Ernährung bei körperlicher Belastung

Wer seinen Körper extremen Belastungen aussetzt, muss auch seine Ernährung darauf ausrichten. Das heißt, man sollte seinem Körper ausreichend Vitamine, Kohlenhydrate, Mineralien, Eiweiß und Nährstoffe zuführen. Doch wie viel und wann sollte man dies zu sich nehmen ist hier immer wieder die Frage! Erwiesen ist bisher das je nach Intensität und Dauer der körperlichen Belastung auch die Energielieferungen im Körper intensiviert werden.

Wer sich schwerer körperlicher Belastung aussetzt, sei es durch Sport oder schwere körperliche Arbeit will sich natürlich auch fit halten, um ständig die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder noch zu steigern. Denn es ist erwiesen, dass der Körper in der Lage ist mehr zu leisten, wenn er auch optimal und regelmäßig mit Mineralien, Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird. Eine vollwertige Ernährung dient somit auch dazu, die zu erbringenden Leistungen zu optimieren. Hierzu bedarf es keiner speziell hierfür ausgerichteten Präparaten, sondern lediglich einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung.

Deshalb ist es insbesondere eine kohlenhydratbetonte Ernährung, welche sich besonders für diesen Personenkreis empfiehlt. Was bedeutet, dass der Körper mit einer besonders hohen Zufuhr aus Nährstoffen wie Obst und Gemüse versorgt werden muss. Die Aufnahme von Fetten sollte hingegen nur bei circa 30 Prozent der gesamten Energieaufnahme liegen. Wenn man sich ausgewogen und normal ernährt, sind diese Empfehlungen auch sehr leicht zu realisieren. Wichtig ist es aber trotzdem auch die Trinkmenge bei einer körperlichen Belastung zu erhöhen, so sollte zu der herkömmlichen Menge mindestens noch ein halber Liter konsumiert werden. Ist man keiner regelmäßigen körperlichen Belastung ausgesetzt, so sollte jeder erwachsene Mensch mindestens 1,5 Liter am Tag trinken, ist man hingegen einer körperlichen Belastung ausgesetzt so verliert man durch das Schwitzen Flüssigkeit und diese muss dann wieder dem Körper zugeführt werden. Geeignet hierfür sind vor allem stille, natriumreiche Mineralwasser oder Saftschorlen, deren Saftanteil bei höchstens einem Drittel liegt. Hierfür besonders empfehlenswert sind Johannisbeer- und Apfelsaft, denn diese sind sehr elektrolytreich. Die Getränke sollten aber auch nicht zu kalt sein und wenig Kohlensäure und Zucker enthalten. Isotonische Getränke sind dabei bei einer körperlichen Belastung nicht so empfehlenswert, da diese oftmals zu wenig Natrium und Kohlenhydraten enthalten.

Als wichtigste Energiequelle für die arbeitende Muskulatur dienen Kohlenhydrate, welche in Form von Glukose dem Körper zugeführt werden. Kohlenhydrate dienen als eine Art Kraftstoff für die Muskeln und so sind die Hauptlieferanten für Kohlenhydrate in Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten zu suchen. Für Menschen mit körperlicher Belastung sind sie deshalb so wichtig, weil sie sehr kontinuierlich und langsam abgebaut werden und somit die Energielieferung über einen längeren Zeitraum anhält. So sorgt eine kohlehydrathaltige Nahrung mit einem niedrigen glycamischen Index dafür, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und so bei einer körperlichen Belastung ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl bewirkt.

Es wird empfohlen, die letzte fettarme aber kohlenhydratreiche Hauptmahlzeit zwei bis drei Stunden vor der körperlichen Belastung einzunehmen. Denn nach dem Essen benötigt der Körper für die Verdauung mehr Blut, wodurch dann unter Umständen die Muskulatur nicht ausreichend versorgt werden kann. Denn nicht selten ist das Essen fetthaltig und liegt dadurch länger im Magen, als Folge besteht die Gefahr, bei einer körperlichen Anstrengung Sodbrennen zu bekommen. Deshalb sollte auch eine Mahlzeit am besten aus 50-60 Prozent gesunder Kohlenhydrate bestehen, diese Ernährung zahlt sich besonders bei Ausdauersportlern aus.

Kohlenhydrate in Kombination mit Eiweiß, sorgen dafür, dass bei einer körperlichen Belastung die Leber und die Muskulatur entlastet wird. Deshalb sollte auf eine derartige Kombination keineswegs verzichtet werden. Doch braucht der Körper nicht nur Bau- und Brennstoffe, sondern ebenso wichtig sind für ihn Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente und deshalb sollten auch Obst und Gemüse auf keinen Speiseplan fehlen.

