Ist Bio immer wirklich Bio ?

Wer Bioprodukte kauft, will etwas für seine Gesundheit tun. Bioprodukte sind qualitativ hochwertig und unterliegen strengen Kontrollen. So jedenfalls sollen die Verbraucher es glauben. Und auch teuer dafür bezahlen, der Preis für Bioprodukte liegt oft in schwindelerregenden Höhen.

Doch leider ist nicht alles Bio, wo auch Bio draufsteht.
So stammen beispielsweise bei Getränkeherstellern oft nur einige wenige Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau, der Rest ist Zucker und als „natürliche Aromen“ angepriesene Mixturen aus dem Labor.
Auch künstliche Vitamine werden gern beigemischt und anschließend als „gesundes Bioprodukt“ verkauft, wie zum Beispiel bis vor Kurzem bei dem Kindergetränk Fruchtiger.

Ganze 47 Lebensmittelzusatzstoffe darf ein Bioprodukte-Hersteller unter seine Erzeugnisse mischen. Antioxidantien, Stabilisatoren, Emulgatoren, Gelier- und Dickungsmittel, selbst Farb­stoffe dürfen beigemengt werden. Nur wenig davon stammt aus der Natur, wird dann aber auf dem Etikett als „Natur pur“ erscheinen, dem Verbraucher wird die tatsächliche Zutatenliste nur zu gern verschwiegen. Darunter auch recht problematische Substanzen wie das umstrittene Mittel Carragen (E407). Carragen verdickt die Substanz, der es zugesetzt wird. Es wird häufig verwendet, um zu verhindern, dass sich bei Milchprodukten oben Rahm absetzt.
Es wird aus Rotalgen gewonnen und führt im Tierversuch zu Geschwüren und bedenklichen Veränderungen im Immunsystem.
Auch Nitritpökelsalz darf in der Bio-Produktion verwendet werden obwohl Nitrit im Verdacht steht, dass sich daraus im Magen krebserregende Nitrosamine bilden können.

Dabei ist Deutschland nach den USA der zweitgrößte Biomarkt der Welt mit geschätzten 8 Milliarden Euro Umsatz. Führend in Deutschland ist München, nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine breitere Angebotspalette von Bioprodukten, ein Drittel aller Ökobetriebe steht in Bayern.
Das Geschäft mit Bioprodukten lohnt also, der Biomarkt verkommt zur Geldmaschinerie.
Dabei ist in Deutschland der Begriff Bio sehr klar definiert. Ganz anders als zum Beispiel der Begriff der Naturkosmetik. Während es in der Kosmetik keine gesetzlichen Richtlinien für die Inhaltsstoffe gibt, sind Bioprodukte den strengen Richtlinien des BDIH (Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen) unterworfen. Die Bezeichnungen kbA (kontrolliert biologischer Anbau, biologischer Anbau, ökologischer Anbau, etc.) sind durch eine EU-Norm geschützt, sie sind also in der gesamten EU der gleichen Gesetzgebung unterstellt.

Dennoch werden sie umgangen, es werden Tatsachen verdreht, Inhaltsstoffe verschwiegen und umbenannt, Etikettenschwindel scheint an der Tagesordnung.
Bio ist nicht gleich Bio, und das liegt an der EU-Ökoverordnung. Denn diese gibt nur Mindeststandards vor, die eingehalten werden müssen.
Verbände wie Demeter, Bioland oder Naturland erfüllen zwar freiwillig höhere Anforderungen aber viele andere nur die Mindestanforderung. So regelt das Bio-Siegel zum Beispiel keine Bestandsobergrenze in der Tierhaltung.
Die Tiere leben nicht so idyllisch, wie sich das die Konsumenten vorstellen. Und auch bei den biologisch angebauten Pflanzen ist nicht alles so, wie der Verbraucher es glauben soll. Biogemüse ist nicht automatisch unbehandelt.
Zwar wird beim biologischen Anbau generell auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet, dennoch wird auch in der Bio-Landwirtschaft Kupfer eingesetzt, welches gegen unerwünschten Pilzbefall eingesetzt wird. Zuviel Kupfer im menschlichen Körper kann jedoch zu Migräne, Depressionen und Problemen mit dem Eisenstoffwechsel führen. Experten vermuten auch, dass Alzheimer durch Kupfer gefördert wird. Auch die Böden und das Trinkwasser werden durch den Einsatz von Kupfer belastet.

