Der Apfel – ein Multifunktionsobst

In diesen Tagen lachen uns reife, saftige, rot-grüne Äpfel von den Bäumen entgegen. Der Herbst ist die Erntezeit unserer wichtigsten heimischen Obstsorte. Trotz starker Konkurrenz durch Kiwi, Orange und Co. ist in der Obstabteilung des Supermarkts der heimische Apfel immer noch der große Star. Er landet Tag für Tag, das ganze Jahr über, in fast jedem Einkaufskorb.
Weltweit gibt es 20.000 Apfelsorten, wobei interessanterweise leider nur 4 Apfelsorten rund 70 Prozent des europäischen Apfelmarktes abdecken.

Das besondere am Apfel ist, dass er sich problemlos zwischendurch und auch in größeren Mengen genießen lässt, gut schmeckt und einen extrem hohenGesundheitswert besitzt. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“.

Der Apfel ist eine wahre Vitaminbombe. Er enthält zwar bei keinem Vitamin einen besonders hohen Wert, dafür aber einen ausgewogenen Gehalt an allen notwendigen Vitaminen. Das gleiche gilt für die Spurenelemente und Mineralstoffe. Da sind vor allem Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Magnesium zu erwähnen. Zusätzlich sind im Apfel noch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe zu finden, darunterPhenole und Karotene. Dabei besteht ein Apfel aus 85 Prozent Wasser und hat nur ungefähr 60 Kilokalorien.

All diese Stoffe wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus:

Phenolverbindungen schützen den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen und Krebserkrankungen. Zusätzlich hemmen sie auch Viren und Bakterien.

Karotinverbindungen reinigen die Arterien, kurbeln das Immunsystem an, schützen das Gewebe vor Krebserkrankungen und die Haut vor UV-Strahlen.

Der Apfel enthält einen hohen Anteil an Fruchtzucker am Gesamtzuckergehalt. Diese Fruktose unterstützt auf der einen Seite die Konzentrationsfähigkeit und auf der anderen Seite einen gleichmäßigen Schlaf durch einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel.

Die im Apfel enthaltene Apfelsäure löst die Harnsäure auf. Dies schützt vor Rheuma und Gicht.

Das Spurenelement Fluor stärkt den Zahnaufbau, härtet den Zahnschmelz und beugt damit Karies vor. Beim Kauen des Apfels reibt das Fruchtfleisch an den Zähnen und wirkt wie eine natürliche Zahnbürste. Desweiteren werden durch die Fruchtsäure des Apfels die Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen, abgetötet.

Der Inhaltstoff Pektin senkt den Cholesterinspiegel, bindet Schadstoffe und schwemmt diese wieder aus.

Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Daher wirkt der Apfel entwässernd.

Das enthaltene Kalzium und Phosphor ist wichtig für den Aufbau der Knochen und Zähne.

Der Apfel reguliert die Verdauung und stabilisiert die Darmflora. Vor allem in der Schale stecken jede Menge Ballaststoffe, unter anderem Pektin. Das bindet im Darm Wasser und Giftstoffe. Daher werden Äpfel sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung eingesetzt.

Diesen ganzen Nutzen zieht man durch den Verzehr von Äpfel, jedoch nur wenn dieser nicht geschält wird. 70 Prozent der Vitamine sind in der Apfelschale oder direkt darunteranzufinden. Die Schale ist außerdem reich an Eisen, Magnesium, ungesättigten Fettsäuren und bioaktiven Substanzen. Und für die, die auch das Kerngehäuse mitessen: Dieses enthält Jod.

Äpfel sind aber nicht nur knackig beim Reinbeißen, sondern sie machen auch die Gesichtshaut rein und zart. Versuchen Sie einmal eine Apfelmaske. Das in den Äpfel enthaltenen Vitamin B und C, Kalium und Zink wirken auf unserer Haut wahre Wunder.