Das Vitamin C, welches der Körper durch Zitrusfrüchte und Tomaten aufnimmt, wird bei einem übermäßigen Schwitzen wieder ausgeschieden. Aber Vitamin C ist auch, insofern wichtig da es Infektionen vorbeugt und die Aufnahme von den für den Körper wichtigen Eisen erleichtert. Aber ebenso ist Vitamin C für eine schnelle Wundheilung verantwortlich. Vitamin B 1 sorgt dafür, dass der Kohlenhydratwechsel richtig funktioniert und dieses Vitamin findet man in Nüssen, Haferflocken und Wurst. Der Eiweißstoffwechsel wird durch das in Hülsenfrüchten, Bananen, Soja und Avocados befindliche Vitamin B 6 angeregt. Das für die Ernährung bei körperlicher Belastung notwendige antioxidativ wirkende Vitamin E findet man überwiegend in Fisch, Pflanzenölen und Vollkornprodukten. Doch auch bei der Auswahl von Fetten sollten Personen die sich stark körperlich belasten, wie zum Beispiel Leistungssportler darauf Wert legen, dass sie nur mehrfach gesättigte Fettsäuren zu sich nehmen und diese sind in Pflanzenölen enthalten.

So kann man abschließend sagen, dass eine richtige abwechslungsreiche und mit Kohlenhydraten angereicherte Ernährung bei einer körperlichen Belastung meist ausreichend ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann aber auch ergänzend auf Nährstoffpräparate zurückgreifen, hierfür dient eine breite Palette an geeigneten Nahrungsergänzungsprodukten. Eine wertvolle Tagesgrundlage findet man aber auch in Vollkornprodukten, Obst, Milchprodukten, Nüssen, Müsli oder frisch gepresster Fruchtsaft. Als Hauptgerichte sind Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Nudelgerichte und Salate sehr zu empfehlen möchte man sich bei einer starken körperlichen Belastung richtig ernähren.

Gesunde Ernährung – gesundes Gehirn

Das menschliche Gehirn ist die Schaltzentrale des Körpers, denn von ihm aus werden alle lebensnotwendigen Funktionen gesteuert. Ohne diese Steuerung wäre der Mensch genau wie jedes andere Lebewesen im Allgemeinen nicht lebensfähig. Um diese Gehirnfunktionen dauerhaft zu erhalten und zu fördern ist eine richtige Ernährung zwingend notwendig. Denn das Gehirn braucht, soll es richtig funktionieren gesunde Nervenzellen und jede Menge an Energie. Denn nur mit der richtigen Ernährung werden die Nervenzellen geschützt und fördern gleichzeitig die mentale Gesundheit. Denn wird das Gehirn gezielt mit Nährstoffen versorgt, so steigert das auch die Funktion des Gehirns. Eine gezielte Aktivierung und eine Versorgung des Körpers mit Nährstoffen sowie die Abwesenheit von gewissen Störfaktoren unterstützen somit die optimale Funktion des Gehirns. So ist es auch kein Geheimnis, das sich die Essgewohnheiten unmittelbar auf die Kapazität des Arbeitsspeichers und somit auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken.

Und genau diese Nährstoffe werden bei jedem Essen mitgeliefert, weshalb es auch sehr wichtig ist, sich seine eigenen Gedanken über das richtige Essen zu machen. Das Gehirn eines erwachsenen Menschen macht nur 2% seines Körpergewichtes aus, doch werden circa 25 % Energie, die der Körper erzeugt vom Gehirn verbraucht, soll es optimal funktionieren. Deshalb sollte man den Ernährungsplan gezielt auf ein reichhaltiges Angebot an Vitaminen und Mineralien ausrichten, denn nur so kann man auch vom Gehirn Höchstleistungen erwarten. Menschen, die immer wieder ihren Ernährungsplan umstellen, um eine Diät zu machen, können daher auf keinen Fall eine optimale Gehirnleistung erwarten.