Dennoch wollen die Bio-Landwirte nicht auf Kupfer verzichten, ohne den Einsatz dessen wären die Bioprodukte vollkommen unrentabel.
Dem Verbraucher wird weiterhin nichts anderes übrig bleiben, als weiterhin kritisch die Inhaltsstoffe der Produkte zu studieren und sich genauestens über die Begriffe und Hintergründe zu informieren. Hierbei helfen Institutionen wie Foodwatch, die Verbraucherzentrale und Abgespeist. Generell sind Produkte von der Firma Demeter und der Bio Company empfehlenswert, da sie freiwillig höhere Anforderungen erfüllen. Auch bei Bioprodukten gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Gesundes Brot

Brot gehört in Deutschland zu den Grundnahrungsmitteln, doch ist Brot auch wirklich gesund?
In jedem Fall gilt Brot als einer der wichtigsten Energie- und Ballaststofflieferanten, allerdings auch nur, wenn es sich nicht um Weißbrot handelt. Brot enthält aber ebenso wertvolle Nährstoffe, die sich hauptsächlich in Vollkornbroten befinden.
Denn nach wie vor gilt dunkles und körniges Brot als die gesünderen Varianten von Brot.
Brote, die mit hellem Mehl gebacken werden, sind nicht so empfehlenswert, da es erwiesen ist, dass der Genuss von mit Weizenmehl gebackenen Broten schneller zu Herz-Kreislauferkrankungen führt. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass die Randschichten, die Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine beim Mahlen entfernt werden und was übrig bleibt, ist ein sehr stärkereicher Mehlkörper. Hier von sind nicht nur Weißbrote, sondern auch Brötchen betroffen, denn auch hier sind nur wenige Mineral-, Ballast- und Nährstoffe enthalten und so wird auch nur ein kurzzeitiges Sättigungsgefühl erfüllt.
Dennoch muss man nicht auf das Frühstücksbrötchen verzichten, sondern man sollte vielmehr auf die gesünderen Vollkornbrötchen zurückgreifen, denn sie sättigen schneller und lang anhaltender.
Gleiches trifft aber auch für das altbewährte Toastbrot zu, welches den Weg zum Bäcker ersparen soll. Auch hier sollte viel mehr zum Vollkorntoast aus einer biologischen Herstellung zurückgegriffen werden. Denn Vollkorntoast ist leicht, macht schneller satt und enthält wesentlich mehr Mineralstoffe und Vitamine, sodass der Start in den neuen Tag einfach ein Guter wird.

Weizenbrote werden wie der Name schon sagt aus reinem Weizenmehl hergestellt den anderen Zutaten zugegeben werden, diese Brote werden sehr schnell altbacken und besitzen wenig Vitamine und Mineralstoffe, deshalb sollte man Weizenbrote eher meiden, da sie nicht zu den gesunden Broten gehören.

Roggenbrote sind aus mindestens 51% Roggenmehl gebacken und verfügen über einen hervorragenden Mineralstoff- und Vitamingehalt somit gehören die Roggenbrote, welche sich länger lagern lassen zu den gesunden Broten.

Vollkornbrote können aus Weizen- und Roggenmehl gebacken werden, allerdings werden hierfür ungeschälte Getreidekörner einschließlich der Keimlinge verwendet. Deshalb haben auch diese Brotsorten viele Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe. Sie haben eine sättigende und verdauungsfördernde Wirkung und helfen bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels.

In Deutschland gibt es etwa 300 verschiedene Brotsorten und so fällt die Wahl, nach dem richtigen und besonders nach dem gesündesten Brot nicht wirklich leicht.
Erwiesen ist jedoch, dass Vollkornbrote wesentlich gesünder sind wie die herkömmlichen Weizenbrote. Vollkornbrote überzeugen vor allem durch einen hohen Anteil an Eiweiß, Antioxidantien und Vitaminen.
Besonders zu empfehlen ist hierbei das Dinkelvollkornbrot, denn dieses ist um ein vielfaches verträglicher und enthält auch sehr viele Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung unerlässlich sind.