Apfelmaske zum Selbermachen:

Greifen Sie am besten zu einem sauren Apfel. Dieser wird gerieben und mit 1 Teelöffel Honig zu einem Brei vermischt. Tragen Sie die Mischung auf Ihr Gesicht auf, und lassen Sie es zirka 20 Minuten einwirken. Entfernen Sie anschließend die Gesichtsmaske mit warmen Wasser und tupfen Sie das Gesicht mit kalten Wasser wieder ab.

Diese Maske hinterlässt ein entspanntes und weiches Gefühl im Gesicht und ist besonders bei fettiger und zu Akne neigender Haut zu empfehlen.

Gehirnnahrung – Wie halte ich mein Gehirn fit

Wir beschränken uns in der heutigen Zeit immer mehr und mehr auf das Äusserliche, den Körper. Dabei kommt oftmals unser Gehirn zu kurz. Aber grade das Gehirn ist ja das Organ welches alles steuert. Und man sollte nie den Fehler machen den „Chef“ schlecht zu behandeln, oder gar leiden zu lassen. Auch wenn das in der realen Welt für manch einen eine grosse Freude wäre. Unser Gehirn braucht genau wie unser Körper verschiedene Dinge um seine Aufgaben ordentlich auszuführen. Dazu gehört neben dem geistigen Training auch eine richtige Ernährung. Hier nun mal eine Liste der Stoffe die hierfür sehr förderlich sind.

Die wichtigsten Rohstoffe für das Gehirn liefern folgende Nahrungsmittel:

Ananas: Ananas enthält die Aminosäure Tryptophan, die auf den Körper entspannend wirkt.

Avocado: Die in den Avocados enthaltenen B-Vitamine aktivieren den Gehirnstoffwechsel.

Bananen: Bananen sind Balsam für die Nerven, bringen Energie, sättigen und wirken stimmungsaufhellend. Aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung bilden sie eine Basis für überlegtes Denken und Entscheiden. Sie enthalten B-Vitamine, Kalium, Phosphor und Magnesium.

Beeren: In verschiedenen Beeren, besonders in der Heidelbeere und Weintraube, sind Polyphenolene enthalten. Diese gehören zu den Antioxidantien und schützen die Synapsen, die für das Abspeichern von Erinnerungen und die Weitergabe von Informationen zuständig sind.

Fisch: Fische, insbesondere Seefische wie Lachs, Hering, Thunfisch und Makrelen, sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren kommen in großer Menge in den Membranen menschlicher Gehirnzellen vor. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Aufmerksamkeitsstörungen, Demenz, Rechtschreibschwäche und Depression führen.

Fleisch: Rotes Fleisch, speziell vom Rind oder Lamm, haben einen hohen Eisengehalt. Eisen gewährleistet die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Nimmt man zusätzlich Vitamin C zu sich, so wird die Aufnahme von Eisen verbessert.

Kräuter: Im speziellen Salbei und Melisse sollen die Merkfähigkeit verbessern, weil sie die Bildung des Gehirnbotenstoffs Acetylcholin anregen.

Maroni: Maroni sind Vitamin- und Nährstoffbomben. Sie liefern genügend Energie für den ganzen Tag und aktivieren somit die Gehirnleistung.

Milchprodukte: Kasein ist die wichtigste Eiweißkomponente der Milch und auch in Joghurt, Topfen und Käse enthalten. In Kasein ist die Aminosäure Tyrosin reichlich enthalten, die munter hält und das Gehirn unter Hochleistungsdruck antreibt.

Nüsse: Nüsse sind die Nervennahrung für die Konzentration und Gedächtnisleistung. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitamin E, B-Vitaminen, pflanzlichen Eiweiß, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Folsäure.

Pflanzenöle: Kaltgepresste Pflanzenöle, besonders Rapsöl, Leinöl, Sesam- und Sojaöl, enthalten ungesättigte Fettsäuren, Lecithin und Vitamin E. Sie unterstützen Körper und Geist.

