Warum wir immer dicker werden

Dass die Menschen immer dicker werden, hört man fast täglich in den Medien. So ergaben Untersuchungen aus dem Jahr 2004, dass rund 65 % aller Männer und ca. 55 % aller Frauen übergewichtig sind. Alarmierend ist vor allem die Zahl der übergewichtigen Kinder. Es wird davon ausgegangen, dass jedes dritte Kind deutlich zu viel wiegt. Dass dies nicht gut ist, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen.

Doch warum waren die Menschen in der Vergangenheit normalgewichtig und warum legen wir heutzutage immer mehr an Masse zu?

Diese Frage lässt sich im Grunde recht einfach beantworten, ist aber sehr umfangreich.

Gehen wir doch einmal zurück in die Zeit der Neandertaler. Die Menschen damals waren wirklich sehr schlank, was im Grunde an ihrer Lebenssituation lag. Um etwas essen zu können, mussten sie lange suchen und jagen. Allein hierdurch verbrannten sie täglich unzählige Kalorien. Wir hingegen gehen in den Supermarkt und kaufen uns alles, was wir haben möchten. Hat es zur damaligen Zeit mit dem Jagen nicht geklappt, so gab es eben nur einmal im Monat etwas Fleisch. Betrachten wir einmal die heutige Situation so stellen wir fest, dass die meisten Menschen fast täglich Fleisch oder Wurst zu sich nehmen und ohne diese Lebensmittel auch überhaupt nicht mehr leben könnten.

Hinzu kommt, dass die Menschen in der Vergangenheit oft deutlich schwerere körperliche Arbeiten verrichten mussten. Inzwischen ist dies kaum noch der Fall. Nur noch wenige Menschen müssen wirklich körperlich hart arbeiten. Diese Menschen leiden allerdings in der Regel auch nicht unter Übergewicht.

Blickt man einmal nur 50 Jahre zurück, so stellt man schnell fest, dass auch hier die Bewegung deutlich mehr im Vordergrund stand, als heutzutage. Täglich verbrannte ein einziger Mensch ca. 500 Kalorien mehr durch Bewegung, als wir es heute tun. Umfragen ergaben, dass nahezu die Hälfte Aller sich täglich überhaupt nicht körperlich betätigt und auch nur sehr selten auf den Beinen ist. Arbeiten hinter dem Schreibtisch und dergleichen ermöglichen diesen Wandel. Zudem bleibt den meisten Menschen auf Grund unserer stressgeplagten Gesellschaft nicht einmal die Zeit, regelmäßig Sport zu treiben.

Ein weiterer Fakt, der hinzu kommt ist, dass wir Dank Fastfood immer öfter schlichtweg das Falsche essen. Ebenfalls aus Zeitmangel schaffen wir es nur selten, uns ausgewogen zu ernähren. Nur wenige Menschen kochen täglich frisch und gesund. Somit wird Fett nicht nur zu einem Geschmacksträger, sondern auch zu unserem täglichen Begleiter.

Möchten wir dauerhaft etwas Gutes für unsere Gesundheit tun, so sollte uns endlich etwas daran liegen, unsere Gewichtsprobleme wieder in den Griff zu bekommen.

Salat mit Curry-Huhn

Als erstes putzen Sie den Salat, waschen ihn zu zerpflücken ihn in mundgerechte Stücke. Anschließend sollte er getrocknet und auf den Tellern angerichtet werden. Waschen und entkernen Sie nun die Pfirsiche. Danach müssen diese geachtelt werden. Nun schälen Sie die Schalotte und schneiden diese in kleine Würfel. Jetzt geht es an die Kräuter. Diese müssen gewaschen und gehackt werden.

Kommen wir nun zu der Hähnchenbrust. Salzen und Pfeffern Sie diese und braten Sie sie anschließend unter Zugabe von 2 EL Öl beidseitig ca. 5 Minuten in der Pfanne an. Danach nehmen Sie sie wieder heraus und braten in dem übrigen Öl die Pfirsiche und die Schalotten an. Stäuben Sie nun das Currypulver darüber und löschen Sie das Ganze mit Essig und Oragensaft ab. Danach muss die Pfanne vom Herd. Rühren Sie den Honig und das restliche Öl unter. Nun müssen Sie alles gut Salzen und Pfeffern.

Schneiden Sie die Hähnchenbrust in schräge Scheiben. Legen Sie sie nun auf den Salat und geben Sie die warmen Pfirsiche mit der Sauce darüber. Anschließend bestreuen Sie alles mit Kräutern. Fertig.