Doch ebenso zählt das Pumpernickel-Brot zu einer der gesündesten Brotsorten. Denn für die Herstellung von Pumpernickel wird nur geschrotetes Roggenvollkorn mit Wasser verarbeitet, somit gilt diese Brotsorte als besonders nährend und reguliert die Verdauung.

Wer kennt es nicht das klassische Mehrkornbrot, welches aus mindestens drei unterschiedlichen Getreidesorten hergestellt wird und somit auch als Vollkornvariante erhältlich ist.
Mehrkornbrote reihen sich in die Übersicht der gesunden Brotsorten ein, da sie sehr reich an Nährstoffen, Kalzium, Folsäure und Magnesium sind.

Als ein sehr Guter Vitamin E Lieferant erweist sich das Roggenvollkornbrot, denn das Vitamin E ist besonders gut wenn es um glänzendes, schönes Haar und kräftige Fingernägel geht, aber auch für einen guten Stoffwechsel ist Roggenvollkornbrot verantwortlich.

Kürbiskernvollkornbrot gehört ebenso zu einer der gesündesten Brotsorten, denn die im und auf dem Brot enthaltenen Kürbiskerne dienen der Senkung des Cholesterinspiegels und der Stärkung der Nieren. Das Kürbiskernvollkornbrot ist auch gleichzeitig reich an den Vitaminen B, C und E, an Provitamin A sowie ungesättigten Fettsäuren. Somit ist Kürbiskernvollkornbrot genau das richtige für den perfekten Start in einen neuen Tag.

Der Sauerteig ist die Grundlage für alle gesunden und herzhaften Brote, denn dieser wird ganz ohne Konservierungsstoffe und künstlichen Backmitteln zubereitet. Somit werden durch das reine Sauerteigbrot ein optimaler Geschmack und eine sehr gute Bekömmlichkeit garantiert. Das Sauerteigbrot bleibt im Gegensatz zum Hefebrot länger frisch und auch der Geschmack bleibt voll erhalten.

Fit trotz Körperfülle

Immer wieder ist das Gewicht ein wichtiges Thema bei Frauen, Männern und auch Kindern.
Jeder möchte gern Idealgewicht haben, denn nur so wird man lange gesund bleiben und sich nicht zum Außenseiter entwickeln.
Doch Gewicht ist nicht gleich Gewicht, denn man unterscheidet verschiedene Formen von Gewichtsarten. Aber bei allen steht das eigentliche Wohlfühlgewicht an erster Stelle.

Es sind nicht alle Menschen die darauf aus sind unbedingt schlank zu sein, denn oftmals fühlen sie sich gerade in dieser Situation nicht richtig wohl.
Besonders Frauen sind es die in einigen Kulturen gerade mit ein paar Kilo mehr und einer etwas rundlichen Figur als attraktiver gelten.

Jedoch sind es auch immer wieder die dicken Menschen die beschimpft, und gemieden werden oder auch nicht so schnell die Karriereleiter hinaufsteigen können, wie schlanke Menschen.
Das ist so aber wirklich nicht gerecht, denn nur all zu oft wird nach dem Aussehen geurteilt.
Dabei ist es nicht immer gesagt, dass man sich mit einem Idealgewicht auch wohlfühlt, denn es gibt auch Menschen, die sich mit Übergewicht wohlfühlen und warum sollte man in dieser Situation etwas unternehmen.
Denn jeder Mensch sollte mit sich zufrieden sein, denn ist das nicht der Fall so wird sich auch nie ein Wohlgefühl einstellen.
Deshalb sollte jeder sich selbst genau beobachten, um herauszufinden, ob man sich auch wirklich wohlfühlt.