Als eine Art Konzentrationshelfer sind besonders die Kohlenhydrate bekannt.Einer der wohl wichtigsten Rohstoffe hierfür und für ein gut funktionierendes Gehirn ist Glukose. Die besten Lieferanten dieses Rohstoffes sind frisches Obst und Gemüse, deshalb sollte dieses auch auf keinen Speiseplan fehlen. Ein weiteres Zauberwort für die optimale Ernährung des Gehirns liegt in nährstoffdichten Lebensmitteln. Hierzu gehören Lebensmittel wie fettarme Milchprodukte, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Die Besonderheit welche diese Lebensmittel mit sich bringen bestehen darin, dass sie reich an Nährstoffen sind, aber dennoch wenig Kalorien besitzen und wichtig hierbei auch, sie unterstützen die zellbiologischen Vorgänge, die für den Körper ebenfalls notwendig sind.

Vor einer Schädigung von freien Radikalen schützen insbesondere Vitamine die Zellen und gelten gleichzeitig als perfekte Stresskiller. Genannt seien hierfür insbesondere Vitamine der B-Gruppe sowie das Vitamin E. Diese Vitamine kommen hauptsächlich in Brokkoli, Paprika, Pilzen, Hülsen- und Zitrusfrüchten sowie Vollkornprodukten vor. Ebenso reich an Vitaminen sind aber auch Nüsse, Pistazien und Mandeln sowie Milch- und Fleischprodukte.

Die Reihe der Stresskiller wird aber auch durch Mineralien und Spurenelemente fortgesetzt, die ja bekanntlich Magnesium, Zink sowie Kalzium sind. So kann man Magnesium besonders in Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Fisch und dunklem Blattgemüse vorfinden. Wertvolle Kalzium Lieferanten sind fettarme Milchprodukte, welche auch gleichzeitig über das Spurenelement Zink verfügen. Fleisch, Käse, Leber und Vollkornprodukte sind dagegen reich am Spurenelement Zink.

Für eine gute Kommunikation zwischen den Nervenzellen ist die Bildung von Botenstoffen erforderlich, deshalb benötigt der Körper ausreichend Eiweiß. Diese findet man in großen Mengen in Hülsenfrüchten, Tofu, Geflügelfleisch, Milchprodukten und Fisch.

Ein weiterer wichtiger Nährstoff ist das Fett, auch dieses wird um eine gute Funktion des Gehirns zu gewährleisten vom Körper benötigt. Jedoch sollte dieses in Form von ungesättigten Fettsäuren wie man es in Fisch oder pflanzlichen Ölen vorfindet dem Körper zugeführt werden. Diese ungesättigten Fettsäuren bewirken, dass die Zellwände elastisch bleiben und dienen, wie es bei den Omega-3-Fettsäuren der Fall ist, der Freisetzung und Produktion von Botenstoffen.

Wer sich besonders klug ernähren möchte, sollte auf keinen Fall auf die sogenannte Nervennahrung verzichten hierfür eignen sich besonders gut Fisch und Nüsse, denn diese halten bekanntlich den Kopf auf Trab.

So sollten einige Tipps für eine nährstoffreiche Ernährung eingehalten werden, diese besagt, dass man den Körper bereits beim Frühstück mit frischem Obst versorgen sollte, das können Pfirsiche, Bananen oder Kiwis sein. Zum Mittag sollte möglichst auch immer auf Salat oder anderes Gemüse großer Wert gelegt werden, dies ist nicht nur leicht verdaulich, sondern liefert dem Körper zusätzlich Mineralien, die er benötigt, um nicht müde zu werden und bereit für noch anfallende Aufgaben des Tages zu sein.

Aber auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist für ein gut funktionierendes Gehirn zwingend notwendig, denn nichts nehmen die Nervenzellen so übel wie einen Mangel an Flüssigkeit. Denn nur wenn der Körper ausreichende Flüssigkeit bekommt, kann auch eine gute Durchblutung gewährleistet werden. So erhält das Gehirn entsprechend Sauerstoff und kann optimal arbeiten. Deshalb sollte jeder Erwachsene mindestens 2 Liter täglich zu sich nehmen, um eine optimale Funktion des Gehirns nicht zu gefährden. Denn es ist nachgewiesen das durch eine ausreichende Menge an Flüssigkeit die toxischen Substanzen die sich im Körper angesammelt haben aus dem Körper heraus gespült werden und so dieser gereinigt wird. Jedoch sollte auch darauf geachtet werden das durch einen großen Kaffeekonsum dem Körper viel Wasser entzogen wird und diese Defizite müssen danach wieder mit Wasser abgedeckt werden.

So kann man im Großen und Ganzen feststellen, dass eine fettarme, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse und Obst nicht nur für die Körperliche, sondern auch für die geistige Fitness verantwortlich ist.

