Gesunde und Richtige Lagerung von Obst und Gemüse

Eine dekorative Obstschale auf dem Tisch sieht man häufig. Die bunte Mischung lockert die Atmosphäre einer Wohnung auf und man kann sich bei Bedarf an den saftigen Früchten bedienen wie man möchte. So kommt man sicher auf seine tägliche Vitamindosis, da dieses schöne Bild zum Obstessen animiert. Doch bei falscher Lagerung von Obst und Gemüse können eben diese wichtigen Vitamine sehr schnell verloren gehen. Und das entspricht natürlich nicht dem gewünschten Effekt einer solchen Obstschale. Denn nur zur Dekoration täten es auch Plastikfrüchte.

Jede Obst- und Gemüsesorte bedarf einer anderen Lagerung, denn jedes enthaltene Vitamin ist anders. Allerdings gibt es allgemeine Regeln, die meist gelten. Zimmertemperatur beispielsweise ist schlecht für den Vitamin C Gehalt. Dieser sinkt bei Spinat um etwa die Hälfte, wenn sich dieser einen Tag lang bei Zimmertemperatur aufhält. Im Kühlschrank verliert er dagegen nur ein Viertel in der selben Zeit. Auch Licht kann für viele Vitamine schädlich sein. Daher sollte Milch in dunklen statt in durchsichtigen Flaschen gelagert werden. Milch verliert sobald sie dem Licht ausgesetzt wird in 2 Stunden etwa 85% ihres Vitamin B2. Dunkle Glasflaschen lassen das Licht weniger durch, ähnlich wie eine Sonnenbrille und schützen so die Milch. Auch andere Vitamine sind lichtempfindlich. So zum Beispiel die Vitamine A, E, K und B12.

Will man Gemüse lange frisch halten, empfiehlt es sich, es einzufrieren. Dann ist das Gemüse noch so frisch wie am ersten Tag und behält die meisten Vitamine. Dazu muss man aber einen kleinen Trick anwenden. Zuerst übergießt man das frische Gemüse kurz mit kochendem Wasser, danach schreckt man es in Eiswasser ab, um so die Enzyme des Gemüses zu inaktivieren. Diese bauen dann während der Lagerung im Gefrierfach so gut wie keine Vitamine mehr ab.

Beim Obst allerdings ist es nicht so leicht. Hier kann man sich aber die Frage stellen, wie die heimischen Temperaturen dieser Obstsorten aussehen und sie dementsprechend lagern. Da nicht jeder einen Kühlschrank mit verschiedenen Kühlstufen besitzt, ist es am besten, auf verschiedene Orte im Haus zurückzugreifen. Beispielsweise gibt es eventuell einen Keller oder eine Speisekammer, die etwas kühler sind, als der Rest der Wohnung, oder eine Ecke die weit weg von Heizung und Ofen ist. Bananen, Ananas und viele andere exotische Früchte vertragen keine Kälte und sollten daher auf keinen Fall im Kühlschrank gelagert werden. Hierzu zählen auch Papayas, Melonen, Zitronen, Mangos, Grapefruits und Orangen. Man lagert sie am besten bei Zimmertemperatur und etwas darunter, also von 15 bis 20°C. Diese kann man in einer Obstschale auf dem Tisch lagern oder am Fenster. Auch die Speisekammer eignet sich dafür. Aber kein Raum der kälter ist.

Kartoffeln und Tomaten sollten übrigens auch nicht im Kühlschrank gelagert werden. Hier empfiehlt sich die Speisekammer oder ein kühler Kellerraum.

Sonstiges Obst sollte in etwas kälteren, dunkleren Ecken aufbewahrt werden und besonders Äpfel sollten getrennt von anderem Obst liegen. Äpfel, Aprikosen und Avocados scheiden mit zunehmender Reife mehr und mehr Ethylen aus und das vertragen andere Obst- und Gemüsesorten gar nicht. Besonders Kiwis, Honigmelonen, Mangos, Broccoli und Kohlsorten sind sehr empfindlich wenn es um Ethylen geht. Auch Bananen, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Gurken und Tomaten lagern nicht gerne in viel Ethylendampf. Will man die Äpfel dennoch daneben lagern oder hat keine andere Möglichkeit, empfiehlt es sich, sie in eine Plastiktüte zu packen. So kann das Ethylen den anderen Früchten nicht schaden.