Diese Zutaten benötigen Sie für 4 Personen:

 1 Kopf Novitasalat
 1 Schalotte
 2 feste Pfirsiche
 5 EL Sonnenblumenöl
 ½ Bund Schnittlauch
 ½ Bund Estragon
 4 Hähnchenbrustfilets ca. 450 g
 3 EL Weißweinessig
 1 TL scharfes Currypulver
 1 EL Honig
 5 EL Organgensaft
 Salz
 weißer Pfeffer

Die Zubereitung dauert ca. 25 Minuten
Ca. 277 Kcal pro Portion

Das neue Schönheitsideal

Wir kennen es alle. Magere Models, die von Tag zu Tag noch dünner werden, strahlen uns mit ihren knochigen Gesichtern von den Titelbildern der Mode-Zeitschriften an. Auch auf den Laufstegen sind leider nur diese überaus dürren Gestalten anzutreffen.

Höchstwahrscheinlich wird sich genau dies aber in den nächsten Jahren ändern, denn gerade diese super-schlanken, zum großen Teil magersüchtigen Models sind gar nicht mehr so gefragt, wie es beispielsweise noch vor einem Jahr der Fall war. Immer mehr Modemacher legen inzwischen wieder einen gewissen Wert darauf, dass Frauen Rundungen haben dürfen.

Eine deutsche Zeitschrift trieb es vor Kurzem sogar auf die Spitze, indem sie sämtliche Models entließ und statt dessen auf „normale“ Frauen zurück greift, die natürlich schön sind und durchaus auch ein paar Rundungen haben.

Ohnehin haben sich in der Vergangenheit vor allem die Frauen, aber auch viele Männer immer wieder die Frage gestellt, wer die Kleidung, die von den mageren Models vorgeführt wird, überhaupt tragen soll, denn kaum eine „normale“ Frau hat diese Maße zu bieten.

Das Einzige, was mit dem Mager-Wahn erzielt wurde, war die Tatsache, dass immer mehr Frauen hungerten, um ihren Vorbildern ähnlich zu sein. Nicht selten hatten wir hierdurch sogar Todesfälle zu beklagen.

Viele Frauen werden zudem das Phänomen kennen, in einem Katalog wunderschöne Kleidungsstücke zu sehen. Sind diese einmal bestellt und anprobiert, stellt sich schnell heraus, dass sie am eigenen Körper nur mäßig schön aussehen. Viele Kleidungsstücke wirken wirklich nur an schlanken, großen Frauen. In der Realität gibt es diese aber selten.

Umso besser finden es die Menschen, dass nun scheinbar eine Trendwende folgt und endlich wieder etwas mehr „Polster“ Mode wird.

Zum Thema Figur werden immer wieder verschiedene Umfragen gestartet, an denen sowohl Frauen, als auch Männer teilnehmen. Wer hätte es gedacht, aber gerade die Männer, für die so viele Frauen oft hungern, mögen es in den meisten Fällen nicht, wenn Frau nur noch aus Haut und Knochen besteht. Der Großteil der Männer steht auf Rundungen, eine frauliche Figur eben. Auch viele Frauen sehen es so.

Natürlich ist es so, dass Frauen abnehmen möchten, um attraktiv auszusehen. Allerdings sind die meisten dieser Frauen der Meinung, dass ihr Wohlfühlgewicht deutlich über der Hungergrenze liegt und das ist auch gut so.

Es ist fest davon auszugehen, dass wir in ein paar Jahren keine magersüchtigen Models mehr auf den Laufstegen sehen werden. Diese Trendwende ist durchaus positiv und wird von den meisten Menschen auch so empfunden.

Ursachen Übergewicht – Woran kann es liegen?