Gesunde Ernährung – gesunde Darmflora

Der menschliche Körper ist täglich sehr vielen Krankheitserregern ausgesetzt und deshalb ist eine Immunabwehr notwendig, welche ein sehr komplexes System darstellt. Damit das Immunsystem auch optimal funktionieren kann, ist es auf eine Vielzahl von Nährstoffen angewiesen. Doch nicht nur eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für die Funktionalität des Immunsystems notwendig, sondern hierfür sind auch andere Faktoren wichtig.

Ganz wichtig ist unter diesem Kontext die Darmflora des Menschen, denn dies ist einer der wichtigsten Bestandteile des Immunsystems. Die Darmflora ist eine empfindliche Gemeinschaft von zahlreichen Mikroorganismen, diese bilden im menschlichen Darm ein eigenes Ökosystem, welches für die Verdauung der Nährstoffe sorgt, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Deshalb ist die Darmflora insbesondere auch am Abbau der Verdauungssekrete beteiligt. Das betrifft insbesondere Ballaststoffe, Eiweiße und Kohlenhydrate, die im unteren Teil des Darmes zu kurzkettigen Fettsäuren werden, diese bilden dann eine der wichtigsten Energiequellen für Darmbakterien und die Darmzellen. Wird das Darmmilieu verbessert, so bedeutet es das die nützlichen Bakterien, welche sich innerhalb der Darmflora befinden, die Verfügbarkeit von Calcium, einem sehr wertvollen Mineralstoff verbessert. Für den Abbau von Cholesterin und der Gallensäure zu Stoffwechselprodukten, die schädlich sind, sind Enzyme der Darmbakterien beteiligt. Bei fleisch- und fettreicher Nahrung ist diese Aktivität besonders groß. Milchsäurebakterien hingegen tragen dazu bei, dass diese bei ungünstigen Stoffwechselprodukten nur in einer geringen Menge anfallen und so die Darmgesundheit erhalten werden kann. Gleiches gilt auch für antimikrobielle Substanzen und Essigsäure. Doch auch probiotische Aktivkulturen unterstützen neben der Nahrungsverwertung auf natürliche Weise die Darmpassage und Darmmotorik, sodass das Gleichgewicht der Darmflora aufrechterhalten wird und eine gute Verdauung und Darmfunktion erfolgt.

Da das Ökosystem sehr umfangreich ist, versteht es sich auch, dass dieses den verschiedenen Einflüssen, denen es ausgesetzt ist, sehr empfindlich gegenübersteht. Dafür sind in der heutigen Zeit insbesondere eine ungesunde Ernährung sowie verschiedene Medikamente die Hauptursache, welche zur Störung der Darmflora führt.

Insbesondere sind antibiotische Medikamente dafür verantwortlich das die Darmflora in Mitleidenschaft gezogen wird, denn diese töten nicht nur die bakteriellen und schädlichen Erreger ab, sondern sind gleichzeitig für das Abtöten wichtiger Bakterienstämme in der Darmflora verantwortlich. Dies trifft insbesondere auf Medikamente zu, welche einen Anteil an Kortison enthalten oder auch bei einer Chemotherapie verabreicht werden, da somit eine gesunde Darmflora erheblich geschädigt werden kann.

Da der Darm wie kein anderes Organ das Wohlbefinden des Menschen bestimmt, ist eine richtige Ernährung unumgänglich. Durch eine faserreiche Kost bekommen Substanzen die eine krebserregende Wirkung haben, keine Chance sich weiter zu entwickeln da sie die Verdauung anregen. So können kanzerogene Stoffe verstärkt gebunden und ausgeschieden werden. Zu den besten Ballaststofflieferanten gehören vor allem Gemüse, Obst, Vollkornprodukte sowie Hülsenfrüchte, Getreideflocken und Trockenfrüchte. Frisches Obst und Gemüse kann dabei so viel gegessen werden, wie man mag. Pflanzenstoffe, die sekundär und gleichzeitig zellschützend sind, stecken reichlich in Brokkoli, Rosenkohl und anderen Kohlarten, aber auch in Hülsenfrüchten, Tomaten und Zwiebeln. Doch sollte auch auf Sojaprodukte und Zitrusfrüchte nicht verzichtet werden. Für die Schutzwirkung des Darmes sind insbesondere die Farbstoffe rot, grün und gelb verantwortlich. Wer nicht gern Frischkost mag, kann auch zu Direktpresssäften, die im Reformhaus erhältlich sind, zurückgreifen.

