Das richtige Frühstück für den Tag

Man sagt, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages und das stimmt auch. Nach einer langen Nacht sind sämtliche Energiespeicher des Körpers leer und müssen deshalb aufgefüllt werden. Nun gibt es aber die Leute, die morgens einfach nichts herunter bekommen und sich weigern zu essen. Der Grund hierfür ist oft nicht etwa Appetitlosigkeit, sondern eher die morgendliche Hektik, welcher das Frühstück oft weichen muss. Schüler erachten es für wichtiger, sich hübsch zu machen, anstatt seinem Körper nötige Energie zuzuführen. Büroarbeiter haben schon beim Wecker Klingeln den Stress vor Augen und trinken lieber zehn Tassen Kaffee. Und Schwerarbeiter starten den Tag einfach gleich mit einem Bier. Da man alte Gewohnheiten nur schwer ablegen kann, könnte eine Hilfe sein, den Frühstückstisch schon am Abend zu decken und ein wenig früher aufzustehen, um die überschüssige Zeit zum Essen zu verwenden. Man füllt dann nämlich seine Energiespeicher wieder auf und startet zugleich harmonisch und voller Ruhe in den Tag.

Dabei sollte ein gesundes Frühstück aus vier Säulen bestehen: Getreideprodukte, wie Vollkornflocken und Vollkornbrot, Milchprodukte, Gemüse und Obst und Getränke. Auf diese Weise erhält der Körper alles, was er braucht. Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Flüssigkeit. Süßes, wie Nutella, Honig oder Konfitüre sollten nach Möglichkeit nur in kleinen Mengen auf den Tisch kommen, noch besser wäre es aber, ganz auf sie zu verzichten. Wichtig für den Körper ist Kalcium, das in Käse und weiteren Milchprodukten enthalten ist.

Müsli zum Frühstück ist sehr beliebt. Eine Mischung aus Milch, Vollkorngetreideflocken, Nüssen und Obst weckt selbst den verschlafensten Büroarbeiter und lässt ihn doppeln so schnell über die Tastatur rasen. Alles, was zu einem vollwertigen, ausgewogenen und gesunden Frühstück gehört, ist in so einem Müsli enthalten. Hochwertige Kohlenhydrate in den Vollkornflocken und Milch als Kalcium-Spender, reichlich Vitamine, Mineralstoffe und andere lebenswichtige Fettsäuren in den Nüssen und noch mehr Vitamine im Obst.

Für alle, die kein Müsli mögen, man kann die wertvollen Bestandteile auch einzeln und nacheinander verzehren. Vollkornbrot, dazu Käse und ein Glas Milch. Wer es ausgefallen mag, kann Möhren und Radieschen oder Gurken klein schneiden. Das alles kann man ohne Probleme einpacken, sodass auch Schwerarbeiter oder Schüler ausreichend versorgt sind.

Als Brotaufstrich dient am besten Margarine oder Butter und zwar mit ungehärteten Fetten. Beim Belag beachten sollte man, dass Käse, wegen des Kalciumgehaltes, besser ist, als Wurst. Wer dennoch Süßes essen möchte, darf sich ruhig eine ganz kleine Menge Marmelade oder Nougatcreme gönnen, sofern es dazu ein Vollkornbrot gibt.

Eine andere Möglichkeit zu frühstücken, die viele auch nutzen, sind Smacks, Pops & Co. Ob das aber Sinn macht, ist eine andere Frage, denn jene enthalten zu viel Zucker, Eisen und künstliche Vitaminzusätze. Es gibt durchaus Ernährungswissenschaftler, die das für bedenklich halten. Zwar ist es noch nicht ganz geklärt, aber der Verdacht besteht, dass zu viel Eisen im Körper das Wachstum von Krankheitserregern begünstigt, was auch der Grund dafür ist, dass in Norwegen keine Lebensmittel eingeführt werden dürfen, die künstliches Eisen oder Vitamine beinhalten. Darum ist man gut damit beraten, besser die Finger davon zu lassen und stattdessen auf naturbelassene Cornflakes zurückzugreifen. Man gebe Milch, Obst und einen Löffel Haferflocken dazu und schon hat man ein gesundes Frühstück.