Beeren, Birnen, Mandarinen, Orangen und Avokados kann man im Winter auf dem Balkon lagern und sie auch Problemlos in den Kühlschrank legen.

Gemüse wird meist im Kühlschrank gelagert. Dies gilt besonders für alle Kohlsorten, Kohlrabi, Karotten, Erbsen, Spargel und Blattsalat. Kartoffeln, Knoblauch, Zucchini, Gurken, grüne Bohnen, Paprika und Tomaten allerdings bevorzugen Raumtemperatur. Am besten ist es auch, wenn man Obst und Gemüse bei der Lagerung trennt, denn so kann man am wenigsten falsch machen. Nachreifendes Obst sorgt sonst dafür, dass das Gemüse daneben schneller vergammelt. Tomaten allerdings stellen eine Ausnahme dar, und könnten theoretisch auch neben Obst gelagert werden. Zudem kann man den Effekt des Nachreifens nutzen um andere Dinge ebenfalls schneller reifen zu lassen. Legt man eine grüne Banane oder eine halb grüne Tomate neben einen Apfel, sollten sie am nächsten Tag reif sein.

Der Vitamingehalt ist am größten wenn Früchte reif sind. Daher sollte man sie nicht vor der Reife essen und gegebenenfalls nachreifen lassen.

Tomaten lässt man am besten in einem abgedunkelten Tontopf nachreifen. Früchte, die in der Regel nicht nachreifen sind beispielsweise Ananas, die meisten Beeren, Gurken, Auberginen und Zitrusfrüchte. Allerdings kann ein Apfel daneben hier auch manchmal Wunder wirken. Äpfel, Feigen, Kiwis, Mangos, Pfirsiche, Wassermelonen und Blaubeeren hingegen reifen nach, wenn man sie in einer Schale bei Raumtemperatur lagert. Wer Früchte erst ein paar Tage nach dem Einkaufen verzehren will, sollte hierauf zurückgreifen, um die Früchte zum Zeitpunkt zu verbrauchen, an dem sie die meisten Vitamine haben.

Beim Einkauf sollte man auch darauf achten, dass keine Druckstellen vorhanden sind, dann diese sind Gewebeschäden, an denen der Vitamingehalt stark reduziert ist. Sind beim Transportieren oder Lagern Druckstellen entstanden, sollte man diese herausschneiden. Am besten verwendet man nur frisches Obst und Gemüse, aber lässt es sich nicht vermeiden, diese länger aufzubewahren, kann die richtige Lagerung schon wunder wirken. Und so schafft man es dann auch, die nötigen Vitamine durch gesundes Obst und Gemüse aufzunehmen. Pillen und Nahrungsergänzungen zur Vitaminzufuhr sollten somit fast überflüssig sein.

Was kann man gegen schwitzende Hände tun ?

Sicher kennt jeder das Problem, dass die Hände schwitzen. Das kann viele Ursachen haben. Oft ist es nur vorübergehend. Unangenehm ist es, wenn man in den Händen schwitzt und jemanden die Hand geben muss. Vermehrte Schweißbildung, auch in den Händen, kann durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden, genauso krankheitsbedingt sein. Bei Frauen, die in den Wechseljahren sind, haben schwitzende Hände meist eine hormonelle Ursache.

Doch wie kann man schwitzende Hände behandeln?