Grüner Tee ist ein Geheimtipp, wenn es um die Darmgesundheit geht. Denn in ihm ist Epigallocatechin-3-Gallat enthalten, dass ein Enzym blockiert, welches Krebszellen brauchen, wollen sie in gesundes Gewebe vorstoßen. Um das Immunsystem zu stärken, ist eine Darmflora notwendig die gut funktioniert und gesund ist, um somit auch Krebszellen optimal bekämpfen zu können. Aus diesem Grund sollte man dem Darm mit dem Essen von milchsauren Lebensmitteln auf die Sprünge helfen. Denn Joghurt, Frischkost L, Kefir und auch Sauerkraut enthalten Milchsäurebakterien und diese sind für eine gesunde Darmflora lebensnotwendig.

Auch sollte, um eine gesunde Darmflora zu haben, öfters mal vegetarisch gelebt oder vermehrt auf Fisch und Geflügelfleisch gesetzt werden, da rotes Fleisch nach Studien zufolge, dass Darmkrebs-Risiko erhöht. Das Braten des Fleisches sollte bei niedrigen Temperaturen erfolgen, denn so reduziert sich die Aufnahme von Stoffen im Fleisch, die krebserregende Wirkung haben. Doch ebenso bergen Zubereitungsarten wie Grillen, Frittieren und Räuchern einige Gefahren. Denn hierdurch kommt nicht nur der gewünschte Geschmack der Lebensmittel zustande, sondern es wirkt zugleich krebsbegünstigend. Deshalb sollte vermieden werden, das Fett in die Glut des Grillguts tropft und auf die Verwendung von Aluschalen und Alufolie gesetzt werden.

Doch auch die Verwendung des richtigen Fettes kann für eine gesunde Darmflora sorgen. Denn Fett ist bekanntlich der Dickmacher schlechthin. So werden vom Fettgewebe im Körper Hormone produziert, die krebsfördernd wirken. Wodurch auch die Qualität des Fettes entscheidend für die gesunde Darmflora ist. Besonders schützend wirken dabei einfach ungesättigte Fettsäuren, wie man sie im Raps- und Olivenöl findet. Eine weitere Faustregel besagt, dass man weniger pflanzliche Fette verwenden soll und lieber hochwertiger ungehärteter Margarine sowie Keim-, Raps-, Oliven-, Leinen- und Sonnenblumenöl den Vorrang geben sollte. Aber auch alle Omega-3-Fettsäuren sind echte Powerstoffe für eine gesunde Darmflora und die Gesundheit im Ganzen.

Schöne Haut durch gesunde Ernährung

Wer wünscht es sich nicht, immer schöne und jung aussehende Haut zu besitzen. Doch denkt man an schöne Haut dann fällt einen sofort die Pflege der Haut ein. Dabei gehören nicht nur Cremes, Lotionen und andere Pflegemittel dazu, um eine schöne Haut zu haben, sondern auch eine richtige und gesunde Ernährung. Denn durch die richtige Ernährung wird die Haut mit allen Vitaminen versorgt, welche die Haut braucht, um immer gesund und schön zu bleiben. Die wichtigsten Vitamine hierfür A, C, und E diese schützen die Haut vor Zellschäden, welche durch aggressive Sauerstoffmoleküle, auch freie Radikale genannt, hervorgerufen werden können

Gerade der Haut, als größtes Organ des menschlichen Körpers, sollte die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn sie ist sehr empfindlich und schon die kleinsten Verstöße und Mängel rächen sich an ihr und hinterlassen unschöne Spuren. Zu diesen Faktoren gehören zu viel Alkohol und Nikotin, zu viel Sonneneinwirkung sowie falsche und ungeeignete Pflegeprodukte. Diese Spuren zeigen sich oft in einem unreinen und fahlen Teint sowie einer schnell alternden Haut.

Damit die Haut immer schön bleibt, sollte keineswegs auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung verzichtet werden, nicht umsonst sagt man „Wahre Schönheit kommt von innen“.

Eine wertvolle Grundlage der gesunden Ernährung bilden hierbei Getreideprodukte aus vollem Korn wie Müsli, Reis, Brot Kartoffeln und Nudeln. Aber ebenso sollte mehrmals am Tag Obst und Gemüse ein Bestandteil des Speiseplanes sein. Während Obst und Gemüse regelmäßig auf jedem Speiseplan stehen sollten, kann auf Wurst und fettes Fleisch verzichtet werden. Dieses kann allerdings durch Pute – und Hühnerfleisch sowie Fisch ersetzt werden. Wichtig für eine schöne, straffe und gut aussehende Haut ist auf jeden Fall die Vielfalt und Ausgewogenheit bei der Ernährung.