Sicher sind manche Sportarten für Menschen mit etwas mehr Körperfülle völlig ungeeignet, wie zum Beispiel das Joggen, denn dieses belastet sehr die Knie und die Muskulatur und schadet womöglich mehr als es nützt. Doch es gibt auch zahlreiche Sportarten, welche die Fitness von Menschen mit mehr Körperfülle anregen. Hierzu gehört zum Beispiel Nordic Walking, denn hierbei wird der ganze Körper trainiert und nichts unnütz belastet.
Doch ebenso nützlich erweisen sich gymnastische Übungen, welche Kräftigung- Koordination- und Dehnübungen umfassen.
Aber auch das Schwimmen oder die Wassergymnastik eignen sich als hervorragende Sportarten, welche wie geschaffen dafür sind fit zu bleiben oder zu werden. Denn der Ursprung allen Lebens entsprang schon dem Wasser.

Besonders dem Bewegungsapparat sollte die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden, wenn man etwas füllig ist. Dies lässt sich besonders gut durch ein muskelaufbauendes sowie Gewebe straffendes Programm erreichen, was insbesondere dem Rücken, Bauch, Arme, Oberschenkel und dem Po zugutekommt. Doch ebenso ist ein gelenkschonendes Herz-Kreislauftraining, will man fit trotz Körperfülle sein, unabdingbar.
Da man bei etwas mehr Körperfülle auf Übungen verzichten sollte, die die Muskulatur mehr belasten, sind es besonders schonende Übungen, die Empfehlungswert sind. Gut geeignet hierfür ist Pilates. Pilates ist ein Ganzkörpertraining, welches der Kräftigung der Muskulatur dient. Insbesondere werden hierbei die Rücken- und Bauchmuskulatur sowie der Beckenboden trainiert.
Angesprochen werden bei Pilates insbesondere schwächere, tief liegende und kleinere Muskelgruppen.
Erreicht wird das durch Stretching, Kraftübungen und eine bewusste Atmung.
Dabei soll die Kondition verbessert, die Muskulatur gestärkt, die Bewegung koordiniert, die Körperhaltung verbessert und der Kreislauf angeregt wird.
Die Pilates-Übungen werden langsam aber fließend ausgeführt, wodurch die Gelenke und Muskeln mehr geschont werden als bei anderen Übungen, die der Körperertüchtigung dienen.
Bei Pilates gibt es circa 500 Übungen, die zwischen der Kräftigung und der Dehnung der Muskeln wechseln.

Gerade bei etwas fülligeren Menschen ist es von enormer Wichtigkeit etwas für die Muskulatur zu tun, möchte man sich auch im Alltag immer fit fühlen. Denn hierdurch wird eine bessere Beweglichkeit und Lebensfreude für alle Menschen, die gerade das Thema fit trotz Körperfülle betrifft, erreicht.

Es ist kein Beinbruch, wenn man etwas fülliger ist, solange man sich fit fühlt, was auch einige Prominente beweisen genannt sei hier Maite Kelly, die gerade in Let’s Dance bewiesen hat, dass man trotz Körperfülle fit sein kann.
Aber das muss nicht bei jedem so sein, denn um fit zu sein oder zu bleiben muss man schon etwas dafür tun und die eine oder andere Übung regelmäßig durchführen, um auch trotz Körperfülle fit zu sein.

Gute und schlechte Darmbakterien

Mit Bakterien verbinden Menschen immer etwas Schlechtes. Bakterien machen uns krank und sind schädlich für uns. Zumindest ist es so allgemein bekannt. Bakterien sind aber nicht nur dazu da uns zu schaden. Denn ohne manche Bakterien könnten wir gar nicht leben. Bakterien ernähren sich, wie alle Lebewesen, von einem bestimmten Stoff und wandeln diesen um, um ihn dann auszuscheiden. Daher sind alle Bakterien für uns wichtig, die einen Stoff abbauen, der uns schadet oder einen Stoff ausscheiden, den wir benötigen. So ist es auch in der Verdauung. Um die Nahrung verwerten zu können, die wir täglich zu uns nehmen, muss diese Umgewandelt werden. Der Körper lagert beispielsweise Traubenzucker ein, den er zuerst aus der Stärke gewinnt, die sich in den kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln befindet. Daher ist es wichtig, diese zuerst umzuwandeln. Die Umwandlung geschieht durch Enzyme, die in diesem Fall die Spaltung übernehmen. Aber ähnlich wie die Enzyme funktionieren auch die guten Bakterien, die unserem Körper überaus hilfreich sind. Zudem sind die Darmbakterien überaus wichtig, für unsere Darmflora und wir beherbergen ca. 100 bis 400 verschiedene Arten dieser Bakterien in unserem Darm.