Als Erstes wird man Hausmittel ausprobieren. Hier versprechen Schüßler Salze großen Erfolg. Man gibt die Salze in eine Schüssel und badet mindestens 1 x täglich die Hände für 10 Minuten darin. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit im Rahmen der Hausmittel ist eine Kur mit Salbeitee. Diesen trinkt man 2 x täglich über einen Zeitraum von 3 Monaten. Betroffene berichten, dass auch das Lutschen von zuckerfreien Salbeibonbons eine Wirkung erzielt. Eine kurzfristige Hilfe bietet einfaches Babypuder. Man streut es in die Handinnenfläche und reibt sich die Hände. Helfen diese Hausmittel nicht, ist der nächste Weg der in die Apotheke. Verschiedene Salben, Deos oder Tabletten bekommt man rezeptfrei zu kaufen. Der Apotheker wird den Kunden beraten, welche Salbe für ihn geeignet ist. Oft sind schwitzende Hände mit Nervosität verbunden. Hier hilft es, 1 x täglich eine Tasse Baldriantee zu trinken. Schwitzt man trotz der angewandten Hausmittel weiter, sollte man seinen Hausarzt aufsuchen. Dieser kann die Ursache genau feststellen und dementsprechend behandeln. Der Arzt wird den Schweiß auf Qualität und Quantität prüfen. Mit einem Jodtest überprüft der Arzt die Bereiche, an denen vermehrte Schweißbildungen auftreten.

Ist die Ursache geklärt, stehen dem Patienten einige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist die Behandlung des Handschweißes mit Aluminiumchlorid. Das ist auch der Bestandteil, der in den meisten Antitranspirantien enthalten ist, jedoch Patienten mit vermehrter Schweißbildung brauchen davon eine höhere Konzentration. Diese Substanzen dringen in die Schweißkanäle ein. Dort verbinden sie sich mit Keratin und so werden die Schweißdrüsen verstopft. Salben zur Behandlung von Schweiß müssen mindestens 2 x täglich aufgetragen werden, am besten morgens und abends. Die Leitungswasseriontohorese ist eine weitere Behandlungsmöglichkeit. Bei dieser Methode werden die Hände in 2 Wannen gelegt, in denen sich eine Metallplatte sowie ein elektrischer Leiter befindet. Diese Wannen werden mit Wasser gefüllt und dann unter Strom gesetzt. Bei dieser Behandlung wird die Stromstärke kontinuierlich gesteigert. Der Patient teilt dem Arzt mit, wie hoch die Stärke sein darf, sodass er sie noch nicht als schmerzhaft empfindet. Mit dem bekannten Medikament Botox, das aus der Schönheitschirurgie bekannt ist, werden Schweißdrüsen betäubt. Diese Behandlung ist wirksam, jedoch muss sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um dauerhaft einen Erfolg zu erzielen.

Stellt der Arzt fest, dass die Schweißproduktion hormonell bedingt ist, wird das medikamentös behandelt. Hormonell bedingte Schweißproduktion ist vor allem bei Frauen in den Wechseljahren ein Thema. Kommt es aufgrund von Medikamenteneinnahmen zu Schweißhänden, muss man den Arzt kontaktieren. Er kann dem Patienten entweder die Dosis verringern oder ein anderes Medikament für die Beschwerden verschreiben. Oft müssen einige durchprobiert werden, bis die Nebenwirkungen, also das Schwitzen in den Händen nachlässt oder aufhört.
Menschen, die an Übergewicht leiden, neigen dazu, die Schweißproduktion zu erhöhen. Hier hilft eine gezielte Diät, die mit dem Arzt abgesprochen werden muss. Es kann passieren, dass Nervosität zu Schweiß in den Händen führen kann. In diesem Fall ist ein Psychologe der richtige Ansprechpartner. Mit gezielten Therapiesitzungen durch psychologische Behandlung werden die Symptome gelindert. Der allerletzte Ausweg ist eine Operation. Diese sollte aber genau überlegt werden, denn wie jede Operation, birgt auch diese gewisse Risiken. Bei einer Operation werden die Schweißdrüsen entfernt. Bevor man sich zu diesem Schritt entscheidet, wäre es von Vorteil, alle andere Behandlungsmöglichkeiten zu versuchen.