Die wohl besten Getränke für den Morgen sind Kakao, Milch, Kräutertee oder Fruchtsaft, den man nach Bedarf mit Mineralwasser verdünnen kann. Die gesündeste Variante Fruchtsaft zuzubereiten, ist der Entsafter. So ist der am Ende entstehende Saft nicht nur frisch und lecker, sondern enthält zudem unglaublich viele, wertvolle Vitamine, die einem durch den Tag helfen. Sind Sie eher der Kakaotrinker, tun Sie sich selbst einen Gefallen und benutzen Sie echtes Kakaopulver. Dadurch kann der Süßegrad individuell bestimmt werden. Instant-Kakao ist zwar schnell zubereitet und schmeckt, keine Frage, köstlich, doch darin verbirgt sich meist sehr viel Zucker.

Ein Tipp für Morgenmuffel: Abwechslung kann den Morgen zu einem schönen Erlebnis machen. Manchen reicht es schon, den Tisch zu dekorieren oder verschiedene Appetitanreger zu platzieren. Anderen könnte es helfen Morgensport zu treiben. Ein paar erfrischende Übungen vor einem gesunden, ausgewogenen Frühstück wirken Wunder. Für faule Schüler stellt es vielleicht einen besonderen Reiz dar, die Hausaufgaben erst am Tag der Abgabe am Frühstückstisch zu erledigen, gleichzeitig aber ein gesundes Müsli zu essen und danach in der Eile und Hoffnung den Bus zu erwischen einen Apfel einzustecken. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Schneiden Sie Gemüse und Obst klein und legen Sie es in einem schönen Muster auf einen Teller. Stecken Sie ein buntes Fähnchen in Ihr Müsli oder schneiden Sie aus Ihrem Brot oder Käse Muster aus.

Es bleibt zu sagen, solange Sie selbst damit zufrieden sind, können Sie machen was Sie möchten, ein gesundes Frühstück bleibt solange gesund, wie die Zutaten gesund sind.

Das richtige Öl zum richtigen Nahrungsmittel

Der Einsatz des richtigen Öles ist in der Küche sehr bedeutsam, denn nur wenn man die richtige Wahl trifft, wird auch der Geschmack des Gerichtes, welche mit diesem Öl zubereitet, wird ein Genuss werden. Denn gerade in der „kalten Küche“ sollte auf die richtigen Öle für die Zubereitung der Salate allergrößter Wert gelegt werden. Deshalb sollten besonders hochwertige kalt gepresste und native Pflanzenöle für diese Zubereitung verwendet werden. Besonders eignen sich hier Öle mit einem sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wie zum Beispiel Sonnenblumen-, Raps-, Lein- oder Maiskeimöl.

Pflanzenöle sind flüssig und besitzen einen sehr hohen Anteil an mehrfach oder einfach gesättigten Fettsäuren. Öle die kalt gepresst sind, haben eine typische und arteigene Farbe, Geruch und Geschmack. Einige der Pflanzenfette verfügen über einen sehr niedrigen Rauchpunkt. Spricht man von raffinierten Pflanzenölen, so sind Öle gemeint, die geruchs- und geschmacksneutral sowie farblos sind. Der Rauchpunkt der raffinierten Pflanzenöle liegt bei mehr wie 200°C. Möchte man Pflanzenöle in der heißen Küche anwenden, so darf der Gehalt dieser an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht allzu hoch sein. Bei der Verwendung von Ölen in der heißen Küche sollten diese nicht zu hoch erhitzt werden, da es sonst zur Entstehung von gesundheitsschädlichen krebserregenden Stoffen kommen kann. Ein weiterer Grund weshalb man Öl nicht so stark erhitzen sollte ist die Tatsache dass durch zu starkes Erhitzen wertvolle im Öl befindliche Substanzen zerstört werden.

Da pflanzliche Öle meistens über einen sehr hohen Anteil an essenziellen und ungesättigten Fettsäuren verfügen, sind sie auch besser und gesünder wie tierische Fette. Einzige Ausnahme hierbei stellen die meisten Fischfette dar, denn auch diese enthalten reichlich essenzielle Fettsäure, zu denen auch die Omega-3-Fettsäuren gehören. Kalt gepresste Pflanzenöle sind besonders reich an wertvollen essenziellen Fettsäuren.