Früher wurde angenommen, dass der Dünndarm steril sei, was aber gar nicht stimmen kann. Wäre er das, müsste dies das sichere Todesurteil für einen Menschen sein, denn die Bakterien um Dünndarm tragen sowohl zur Nahrungsverarbeitung als auch zur Gesundheit des Körpers bei. Auch im Dickdarm befinden sich zahlreiche Bakterien. Zu den bekanntesten zählen beispielsweise die Bifidobakterien. Diese sind sogenannte Milchsäurebakterien, die aus Milchsäure Essigsäure herstellen. Dies hilft sehr bei der Verdauung der Milchsäure, die in allen Milchprodukten enthalten ist. Manchen Joghurts werden diese Bakterien sogar beigemischt, um sie besser verdaulich zu machen. Dass diese Bakterien für uns wichtig und keinesfalls schädlich sind, lässt sich auch an der Tatsache erkennen, dass sie in der Muttermilch enthalten sind. Muttermilch ist dafür bekannt, den Babys hilfreiche Inhaltsstoffe mitzugeben und das Immunsystem zu stärken. So verhält es sich auch mit den darin enthaltenen Bakterien. Diese sorgen für die Bildung der Darmflora und fördern das Immunsystem des Säuglings. Und etwas, das für ein kleines Kind in der Entwicklung gut ist, kann einem Erwachsenen auch nicht schaden. Im Gegenteil, auch für unser Immunsystem sind diese Bakterien wichtig.

Ein anderer im Dickdarm vorhandener Bakterienstamm ist der der Escherichia coli Bakterien. Diese vergären Traubenzucker und Milchzucker und sorgen so für deren Verdaulichkeit. Diese Bakterien treten auch im Dünndarm auf, wo sie die gleiche Funktion übernehmen. Auch diese Bakterienart ist für das Immunsystem wichtig. Zudem kann bei häufiger Erkrankung an Erkältungen oder anderen Krankheiten eine sogenannte Darmsanierung Abhilfe schaffen. Dabei werden dem Körper wichtige Darmbakterien zugeführt, von denen er selbst nicht genug hat. Dadurch kann man nicht nur Verdauungsbeschwerden lindern, sondern beispielsweise auch Erkältungen und Bronchienbeschwerden loswerden. Diese Darmsanierung kann man sehr gut selbst durchführen, indem man sich probiotische Produkte zulegt. Diese enthalten viele der zuvor genannten Milchsäurebakterien. Dadurch kommen Darm und Immunsystem wieder in Schwung, sofern die Konzentration der Bakterien groß genug ist.

In Fällen von Erkältungen, die einfach nicht weichen wollen, werden gerne auch Antibiotika verschrieben. Überhaupt scheint dies auch heute noch das Wundermittel der Ärzte zu sein. Dabei ist bekannt, dass dies nur gegen Bakterien hilft und nicht gegen die Viren, die eine Erkältung auslösen. Aber Antibiotika töten einfach alle Bakterien, die ihnen zu nahe kommen und unterscheiden nicht zwischen Gut und Böse. Daher ist eine solche Darmsanierung auch nach der Einnahme von Antibiotika sehr hilfreich um die lebenswichtigen Darmbakterien wieder aufzunehmen. Zudem sollte man, sofern es nicht wirklich nötig ist, auf Antibiotika verzichten und lieber auf andere Methoden zurückgreifen.

Eine gute Darmflora hilft nicht nur gegen Krankheiten wie Erkältungen. Das intakte Immunsystem entledigt sich fremden Substanzen und Mikroorganismen, die sogenannten schlechten Bakterien, und zerstört fehlerhafte Zellen. Diese sind für Krebs verantwortlich, weshalb eine gesunde Darmflora auch diesen verhindert. Die Ernährung ist hierbei sehr wichtig, denn nur so kann man dafür sorgen, dass auch immer genügend dieser Bakterien im Darm vorhanden sind.