Guter Atem durch die richtige Ernaehrung

Wer kennt es nicht, das heikle Problem Mundgeruch und somit einen schlechten Atem zu haben. Doch meist verschweigt man dieses Problem oder denkt es wird nicht bemerkt. Meistens entsteht Mundgeruch durch bakterielle Stoffwechselprodukte, die sich in der Mundhöhle befinden, sehr oft ist hier die Zunge betroffen. Doch ist unangenehmer Mundgeruch meisten so unangenehm, dass er sowohl das berufliche als auch das soziale Leben wesentlich beeinflussen kann. Es ist erwiesen, dass ein Viertel aller Menschen Deutschland unter Mundgeruch leidet. Neben dem durch bakterielle Stoffwechselprodukte verursachten Mundgeruch gibt es eine weitere Form von schlechtem Atem, dieser wird jedoch durch diverse Nahrungs- und Genussmittel verursacht.

Die Ursache für Mundgeruch und schlechtem Atem ist in manchen Lebens- und Genussmitteln zu suchen, wie einige Beispiele beweisen. Genannt sei hierbei als Erstes der Knoblauch, dessen Aroma mit dem Atem wieder ausgeschieden wird, schuld daran sind die Allyl-Methyl-Sulfide. Knoblauch ist ein sehr intensives Nahrungsmittel, dessen Aroma teilweise bis zu zwei Tagen mit dem Atem ausgeschieden werden kann. Doch auch Alkohol, Zwiebeln, einige Sorten an Käse, Kaffee, Tabakartikel und einige Nahrungs- und Genussmittel mehr, können zu solchen unangenehmen Nebeneffekten führen. Es ist ebenso erwiesen, dass eiweißreiche Nahrung eher Mundgeruch verursacht als vegetarische Nahrung. So wird man nach dem Verzehr eines Apfels einen wesentlich frischen Atem haben als beispielsweise nach dem Verzehr eines Joghurts. Um schlechten Atem zu vermeiden, sollte daher auf Genuss- und Nahrungsmittel verzichtet, wenn es möglich ist, oder zumindest etwas eingeschränkt werden.

Was kann man noch tun gegen einen schlechten Mundgeruch? Meist genügt es schon viel zu trinken denn das regt den Speichelfluss an und wendet Mundgeruch ab. Positiv wirkt sich auch das lutschen eines sauren Bonbons aus oder wenn man ein Glas verdünnten Zitronensaft zu sich nimmt.

Doch es gibt auch einige andere wertvolle Tipps, wie man durch richtige Ernährung guten Atem erhält. Chlorophyll zum Beispiel bindet schlechte Körper- und Mundgerüche und kann als Dragees in jeder Apotheke erworben werden.

Naturjoghurt enthält Bakterien und diese sind in der Lage eine Ausbreitung der Bakterien die sich in der Mundschleimhaut befinden zu unterdrücken, wichtig hierfür ist es aber, dass reiner ungesüßter Naturjoghurt verwendet wird.

Einer der wohl unangenehmsten Mundgerüche wird durch den Konsum von Knoblauch und Zwiebeln verursacht, es riecht meist so intensiv das der gegenüber auf Abstand geht, doch auch diesem Zustand kann ein Ende gesetzt werden, das Geheimnis ist in frischer Petersilie zu suchen. Petersilie ist angereichert mit ätherischen Ölen, durch das Aroma welches diese besitzen können störende durch Zwiebel oder Knoblauch verursachte Düfte überlagern. Einziger Nachteil, diese Wirkung ist nur von kurzer Dauer.

Ähnlich wie Petersilie kann auch Ingwer für guten Atem sorgen. Denn auch Ingwer enthält ätherische Öle, die schlechten Atem ausbremsen können. Hierzu schneidet man eine dünne Scheibe von der Knolle ab und legt sie auf die Zunge, wo man sie einige Minuten einziehen lässt.