Speiseöle unterscheidet man grundsätzlich in zwei Kategorien, zum einen in die naturbelassenen oder auch native genannt und in die raffinierten, welche industriell hergestellt werden. Wer dabei auf eine gesundheitsbewusste Ernährung Wert legt, sollte deshalb in der Küche den nativen Pflanzenölen den Vorzug geben, denn diese sind nicht nur reich an ungesättigten Fettsäuren, sondern ebenso reich an Vitaminen. Pflanzenöle, welche industriell hergestellt werden, sind allerdings wesentlich hitzebeständiger. Nicht für die warme Küche zu empfehlen sind Maiskeim-, Distel-, Lein- und Sonnenblumenöle, da diese werden sie hohen Temperaturen ausgesetzt schnell verderben.

Raffinierte Öle werden bei circa 100°C gepresst bei diesem Verfahren gehen dem Öl wertvolle sekundäre Geschmacksstoffe, Pflanzenstoffe und Farbe verloren, allerdings kann dieses Öl universell eingesetzt werden und ist zudem lange haltbar.

Öle die nicht raffiniert sind, werden kalt gepresst, diese Öle werden nach dem Pressvorgang meist gedämpft, um so die Haltbarkeit zu verlängern und unerwünschte Begleitstoffe zu minimieren.

Öle die kalt gepresst werden, sind durch Reibung oder Druck mit anschließender Filtrierung hergestellt. In diesen Ölen befinden sich alle wichtigen Inhaltsstoffe. Die schonende Herstellung dieser Öle wirkt sich auf den Geschmack, den Vitamingehalt, Geruch und die Farbe sehr positiv aus.

Native Öle sind total naturbelassen und werden nachdem sie kalt gepresst wurden filtriert. Sowohl das dadurch hergestellte Öl noch die Rohware erfahren bei naturbelassenen Ölen eine Vor- oder Nachbehandlung. Charakteristisch für native Öle ist es das sie alle Inhaltsstoffe sowie der typische Geschmack, eine intensive Farbe und der Geruch erhalten werden.

Möchte man Öl in der warmen Küche anwenden, so empfiehlt sich das klassische Olivenöl, denn dieses hat einen hohen Ölsäureanteil und nur einen geringen Anteil an mehrfach gesättigten Fettsäuren. Aus diesem Grund eignet sich Olivenöl sehr gut zum Braten, denn es kommt nur zu einer geringen Bildung von Transfettsäuren. Olivenöl birgt nur den Nachteil, dass es nicht sehr hoch zu erhitzen ist, da der Rauchpunkt schnell erreicht wird. Speziell zum Braten wurde das Sonnenblumenöl High-Oleic entwickelt. Die Sonnenblumen, aus welchen das Öl gewonnen wird, sind eigens hierfür gezüchtet worden und sind nicht genmanipuliert. In diesem Öl sind die gleichen Vorzüge wie bei Olivenöl enthalten, denn es verfügt über einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, nur kann das High-Oleic Sonnenblumenöl höher erhitzt werden.

Als wertvolle Öle für die kalte Küche gelten Lein-, Raps- und Hanfölöle. Leinöl enthält einen Anteil von 58 Prozent an Omega-3-Fettsäuren. Somit ist Leinöl hervorragend geeignet das Verhältnis der Fettsäure zu optimieren, indem der Überschuss an Omega 6 Fettsäuren kompensiert wird. Leinöl hat nicht den besten Geschmack passt aber durchaus zu gewissen Gerichten. Eines der besten Öle für Gerichte der kalten Küche ist das Hanfölöl, dieses enthält 80 Prozent essenzieller Fettsäuren. Hanfölöl zeichnet sich durch einen charakteristischen Geschmack aus und so passt es ausgezeichnet zu Gemüseplatten, Kartoffeln oder auch in Salatsoßen. Jedoch ist dieses Öl sehr teuer und nur in Spezialläden erhältlich. Als günstige Alternative zu diesen beiden Ölen eignet sich das Rapsöl für die kalte Küche. Rapsöl ist gesund und günstig und verfügt ebenfalls über ein optimales Verhältnis an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Rapsöl hat einen weniger intensiven Geschmack als andere kalt gepresste Öle und eignet sich sehr gut für die Zubereitung von Salatsoßen. Ebenso beliebt für die kalte Küche sind Walnuss, Soja, Maiskeim, Distel und Sonnenblumenöle.