Studien belegen, dass die Deutschen von Jahr zu Jahr immer dicker werden. Inzwischen ist auf der Straße kaum noch jemand zu sehen, der wirklich eine normale Figur hat. Grade in den USA ist dies ein sehr weit verbreitetes Problem. Entgegen der „schlanken Menschen“ in der Werbung und den Hollywood Filmen sind nahezu 70 % aller US Bürger übergewichtig. Hier gibt es auch einen Zusammenhang mit der sozialen Schicht in der sie leben. Das trifft leider auch mehr und mehr für unsere Breiten zu. Denn wer wenig Geld hat und zudem noch einem sozial angespannten Umfeld lebt,hat keine Lust und Nerven sich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen.
Doch was gibt es für Ursachen? Übergewicht scheint zu einer Art Volkskrankheit geworden zu sein. Deshalb gehen auch immer mehr Menschen dieser Frage nach. Dabei ist es gar nicht so schwer, herauszufinden, woran es liegt, dass so viele Menschen an Übergewicht leiden.
Ein großer Faktor ist erst einmal der, dass sich die Menschen heutzutage deutlich weniger bewegen, als noch vor ein paar Jahren. Dies liegt daran, dass zahlreiche Dinge deutlich vereinfacht worden. Es gibt Autos wie Sand am Meer, sodass kaum noch jemand seine Einkäufe zu Fuß der mit dem Rad erledigt. Auch Dinge, die beispielsweise den Haushalt angehen, haben sich sehr stark verändert. War es vor einigen Jahren noch ein Kraftakt mit dem Waschbrett die Wäsche zu säubern, wird sie heute in die Maschine gesteckt und mehr nicht. Der körperliche Aufwand schrumpft also von Tag zu Tag mehr.
Außerdem ist es so, dass der Luxus uns bequemer werden lässt. Wer würde sich schon für eine ausgiebige Sporteinheit entscheiden, wenn er lieber mit Schokolade oder Chips vor dem Fernseher sitzen und seine Lieblings-Sendung schauen könnte? Während die Kinder in der Vergangenheit miteinander Ball gespielt haben, sitzen sie heutzutage lieber am PC und schießen sich gegenseitig ab.
Auch in den Schulen wird inzwischen längst nicht mehr so viel Sport getrieben, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Der Bewegungsdrang ist demnach schon fast eingeschlafen.
Doch es gibt zahlreiche weitere Ursachen. Übergewicht rührt natürlich auch daher, dass die meisten Menschen sich vollkommen falsch ernähren. Sie stopfen einfach viel zu viele ungesunde Dinge in sich hinein und wundern sich, dass sie immer dicker und dicker werden. Vor allem der Luxus Fastfood, welchen es in der Vergangenheit ebenfalls nicht gab, ist so ausgeprägt wie nie zuvor. Die meisten Menschen greifen aus Bequemlichkeit lieber zu Fertiggerichten, als selbst zu kochen. Dies jedoch wäre wesentlich gesünder.
Weiterhin spielt auch die Psyche der Menschen eine große Rolle. Vor allem psychisch ausgelöste Fress-Attacken können dafür sorgen, dass jemand immer mehr zu nimmt. Daher sollte jeder mal in sich selber reinhorchen und versuchen zu ergründen woher seine eventuell zuviel vorhandenen Kilos kommen.

Welche Nachteile hat es, zu dünn zu sein?

Auf Grund der vielen Mager-Models möchten immer mehr „normale“ Mädchen abnehmen, um einen perfekten Körper zu bekommen. Das dies häufig nicht mehr schön ist und die meisten Männer ohnehin auf Frauen mit Rundungen stehen, spielt für diese Mädchen und Frauen oft keine Rolle. Neben vielen Frauen leiden im Übrigen auch zahlreiche Männer unter dem Drang, zu schlank sein zu wollen.

Doch auch Untergewicht kann viele Nachteile haben, die wahrscheinlich die Wenigsten kennen und wahrhaben möchten. Klar, bekommen Untergewichtige Menschen jederzeit passende Kleidung – bei Übergewichtigen ist dies meist nicht der Fall – aber, ob sie in dieser Kleidung eigentlich noch gut aussehen ist fraglich.

Weiterhin bringt auch Untergewicht gesundheitliche Probleme mit sich, mit denen nicht zu Spaßen ist, nicht umsonst gibt es schließlich ungefähre Gewichtsangaben, die jeder Mensch einhalten sollte, um gesund und munter voran zu kommen.

Menschen mit Untergewicht bekommen häufig Probleme mit dem Knochenbau. Weiterhin wachsen ab einem zu starken Gewichtsabfall am Körper sehr viele Haare. Dies ist von der Natur so eingerichtet, um zu vermeiden, dass der betroffene Mensch erfriert. Von einem schönen Anblick kann hierbei nicht gesprochen werden.

Zudem führt der Drang, immer mehr abzunehmen, häufig zu seelischen Erkrankungen, die zum großen Teil in sehr starken Depressionen enden. Die betroffenen Frauen und auch Männer haben es sich zum Ziel gesetzt, immer noch weiter abnehmen zu müssen. Welcher Druck dahinter steckt, wenn dieses Vorhaben nicht funktioniert, vermag wohl niemand wissen zu wollen.

Durchaus lässt sich hieran erkennen, dass Untergewicht für Körper und Seele und vor allem für die Gesundheit, nicht minder schlimm ist als zu viel Fett auf den Rippen zu haben. Bei Betroffenen, die jedoch einem krankhaften Mager-Wahn unterliegen, stellen sich die psychischen Probleme häufig als viel schlimmer heraus.

Ein gesundes Gewicht sollte demnach das Ziel eines jeden Menschen sein – nicht zu dünn und nicht zu dick – genau richtig also, um gesund und munter zu leben.