Vollkornprodukte: Sie sorgen für eine anhaltende Zuckerversorgung des Gehirns und daher für mehr Ausdauer beim Denken.

Wasser: 80 % des Blutes besteht aus Wasser. Bei Flüssigkeitsmangel ist das Blut dickflüssiger und fließt langsamer. Damit werden weniger Sauerstoff und Nährstoffe ins Gehirn transportiert, was die geistige Leistungsfähigkeit schwächt.

Weizenkeime: Gekeimtes Getreide enthält Zink, Eisen, B-Vitamine und Magnesium, die gemeinsam zu einer Konzentrationssteigerung führen.

Gesund durch die Adventszeit

Wer kennt es nicht? Das ganze Jahr über reißt man sich mehr oder weniger zusammen, um ein paar Kilo abzunehmen und seine Gesundheit halbwegs in den Griff zu bekommen und kurz vor Jahresende, in der Adventszeit, wirft man all seine guten Gedanken über Bord, um sinnlos Massen an Essen und Alkohol in sich hinein zu schütten. Wer das ganze Jahr über abgenommen hat, der wird um die Weihnachtszeit häufig Probleme bekommen und wieder zunehmen.

Deshalb stellen sich viele Menschen die Frage, wie sie denn gesund durch die Adventszeit kommen. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man ein wenig auf seinen Lebensstil während dieser Zeit achtet.

Natürlich gibt es vor allem Weihnachten unzählige überaus leckere Sachen, die wohl jeder sehr gern vernascht. Das ist auch kein Problem. Allerdings sollte man das richtige Maß kennen. Viele Menschen verhalten sich beim Essen so, als müssten sie alles hamstern, bevor es jemand anders ihnen weg isst. Dieser Gedanke sollte als erstes aus dem Kopf verbannt werden. Sicher, es ist nur einmal im Jahr Weihnachten und es gibt auch Leckereien, die man ansonsten das ganze Jahr über nicht bekommt. Es wird aber auch nächstes Jahr wieder Weihnachten sein. Kein Grund also, sich jedes Jahr aufs Neue derart vollzustopfen.

Wer doch einmal nascht, der sollte sich darüber keine Gedanken machen. Allerdings gilt hierbei eine Regel: Essen Sie in Maßen.

Viele Menschen essen schlichtweg mehr, als ihnen ihr Hungergefühl erlauben würde. Dies ist Blödsinn. Wichtig ist es, dass man nicht schlingt, sondern genießt. Schnell wird sich herausstellen, dass es auch reicht, die Hälfte zu essen. Auf die Leckereien muss nicht verzichtet werden.

Viele Menschen lieben beispielsweise Weihnachtsstollen. Diesen gibt es in verschiedenen Formen. Eigentlich kein Problem, wenn da nicht der Kopf wäre, der ganz klar sagt, dass er von jeder Sorte ein Stück probieren möchte. Versuchen Sie nicht, Ihren inneren Schweinehund übers Ohr zu hauen. Genießen Sie diesen leckeren Stollen, aber wer sagt, dass Sie von jeder Sorte ein ganzes Stück essen müssen? Halbieren Sie die Stücke und Sie werden genießen können, ohne verzichten zu müssen.

Für den Genuss von Alkohol gilt selbstverständlich das Gleiche. Alkohol in Maßen schadet dem Körper nicht. Es gibt sogar wissenschaftliche Studien die belegen, dass einige Sorten Alkohol durchaus die Gesundheit fördern können, wenn man sie in Maßen zu sich nimmt. Achten Sie besonders während der Weihnachtszeit darauf, es nicht zu übertreiben.

Sie sehen also, es ist gar nicht so schwer, gesund durch die Adventszeit zu kommen. Man muss es nur wollen. Sonst muss man halt mal wieder abnehmen… oder wie der Franzose sagt : perte de poids