Schlank durch den Winter

Naturgemäß ist man im Winter viel inaktiver wie in der warmen Jahreszeit. Was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass die Tage kürzer sind und auch die Witterung nicht unbedingt dazu verleitet die Freizeit an der frischen Luft zu verbringen, sondern viel mehr die freie Zeit und die langen Abende auf der Couch zu verbringen. Das klingt natürlich sehr bequem und logisch, doch hat dieses Verhalten auch oftmals einen bitteren Beigeschmack, da durch diese Bequemlichkeit auch gern der Winterspeck auf den Hüften anwächst und es so oftmals zu Gewichtsproblemen kommt. Aber das muss nicht wirklich sein, denn mit ein paar nützlichen Tipps kommt man auch ohne diese Probleme schlank durch den Winter.

Und das sollte bereits mit dem täglichen Frühstück beginnen, denn auch hierbei kann auf solche Dickmacher wie Margarine oder Butter problemlos verzichtet werden, denn ein Wurstbrot schmeckt mit Sicherheit auch ohne diese Unterlage. Doch auch bei der Wurst, welche zum Frühstück verwendet wird, sollte man darauf achten nicht zu fettreichen Aufschnitt zu verwenden, sondern lieber auf Varianten von Aufschnitt zurückzugreifen die wesentlich kalorienreduzierter sind. Auf ein gesundes Frühstück sollte auch nicht verzichtet werden, denn es gibt ausreichende Energie für den Tag und man greift zudem nicht so schnell zu Snacks um die Zeit bis zum Mittag zu überbrücken, was nachweislich vor Übergewicht schützt.

Dieses Kalorieneinsparungspotenzial sollte aber nicht mit dem Frühstück aufhören, sondern auch bei den Hauptmahlzeiten eingesetzt werden. So besteht die Möglichkeit cremige Suppen nicht mit Sahne zu kochen, sondern hierfür püriertes Gemüse zu verwenden. Und auch beim Zufügen von Öl in den Salat kann mit einer einfachen Methode eine bessere Dosierung erreicht werden, indem man das Öl mit einer Sprühflasche in den Salat einbringt. Während der Wintermonate sollte man im Allgemeinen auf den Verzehr fettiger Nahrungsmittel verzichten, da einem, aus Witterungsbedingten Gründen, die nötige Bewegung zur Fettverbrennung fehlt, was dann zu der Bildung von unschönen Fettpölsterchen führt.

Bereitet man Speisen zu, sollte besonders auf kurze Kochzeiten geachtet werden, um möglichst viele Nährstoffe und Vitamine zu erhalten, die durch ein langes Garen zerstört werden. Garverfahren, wie Dünsten und Dämpfen, sind an dieser Stelle, die bessere Wahl. Ein spritzer Zitronensaft in frischen Salaten sorgt für eine ausreichende Vitamin C Versorgung und verhindert einen schnelleren Vitaminabbau. Beim Verzehr frischem Gemüse und Obst muss darauf geachtet werden, dass dies frisch zubereitet wird, da nur so, der Vitamingehalt erhalten bleibt. Für den Braten, welcher angerichtet wird, empfiehlt es sich, da auch dieser leicht zur Kalorienbombe werden kann, die Bratensoße erkalten zu lassen und das überschüssige Fett abzuschöpfen und die Soße danach wieder aufzukochen und zu würzen. Bei Geflügel sollte nach Möglichkeit auch auf den Genuss der Knusperhaut verzichtet werden, diese schmeckt zwar sehr lecker doch dahinter verbergen sich ebenfalls ungeliebte Dickmacher. So sollte man auch mageren Fleischsorten wie Filet von Rind, Schwein, Kalb oder auch Puten- und Hühnerbrust den Vorrang geben, möchte man schlank durch den Winter kommen. Für Liebhaber von Fisch empfehlen sich solche kalorienarme Fischsorten wie Forelle, Steinbutt, Seelachs, Seeteufel, Dorsch, Schellfisch und Zander. Als Beilage zu dem Braten sollten Kroketten, Pommes, Knödel oder Klöße gegen die klassische Salzkartoffel ersetzt werden.

Bekanntlich enthalten aber auch süße Verlockungen sehr viele Kalorien und um diesen entgegenzuwirken, ohne auf sie verzichten zu müssen, kann der Zucker gegen Süßstoff ersetzt werden. Aber auch klassische Durstlöscher wie Limonaden und Cola enthalten sehr viel Zucker, dieser setzt sich im Winter schneller auf den Hüften ab wie im Sommer, deshalb sollten auch diese Getränke gegen Wasser sowie Früchte- oder Kräutertees ersetzt werden.

