüllt. Die Füße sollten dann zuerst für 5 Minuten in das warme Wasser und danach für 15-20 Sekunden in das kalte Wasser getaucht werden, dieser Vorgang sollte einige Male wiederholt werden. Dem Wasser können hierfür auch Zusätze dem Wasser beigegeben werden wie zum Beispiel Salz, Kamille, Eichenrinde oder auch Essig. Nach dem erfolgten Fußbad werden die Füße richtig abgetrocknet und warm gerubbelt. Personen die unter Krampfadern leiden sollten allerdings auf Wechselbäder verzichten, bei denen das warme Fußbad mehr wie 33 Grad beträgt.

Doch auch mit Ingwertee kann die Durchblutung angeregt werden und gleichzeitig hilft dieser auch gegen lästige Erkältungskrankheiten. Ebenso kann ein Tennisball oder ein Massageball in Bezug auf die Durchblutung der Füße Wunder verbringen. Die Füße und die Waden sollten hierbei immer aufsteigend massiert werden, das kann auch leicht mit einem Massagehandschuh durchgeführt werden. Doch auch Bürstenmassagen wirken wahre Wunder, hierbei beginnt man an der Fußaußenseite und massiert bis zum Oberschenkel mit kreisenden Bewegungen, das ganze wiederholt man dann noch auf der Innenseite.

Auch in der Nacht lassen sich die Füße durch einen Fußbalsam oder eine Thermocreme pflegen und wärmen. Da in diesen Kampfer oder Chili enthalten ist, wird auch auf diese Weise die Durchblutung angeregt. Für Personen mit ständig kalten Füßen empfehlen sich auch zum Schlafen schöne weiche und warme Socken. Wacht man in der Nacht auf, weil man wieder kalte Füße hat, so hilft es hier oftmals, wenn man die Füße abwechselnd in die Kniekehlen klemmt, bis sie wieder warm sind, denn mit kalten Füßen lässt es sich nur schlecht wieder einschlafen.

Wenn man all diese Voraussetzungen erfüllt und diese Maßnahmen der Behandlung von kalten Füßen beachtet, dürften diese mit Sicherheit bald der Geschichte angehören.

Der alternative Weihnachtsteller – gesund und lecker

Bereits die Vorweihnachtszeit ist von vielen Eindrücken geprägt zu diesen gehören schön geschmückte Häuser und Vorgärten, der Duft von der leckeren Weihnachtsbäckerei und den vielen Heimlichkeiten. Doch ist sie auch geprägt von vielen Naschereien wie Schokolade, Nüssen, Plätzchen und vielen anderen Leckereien die weniger gesund sind und deshalb auch zu den Dickmachern gehören, die keiner wirklich mag. Schuld daran ist ein hoher Anteil an weißen Zucker der in den süßen Sachen welche von Kindern und Erwachsenen zu Weihnachten stärker als sonst konsumiert werden, enthalten ist. Dieser hohe Zuckeranteil sorgt unter anderem für reichliche Energie, welche so eigentlich in Ordnung wäre, doch wirkt sie sich auch auf der Waage negativ aus. Da man sich während der Feiertage weniger bewegt, haben die Menschen oftmals Probleme mit dem Stoffwechsel, nicht selten kommt es dabei zu Magenverstimmungen, Sodbrennen und Verstopfungen aber auch die Blutfettwerte sind nicht immer im grünen Bereich oder der Blutzuckerspiegel spielt etwas verrückt. Aber auf diese Weise muss man sich das Weihnachtsfest nicht vermiesen lassen. Deshalb sollte man zu Alternativen greifen und zu Leckereien, die nicht mit weißem Zucker hergestellt werden, übergehen. Denn auch diese süßen Sachen sind, obwohl sie weniger Zucker enthalten, sehr lecker. Denn auch ein alternativer Weihnachtsteller kann gesund und lecker sein.

Man muss nicht völlig aufs Naschen verzichten, sondern man sollte nur darauf achten, dass die richtigen Leckereien vom Weihnachtsteller genommen werden. Deshalb sollte ein Weihnachtsteller auch gesund gefüllt sein und unbedingt solche Naschereien wie Nüsse, Früchte, Plätzchen und Lebkuchen enthalten. Auch Schokolade kann sich auf einem Weihnachtsteller befinden, doch sollte diese einen sehr hohen Kakaogehalt besitzen.