Forscher haben festgestellt und nachgewiesen, dass auch schwarzer Tee sich hervorragend zur Beseitigung von unangenehmen Mundgerüchen eignet. Verantwortlich sind die im schwarzen Tee befindlichen chemischen Bestandteile, die sogenannten Polyphentole, die das Wachstum der Bakterien hemmen, die den Mundgeruch verursachen.

Doch auch Entzündungen der Rachen- und Mundschleimhaut können unangenehmen Atem verursachen, hiergegen kann ein Gurgeln mit Gewürznelkenöl Wunder wirken, denn dieses desinfiziert die wunden Stellen und unterstützt die Heilung und löst zugleich das Problem eines unangenehmen Atems.

Eine weitere und wohl die einfachste Methode, schlechte Gerüche, die durch den Atem verursacht werden, zu entfernen ist eine gründliche Zahnreinigung. Diese sollte nicht nur die Zähne betreffen, sondern auch die Zahnzwischenräume und die Zunge, denn auch hier setzen sich Bakterien ab, welche Mundgeruch verursachen. So sollte nicht nur eine normale Zahnbürste Verwendung finden, sondern ebenso Interdentalbürsten und Schaber. Als sinnvoll erweist sich hierfür auch eine professionelle Zahnreinigung, die mindestens einmal jährlich beim Zahnarzt durchgeführt werden sollte.

Zahnpflege – ein Weg zum Wohlfühlen

Ein gutes und gepflegtes Aussehen ist sehr wichtig möchte man sich richtig wohlfühlen und dazu gehören auch schöne und gesunde Zähne. Um diese zu haben, sollte besonders auf eine gute Zahn- und Mundhygiene geachtet werden. Eine mangelnde und unzureichende Mundhygiene wirkt sich in ihrer Gesamtheit negativ auf den gesamten Körper aus. Vernachlässigt man die regelmäßige Mundhygiene, so kann das zu gravierenden Folgen führen. Die Zähne können von Karies befallen werden. Karies ist für die Zerstörung der Zahnkronen verantwortlich wodurch sich Bakterien in das Innere der Zähne vorarbeiten können mit der Folge das Zahnwurzelzysten, Zahnwurzelvereiterungen, Knochenvereiterungen und Beinhautentzündungen entstehen. Aber auch die Verfärbung der Zähne ist hierbei keine Seltenheit. Verfärben sich die Zähne, so wirken sie störend auf ein strahlendes Lachen und es kommt zu Mundgeruch, der wiederum sehr abstoßend auf andere Mitmenschen wirken kann. Und auch bei einer Aufhellungsbehandlung können durch starke Plaqueauflagerungen schlechte Ergebnisse erzielt werden. Zahnstein und Plaque führen oftmals zu Entzündungen des Zahnfleisches, es kann zu Zahntaschenvereiterungen, Zahnfleischwucherungen und Parodontose kommen. In dessen Folge es zur Lockerung oder dem Verlust der Zähne oder bereits vorhandener Zahnimplantate kommen kann. Doch auch andere Erkrankungen können durch eine unzureichende Mundhygiene hervorgerufen werden.  Dies können Entzündungen der Zähne, des Zahnfleisches oder der Kieferknochen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, des Herzmuskels und der Gelenke sein oder diese Probleme noch verschlimmern. Aber ebenso kann ein falsches und sehr aggressives Putzen der Zähne oder das falsche anwenden von Zahnseide, die Zähne und das Zahnfleisch beschädigen. Was darauf zurückzuführen ist, dass der gesunde Zahnschmelz weggeputzt wird und man so das Zahnfleisch dauerhaft verletzt. Bei der Benutzung der Zahnseide sollte auf die richtige Anwendung geachtet werden, denn der falsche Gebrauch kann zu Zahnfleischentzündungen führen die chronisch werden können, da die Bakterien nicht entfernt, sondern unter das Zahnfleisch geschoben werden und diese dann Parodontose verursachen.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sollte auf eine ausreichende Mundhygiene und Zahnpflege unbedingt geachtet werden.  Dazu gehört in jedem Fall ein regelmäßiges und ordentliches Putzen der Zähne, welches zweimal am Tag durchgeführt wird, sollte in der Regel ist das am Morgen nach dem Frühstück und am Abend vor dem Schlafengehen. Einmal täglich sollte auch den Zahnzwischenräumen Beachtung geschenkt werden, indem sie mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste gereinigt werden.