Durch den in der trüben Jahreszeit vorherrschenden Lichtmangel wird der Stoffwechsel nicht mehr so angeregt, doch genau dieser ist erforderlich möchte man die Fettverbrennung ankurbeln, um dadurch auch überschüssige Kalorien besser und schneller loswerden zu können. Um den Stoffwechsel anzuregen, sollte deshalb auch scharfes Essen nicht auf dem Speiseplan fehlen, insbesondere Chili und Paprika enthalten den Scharfmacher Capsaicin welcher, die Fettreserven mobilisiert was zum Fettabbau führt.

Neben der fettarmen oder fettreduzierten Ernährung in der kalten und trüben Jahreszeit sollte aber auch der Bewegung Beachtung geschenkt werden, denn diese ist nach wie vor das beste Mittel, um schlank durch den Winter zu kommen. Eine ausreichende Bewegung treibt den Stoffwechsel und den Fettabbau zusätzlich an. Da man aber im Winter eher träge ist und sich weniger draußen bewegt, so kann man zum einen den Besuch im Fitnessstudio oder einer Schwimmhalle wählen, doch wird das nicht jeder bevorzugen. Einfacher geht es dabei schon, wenn man anstelle, eines Fahrstuhles die Treppe und als Ersatz für das Auto ein Fahrrad benutzt. Doch auch ein Spaziergang im Winter ist ein purer Kalorienvernichter, denn da sich in der kalten Jahreszeit auch der Körper warmhalten muss, verbraucht dieser automatisch mehr Energie.

Wenn man diese Tipps berücksichtigt, so wird man in jedem Fall auch schlank durch den Winter kommen, um dabei auch gesund zu bleiben, sollte viel frisches Gemüse und Obst konsumiert werden.

Gesunde Ernährung bei Rheuma

Forschungsergebnisse zu diätischen Behandlungsmöglichkeiten von rheumatischen Erkrankungen sind nicht umfangreich und liefern keine einheitlichen Ergebnisse, weshalb auch die Bedeutung der Ernährung bei solchen Erkrankungen eher umstritten ist. Bisher existieren keine aussagekräftigen Daten, die für oder gegen eine Heilung chronischer, entzündlicher, rheumatischer Erkrankungen durch eine spezielle Diät sprechen. Allerdings bedeutet das nicht, dass eine Ernährungsumstellung ganz ohne Einfluss bliebe. So gibt es Studien, die zeigen, dass durch bestimmte Ernährungsmaßnamen auf Schmerzen sowie andere Symptome der Erkrankung positiv eingewirkt werden kann.

Bei Rheuma bilden sich Entzündungsfaktoren, die Eicosanoide, welche später die Entzündungen auslösen. Die Eicosanoide ihrerseits bilden sich aus der Fettsäure Arachidonsäure. Das wiederum bedeutet, je weniger Arachidonsäure mit der Nahrung zugeführt wird, desto weniger Entzündungsmediatoren können gebildet werden. Vor allem enthalten tierische Lebensmittel diese Fettsäure, womit man automatisch mit einer vegetarischen Kost oder zumindest einer Einschränkung des Fleischkonsums gut beraten wäre. Zum Vergleich:100g Rindfleisch enthalten 70mg Arachidonsäure, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Nüsse und Sojaprodukte gar keine.

Einige allgemeine Sachen sind zu beachten.

Es gilt Übergewicht zu vermeiden. Denn gerade, wenn gewichtstragende Gelenke betroffen sind, werden diese durch Überbeanspruchung zusätzlich belastet. Das Risiko für Übergewicht erhöht sich natürlich dadurch, dass viele Patienten aufgrund der aus der Krankheit resultierenden Schmerzen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, zu wenige Kalorien verbrauchen und dadurch an Gewicht zunehmen. Gesunde und ausgewogene Ernährung ist hier besonders wichtig.

Genauso, wie es gilt Übergewicht zu vermeiden, sollte man auch nicht darauf abzielen zu viel Gewicht zu verlieren, denn das bekommt dem bereits durch die entzündlich-rheumatische Erkrankung geschwächten Körper gar nicht.

Tierische Fette

Tierische Fette sind genau die Art von Fetten, die gemieden werden sollten. Stattdessen ist man mit obst- und gemüsereicher Ernährung gut bedient. Tierische Fette besitzen bestimmte Fettsäuren, die Entzündungsprozesse noch verstärken. Verzichten sollte man also auf Wurstwaren, wie Leberwurst oder Salami.