Doch auch eine ausreichende Zufuhr an Feuchtigkeit ist für die Haut unentbehrlich. Denn Haut, die durstig ist, wirkt spröde, schlaff oder sieht schuppig aus. Deshalb sollte immer viel getrunken werden, wenn es geht zwischen 1,5 und 2 Litern am Tag, bei körperlicher Anstrengung oder sportlicher Betätigung kann es auch noch mehr sein. Die Hautzellen dienen dazu, das Wasser zu speichern, wird dem Körper nicht genügend Wasser zugeführt so vermindert sich auch das Depotwasser, was sich in den Hautzellen einlagert. Somit gilt nach wie vor viel Trinken als eine Art Schönheitstipp. Am besten eignen sich hierfür Kräuter- und Früchtetees sowie das altbewährte Mineralwasser. Schwarzer und grüner Tee sowie Kaffee sind hierfür nicht zu empfehlen, da dies Genussmittel und nicht der Flüssigkeitszufuhr dienlich sind.

Ebenso sind auch Mineralstoffe und Vitamine sind für eine schöne Haut unentbehrlich. Besonders die Vitamine A und E sind hierbei hervorzuheben. Damit sich die Haut ständig wieder neu regeneriert sind Nahrungsmittel empfehlenswert, welche über sehr viel Vitamin A verfügen, denn dieses Vitamin ist hauptsächlich für die Hautneubildung verantwortlich. Viel Vitamin A befindet sich in Lachs, Makrele und Eigelb. Durch Vitamin A werden die Zellwände der Haut stabilisiert und das ergebnis ist eine glatte und frische Haut. Doch auch Obst und Gemüse ist für das Vitamin A verantwortlich, wenn auch auf Umwegen, denn z.B. Brokkoli, Paprika, Karotten, Marillen u.a. enthalten sehr viel Beta-Carotin, und genau dieses wird, vom Körper in Vitamin A umgewandelt. Dieses Beta-Carotin ist unter anderem für einen gesunden Hautteint verantwortlich, denn die Haut bekommt dadurch eine gesunde Braunfärbung.

Zu den besten Vitamin C Lieferanten gehören Spinat, Petersilie, Tomaten, Paprika, Beerenobst, Sanddorn und natürlich Zitrusfrüchte. Durch sie wird das Bindegewebe gestrafft und Hautinfektionen gelindert.

Vitamin E ist für die Stärkung des Bindegewebes der Haut verantwortlich und verringert dabei den Feuchtigkeitsverlust. Zu finden ist Vitamin E hauptsächlich in Nüssen, Körnern Vollkornprodukten sowie in Öl, welches kalt gepresst wird.

In fast allen Lebensmitteln ist Vitamin B5 in Form von Pantothensäure zu finden und dieses Vitamin verleiht der Haut die nötige Elastizität und macht die Haut schön und geschmeidig. Pantothen besitzt weiter die Fähigkeit, die Feuchtigkeit in den Zellen zu binden, den Energiestoffwechsel, die Nährstoffversorgung sowie die Teilung der Zellen zu fördern und ist ein Entzündungshemmer. Die Versorgung mit Vitamin B5 ist abgedeckt, da Pantothensäure in fast allen Lebensmitteln vorkommt.

Die Produktion von natürlichen Hautfetten und den Bindegewebsfasern wird von Niacin auch Vitamin B3 genannt angekurbelt. Finden kann man dieses Vitamin in Lebensmitteln wie Kartoffeln, Fisch, Fleisch und Gemüse. Das Vitamin B3 dient dem Schutz der Haut, indem es Rötungen und Pigmentflecken vorbeugt und lindert.

Wer unter sehr trockener Haut leidet, hat vermutlich eine Mangelerscheinung, welche das Vitamin F betrifft. Hinter Vitamin F verbergen sich die Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren, die in Pflanzenölen, fetten Meeresfischen und in Nüssen enthalten sind.

Doch auch Mineralien sind für die Haut notwendig, deshalb ist es empfehlenswert dem Körper regelmäßig Eisen, Zink und Magnesium zuzuführen. Erfolgt das nicht, so kommt es zu Mangelerscheinungen, die sich durch eine raue Haut und auch schlecht heilende Wunden bemerkbar macht. Während Magnesium in allen Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten zu finden ist, gilt Fleisch als einer der besten Zink- und Eisenlieferanten.