Auf die Zahnbürste sollte beim Putzen nur ein sanfter Druck ausgeübt werden, um das Zahnfleisch nicht zu beschädigen. Die Gesamtputzzeit der Zähne sollte nicht länger wie drei Minuten und 10 Kreise pro Zahn im 45-Grad-Winkel zum Zahnfleisch betragen.

Nicht nur das alltägliche Zähneputzen allein reicht aus für die Zahnpflege, mit der man sich wohlfühlt, sondern man sollte sich ein- bis zweimal im Jahr einer professionellen Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis unterziehen. Hierbei wird vom Zahnarzt oder einer Zahnarzthelferin er Zahnstein und die Zahnbeläge professionell entfernt. Dies ist besonders für die Stellen notwendig, die mit der Zahnbürste nicht erreichbar sind.

Bei der Wahl der richtigen Zahncreme muss man nicht viel beachten, denn obwohl es eine große Auswahl gibt, unterscheiden sie sich meist nur im Geschmack und nicht in der Wirkung. Dennoch sollte man darauf achten, dass sie mit Fluoriden angereichert sind, denn Fluoride sind für die Härtung des Zahnschmelzes verantwortlich und schützen zusätzlich die Zähne vor Karies. Nur bei Kindern sollte eine Kinderzahncreme Anwendung finden, denn diese ist nicht so reich an Fluorid, da die Kinder nicht immer die Zahncreme zuverlässig ausspucken.

Die richtige Zahnbürste ist entscheidend für die richtige Zahnpflege, denn sie soll die Zähne richtig reinigen aber das Zahnfleisch, die Mundschleimhaut und den Zahnschmelz nicht verletzen, deshalb kann diese nicht zu hart ausgewählt werden aber auch ein Austausch der Zahnbürste nach 6-8 Wochen ist ratsam.

Doch auch ein angenehmer Mundgeruch sorgt für ein besseres Wohlbefinden und deshalb ist es ratsam nach dem Zähneputzen ein Mundwasser zu benutzen, denn dieses bringt einen frischen Geschmack und Atem und verringert Plaque und Bakterien.

Was tun gegen übermässiges Schwitzen ?

Gerade im Sommer schwitzt jeder Mensch mehr wie zu anderen Zeiten. Diese vermehrte Schweißproduktion ist auch unter den Namen Hyperhidrose bekannt. Schwitzen ist ein ganz natürlicher Vorgang, denn der Körper gibt bei relativ hohen Außentemperaturen oder bei körperlicher Anstrengung mehr Energie ab und es kommt zur Überhitzung. Doch nicht selten sondert der Körper auch beim Schlafen Schweiß ab. Die vermehrte Schweißproduktion kann an bestimmten Körperteilen auftreten aber auch den gesamten Körper betreffen. Jedoch betrifft es meistens die Achselhöhlen, die Hände und die Füße, welche besonders unter einer vermehrten Schweißproduktion leiden. Eine solche Hyperhidrose kann für die Betreffenden zu einem ästhetischen Problem werden und das Leben massiv beeinträchtigen.