Fettsäuren

Eine wichtige Rolle bei der diätischen Behandlung des Rheumas spielen außerdem folgende Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren, vor allem enthalten in bestimmten Fischarten, zum Beispiel Hering, Lachs und Forelle. Der Verzehr dieser Fische sollte nach Möglichkeit zwei Mal pro Woche erfolgen, ersatzweise ist auch eine tägliche Zufuhr von 30mg Fischölfettsäuren pro kg Körpergewicht möglich.

Die hierbei am meisten vertretene Omega-3-Fettsäure ist die sogenannte Eicosapentaensäure, welche eine ähnliche Struktur wie die Arachidonsäure aufweist, wodurch sie mit dem gleichen Enzymsystem konkurriert, sodass die Umwandlung der Arachidonsäure in die entzündungsauslösenden Stoffe vermindert ist. All das kann sich positiv auf das Krankheitsbild ausüben.

Alpha-Linolensäure, sie kommt vor in Pflanzenölen, wie Leinöl, Rapsöl, Weizenkeimöl, Walnussöl und Sojaöl. Sie wirkt ähnlich, wie die oben genannte Eicosapentaensäure.

Dihomo-gamma-Linolensäure, zu finden in Nachtkerzenöl, Johannisbeeröl und Borretschöl, die Dosierung beträgt 2-3g täglich. Aus dieser Fettsäure werden Substanzen gebildet, die eine entzündungshemmende Wirkung besitzen.

Vitamine

Einige Vitamine und Spurenelemente haben eine entzündungshemmende Wirkung, deshalb kommen sie einem bei einer rheumatischen Erkrankung zugute. Gemeint sind unter anderem die Vitamine C,E und das Spurenelement Selen.

Vitamin E reduziert die Entstehung von entzündungsfördernden Substanzen bei bestimmten Stoffwechselvorgängen.

Vitamin C kann zusammen mit Selen bereits unwirksam gewordenes Vitamin E erneut in seine wirksame Form verwandeln. Patienten mit rheumatischen Erkrankungen wird eine Dosis von ungefähr 200mg täglich empfohlen.

Selen hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Krankheitsgeschehen. Ratsam ist es den täglichen Bedarf durch Fisch, Nüsse oder Selentabletten zu decken.

Vitamin D und Calcium sind weniger für die Behandlung rheumatischer Gelenkentzündungen als solche entscheidend, eher spielen sie eine wichtige Rolle in der allgemeinen Ernährung. Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Calcium ist wichtig zur Vorbeugung einer Osteoporose, wie sie auf eine rheumatische Gelenkerkrankung folgen kann. Eine tägliche Zufuhr von Calcium in einer Menge von 1000-1500mg ist empfehlenswert.

Fasten

Tatsächlich kann man eine Schmerzlinderung durch eine sogenannte Nulldiät, also absolutes Fasten, erreichen. Zu beachten ist lediglich eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, welche nach Möglichkeit nicht nur aus Leitungswasser besteht, sondern aus Mineralwasser, Molke oder Gemüsesäften.

Durch die fehlende Nahrungsaufnahme kommt auch keine Arachidonsäure in den Körper, die Folge ist, dass erheblich weniger entzündungsauslösende Eicosanoide gebildet werden.

Zum Ende also noch einmal die wichtigsten Regeln:

  • Wenig Fleisch, höchstens zweimal pro Woche, denn dieses enthält zu viel Arachidonsäure
  • Viel Fisch, denn dieser hat einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren
  • Möglichst viel Gemüse, Sojagerichte, Obst und Milchprodukte, sodass für eine hohe Vitaminzufuhr, Calcium und Spurenelementen gesorgt ist
  • Bevorzugt hochwertige Pflanzenöle verwenden, zum Beispiel Walnussöl, Weizenkeimöl, Rapsöl
  • Gar keinen oder nur wenig Alkohol, weil dieser die Bildung von Oxidantien fördert
  • Bewegung an der frischen Luft, damit vermeidet man Übergewicht und sorgt für eine zusätzliche Vitamin D Produktion im Körper
  • Gewicht halten und schlank bleiben ist schön, doch sollte man den Körper nicht unnötig schwächen und durch übertriebene Diäten belasten