Aber auch bei den selbst gebackenen Keksen kann man damit beginnen, denn diese gehören zu Weihnachten, wie der Tannenbaum. Doch so gut diese auch schmecken, sind sie doch wahre Kalorienbomben. Möchte man diesen Kalorien den Kampf ansagen, aber dennoch nicht auf die leckeren Kekse verzichten, so sollte man es mit Varianten versuchen, die weniger Kalorien besitzen. So kann man das weiße Mehl durch Vollkornmehl und auch den weißen Zucker gegen Honig, Süßstoff oder andere Süßungsmittel ersetzen, manchmal genügt es aber auch schon, wenn der Zucker nur reduziert wird. Besonders geeignet für die Weihnachtsbäckerei sind aber ebenso Plätzchen, die mit Haferflocken, Trockenfrüchten oder Müsli gebacken sind. Verzichtet man beim Dekorieren der Kekse auf die süße Schokoladenglasur und Zuckerperlen, werden auch noch Kalorien eingespart.

Lebkuchen sind aus der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit nicht wegzudenken und deshalb gehören auch diese auf einen gesunden Weihnachtsteller. Diese sollten aber wie es die Tradition verlangt aus Vollkornmehl und Honig hergestellt werden, denn nur so können auch sie fast zu den gesunden Naschereien gezählt werden. Das verwendete Vollkornmehl beinhaltet wertvolle B Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Im Honig dagegen findet man antibakterielle, bioaktive und beruhigende Substanzen. Natürlich gehören auch weihnachtliche Gewürze in den klassischen Lebkuchen. Kardamom, Nelken, Muskatnuss &Co haben eine beruhigende Wirkung auf den Magen und fördern darüber hinaus die Verdauung. Allerdings enthalten auch Lebkuchen einige Kalorien und sind deshalb auch nur in Maßen zu empfehlen.

Nüsse auf dem Weihnachtsteller zu haben, bedeutet, sich in der kalten Jahreszeit etwas Gutes zu tun. Nüsse enthalten sehr viel Vitamin B und diese Vitamine dienen vor allem der Stärkung des Herz-Kreislaufsystems und der Nerven. Das in den Nüssen befindliche Biotin sorgt für eine schöne Haut und gesundes Haar. Nüsse enthalten aber auch sehr viele Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium oder Phosphor und genau diese Helfen dabei den Stress abzubauen, aber auch dazu Müdigkeit und Magenverstimmungen vorzubeugen. Nüsse unterstützen ebenso die Konzentrationsfähigkeit und das menschliche Gedächtnis. Nüsse liefern dem Körper ebenso sehr viel Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren, welche einer Arterienverkalkung vorbeugen. Jedoch sollten auch nicht zu viele Nüsse pro Tag konsumiert werden denn sie enthalten neben wertvollen Nährstoffen auch in einem hohen Maße Fett.

Doch auch leckere Früchte sind von einem Weihnachtsteller nicht wegzudenken. Denn Apfelsinen, Äpfel, Mandarinen und Grapefruit gehören einfach in die Weihnachtszeit. Denn diese Früchte enthalten sehr viele Nährstoffe, sie sind süß und erfrischend. Gerade Vitamin C, welches in der kalten Jahreszeit unentbehrlich ist, ist in diesen schmackhaften Früchten enthalten. Das Vitamin C schützt den Körper vor Bakterien, Viren und Keimen, die krankmachen. Deshalb können Früchte in großen Mengen auf dem Weihnachtsteller enthalten sein, denn man kann und sollte diese mehrmals am Tag zu sich nehmen. Empfehlenswert sind hierbei auch getrocknete Früchte, denn diese erweisen sich ebenfalls als wahre Kraftpakete, da durch den Trockenvorgang die Nährstoffe in großen Dosen konzentriert werden. Wenn man diese Früchte kauft, so sollte man dennoch darauf achten, dass es sich nicht um geschwefelte Ware handelt, denn diese könnten der Auslöser für Migräne und Kopfschmerzen sein. Daher ist es sehr zu empfehlen das Obst nach Möglichkeit selbst zu trocknen. Und auch Trockenobst sollte als Alternative zu den vielen Kalorienbomben auf keinen Weihnachtsteller fehlen, denn dieses kann ebenfalls bedenkenlos gegessen werden.

Sicher gehört auch Süßes auf einen Weihnachtsteller aber man sollte hierbei ein gutes Mittelmaß finden, möchte man gesund und lecker über die Weihnachtsfeiertage kommen.