Bei vielen Menschen reicht es jedoch aus, sich einer regelmäßigen Körperhygiene zu unterziehen, das heißt täglich duschen und die Kleidung wechseln. Aber auch die Verwendung eines Antitranspirants wirkt manches Mal schon Wunder und beseitigt eine lästige Schweißbildung. Weitere wirksame Tipps gerade für die schweißtreibende Zeit und ohne großen Aufwand sind im regelmäßigen Entfernen der Achselhaare zu suchen, denn das reduziert um ein Vielfaches dem Wachstum von Bakterien und die damit verbundene Entstehung von Schweißgeruch.  Ganz wichtig ist es auch ausreichende Flüssigkeit zu sich zu nehmen, denn auch so wird einem Schwitzen entgegengewirkt. Doch nicht immer ist es mit diesen einfachen Möglichkeiten getan, denn es gibt viele Menschen, die zu einer verstärkten und intensiven Schweißbildung neigen. Für diese Menschen gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die jedoch etwas aufwendiger sind.

Am besten ist es einer Hyperhidrose durch Vorbeugung entgegenzuwirken, denn diese können zumindest eine Schweißproduktion abschwächen. So wirken sich zum Beispiel Alkohol, Kaffee, scharfe Gewürze oder Zigaretten genau so negativ auf die Schweißproduktion aus, wie Stress oder Kleidungsstücke die wenig luftdurchlässig sind. Hier genügt es, wenn man auf diese Genussmittel weitgehend verzichtet, Stress mit einer Art Entspannungsübungen abbaut und die weniger luftdurchlässigen Textilien durch atmungsaktivere Kleidung ersetzt, besonders Kleidung mit einem großen Anteil an Baumwolle und Leinen sind hierbei empfehlenswert. Aber auch der Schweißentwicklung der Füße kann mit den entsprechenden Schuhen entgegen gewirkt werden, so sind hierfür Lederschuhe sowie alle sommerlichen Modelle wie Sandaletten, Pantoletten oder Flip-Flops zu empfehlen.

Doch auch verschiedene Medikamente können zumindest zur vorübergehenden Abnahme der übermäßigen Schweißbildung führen, hier kommen Lösungen und Salben zum Einsatz. Diese Möglichkeit ist allerdings nur bei leichten Fällen von Schweißbildung empfehlenswert. Sehr gute Erfahrungen wurden bisher auch mit Aluminiumchloridsalzen gemacht, die sich auch in einigen Deos befinden. Der genaue Wirkmechanismus des Aluminiumsalzes ist bisher nicht genau geklärt, jedoch wird vermutet, dass die Anwendung zur zumindest vorübergehenden Verstopfung der Schweißdrüsengänge führen könnte.

Wenn diese relativ einfachen Methoden keine Wirkung zeigen, so gibt es gegen das Schwitzen die Möglichkeit sich chirurgischen Eingriffen zu unterziehen, allerdings sind diese Eingriffe nicht ganz ohne und sollten deshalb bestens überlegt werden, da solche Eingriffe auch immer wieder Risiken mit sich bringen können. So wird gerade in den letzten Jahren verstärkt auf Botox gesetzt, was man sonst nur von der Glättung der Haut bei Stars kannte. Wird das Botulinium-Toxin in die Haut Injiziert so kommt es meist nach zwei bis drei Tagen zur Abnahme des Schwitzens. Die Wirkung dieser Behandlung hält in der Regel bis zu einem halben Jahr an.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Behandlung durch eine Schweißdrüsensaugkürettage. Hierbei handelt es sich um eine wirksame Behandlung mittels einer Schweißdrüsenabsaugung, diese führt in den meisten Fällen zu einer dauerhaften Normalisierung. Dieser Eingriff ist nicht so belastend und wird mit einer örtlichen Betäubung vom Arzt durchgeführt. Diese Behandlung ist weitgehend schmerzfrei, ist aber nur empfehlenswert, wenn der Betreffende unter einer sehr starken Schweißentwicklung leidet. Als Operationserfolg ist hierbei schon zu werten, wenn der Betreffende eine wesentliche Verbesserung aufweist, hierfür müssen die Achselhöhlen nicht völlig trocken sein.

Doch meistens helfen schon altbewährte Mittel gegen übermäßiges Schwitzen, wie ausreichend trinken, atmungsaktive Kleidung und eine regelmäßige Körperpflege